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19.03.2022 Baupflanzaktion am Paulinum

Kategorien: St. Paulus | Veranstaltung

Einer der Bäume am Paulinum musste ersetzt werden.

Die Pflanzaktion eines neuen Baumes konnte am vergangenen Samstag, 12.03., mit vereinten Kräften durch Mitglieder der Kolpingsfamilie und des PGR fachgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden.

Möge der bereits jetzt etwa 40-50 Jahre alte Blumen-Hartriegel an seinem neuen Standort gut anwachsen und gedeihen!

15.03.2022 Betroffenenbeteiligung an unabhängigem Forschungsprojekt

Seit 2020 arbeitet ein unabhängiges Forschungsteam der Universität Paderborn zum Thema: „Missbrauch im Erzbistum Paderborn – Eine kirchenhistorische Einordnung. Die Amtszeiten von Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degenhardt (1941-2002)“.Diese Studie wird geleitet von Frau Prof. Dr. Nicole Priesching und ihrer Mitarbeiterin Frau Dr. des. Christine Hartig und soll unabhängig Erkenntnisse zum Umfang des Missbrauchs, über die Gewalterfahrungen der Betroffenen sowie zu den Umgangsweisen der Verantwortlichen darstellen.
Damit die Perspektive der Betroffenen in dieser Studie stärker Einfluss nehmen kann, sucht das Forschungsteam Betroffene, die ihre Erfahrungen in die historische Aufarbeitung einbringen möchten.
Betroffene erreichen Frau Dr. des. Christine Hartig von Montag bis Mittwoch telefonisch unter 05251/ 60-4432 oder per Mail an christine.hartig@uni-paderborn.de. Auch der postalische Weg ist möglich: Christine Hartig, Universität Paderborn, Institut für Kirchen- und Religionsgeschichte, Warburger Str. 100 in 33098 Paderborn.
Die Zeit ab 2002 bis zur Gegenwart wird im Rahmen der Unabhängigen Aufarbeitungskommission aufgearbeitet. Diese Kommission nimmt 2022 die Arbeit auf.
Nähere Informationen: www.erzbistum-paderborn.de (siehe dort: Beratung-Hilfe / Hilfe-bei-Missbrauch / Aufarbeitung)

10.03.2022 Blumensträuße für zwei starke Frauen

In der Vorabendmesse des 1. Fastensonntags erfolgten in St. Elisabeth eine Ehrung und eine herzliche Begrüßung.

Frau Adelheid Duwenkamp hat über rund 20 Jahre in den Gemeinden St. Maria Lahde und St. Johannes Baptist Petershagen, die seit einem Jahr in der Gemeinde St. Elisabeth fusioniert sind, die Heilige Kommunion zu den Kranken nach Hause und in die Heime gebracht. Die Gemeinde dankt ihr herzlich für ihren Dienst und die langjährige, ehrenamtliche Mitarbeit. Pastor Sonntag überreichte im Namen des Pastoralen Raumes und der Gemeinde einen Blumenstrauß. Als Geschenk für die Gemeinde überreichte Frau Duwenkamp ein fast einhundert Jahre altes Buch über die Legende der Heiligen Elisabeth von Thüringen an den PGR.

Als neue Mitarbeiterin wurde Frau Maria Tawil begrüßt, die schon seit der Adventszeit den Küsterdienst in St. Elisabeth versieht. Wir wünschen ihr Freude bei ihrer Arbeit und eine fruchtbare Zusammenarbeit mit allen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen! Pastor David F. Sonntag

22.01.2022 Neujahrsempfang einmal anders

Kategorien: St. Paulus | Caritatives / Hilfe      Schlagwörter:

Seit Jahrzehnten steht im Rahmen eines Neujahrsempfanges ein „Dankeschönabend“ für die Ehrenamtlichen der Paulusgemeinde an. Seit zwei Jahren ist dieses aufgrund der Coronasituation nicht möglich.

Kein Austausch, keine Kommunikation, kein Rückblick auf das vergangene Jahr, es war, wie ein Gemeindemitglied treffend sagte, einfach nur traurig.

Eine neue Idee musste her: Vorschläge wurden gemacht, diskutiert und wieder verworfen. Schließlich kristallisierte sich eine Idee heraus: „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg zum Propheten!“

Für die St.Paulus-Gemeinde bedeutete dies: Warum nicht ein „Dankepaket“ an die Ehrenamtlichen packen und dieses durch den Pfarrgemeinderat direkt an die Haustür der Empfänger bringen?

Gesagt, getan. Fast 100 Tüten wurden gefüllt mit Schokolade, Wein, Sekt, Schinken, für die Jüngeren einen Eisgutschein, einen kleinen Blumengruß, vergessen wurde auch nicht ein schriftliches „Danke“, ein Gebet um Vertrauen, gute Wünsche fürs neue Jahr und die Bitte mit der täglichen Situation zu leben und St. Paulus immer im Blick zu haben.

Die Resonanz an den Haustüren war spektakulär!!! Überraschung, Freude, Tränen, Dankbarkeit, all das wurde registriert. „Ihr habt uns ja doch nicht vergessen“, so die Aussage eines „Betroffenen“.

Gesponsert wurde die Aktion übrigens vom Erzbistum.

Einen Tag Arbeit zwischen den Feiertagen, Motivation für das ganze Jahr, so die Bilanz des „Auslieferungsdienstes“. Der Pfarrgemeinderat und Helfer

08.01.2021 „Lichtergang“ – Adventsfeier to go

Kategorien: St. Paulus, kfd St. Paulus | Messe / Andacht      Schlagwörter: ,

Auch in diesem Jahr musste die traditionelle ökumenische Adventsfeier der kfd St. Paulus gemeinsam mit den Frauen der ev. St. Jakobus-Gemeinde wieder abgesagt werden.

Es war nicht zu verantworten, dass 60 – 70 Frauen in einem Raum zusammentreffen.

Da kam gerade passend der Vorschlag unseres Bundesverbandes für eine Adventsfeier „to go“, den wir sehr gerne in die Tat umsetzten.

Am 16. Dezember trafen sich 25 kfd-Frauen und Gäste vor der St.-Paulus-Kirche und machten sich auf den Weg, in Form eines „Lichtergangs“ in der Domlandsiedlung unterschiedliche Lichtquellen zu entdecken.

Eine große Laterne war unsere 1. Station: Licht ist früher etwas Gefährdetes gewesen; ohne Licht fehlte die Orientierung im Dunkeln. Die Menschen haben die Laterne als Schutz für das Licht erfunden, das dadurch auch transportabel wurde. Laternen erleuchten uns den Weg und helfen, nicht in die Irre zu gehen. Passend zu diesem Gedanken hörten wir Worte aus dem Evangelium (Joh. 8,12) und ein Gebet.

Mit dem Lied „meine Hoffnung und meine Freude“ machten wir uns auf zur 2. Station, an der in einem Garten viele Lichterketten hell erstrahlten. Lichterketten können ein Zeichen dafür sein, wie groß unsere Sehnsucht nach einem Licht in der Dunkelheit ist. Der Prophet Jesaja verknüpft die Sehnsucht nach dem Licht mit der Sehnsucht nach der Ankunft des Messias, der Licht in die Dunkelheit der Welt bringt (Jesaja 1) .

Der Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ leitete uns zu einer offenen Feuerschale. Die Faszination für offenes Feuer ist bis heute geblieben. Alle Sinne werden beim Feuer angesprochen: es knistert, es wärmt, es verbreitet einen unnachahmlichen Geruch und flackert lebendig. Im Gebet baten wir Gott um seinen Segen für das Feuer, das die Nacht erhellt, uns wärmt und belebend wirkt.

An einer weiteren Station faszinierten uns kleine, funkensprühende Wunderkerzen. Die wie Sterne blitzenden Lichterfunken erfreuen das Herz. Als Vorboten der Freude, die uns Weihnachten geschenkt wird, passen sie auch in eine eher besinnliche Zeit. Monika Müller-Kröker – kfd

27.11.2021 Erstes Patronatsfest in St. Elisabeth Petershagen

Am Tag nach dem eigentlichen Gedenktag der Hl. Elisabeth von Thüringen wurde in der Vorabendmesse am Samstag, 20.11.2021, das erste Patronatsfest der neuen Gemeinde St. Elisabeth gefeiert.

Da gemäß der Liturgie gleichzeitig das Christkönigsfest als Hochfest gefeiert wurde, musste Pastor Sonntag als Zelebrant in dem Gottesdienst einen breiten Bogen von der Königsfrage des Pilatus an Jesus bis zur Barmherzigkeit der Adeligen St. Elisabeth spannen.

Durch die weiterhin eingeschränkte Corona-Situation war leider keine weitere Festlichkeit möglich. Als besonderes Element schmückte daher mit Bezug auf die Legende vom Rosenwunder der Hl. Elisabeth ein großer Rosenstrauß den Altar. Im Anschluss an das Hochamt wurden die Rosen dann an die Kirchenbesucher verteilt.

Im Hinblick auf den Übergang vom alten zum neuen Pfarrgemeinderat dankte der PGR-Vorsitzende Peter Meyer nochmal allen bisherigen PGR-Mitgliedern und besonders den ausscheidenden für die geleistete Unterstützung in den vergangenen Jahren. Ausdrücklich erwähnte er dabei auch die gute Zusammenarbeit der Pfarrgemeinderäte von St. Johannes Baptist und St. Maria bei der Zusammenlegung der beiden Gemeinden zur St. Elisabeth-Gemeinde. Hugo Lüke, PGR St. Elisabeth

27.11.2021 Kita St. Sophia – Die Bagger sind angerollt

Kategorien: DJK | Information

Die ehemalige Dreifaltigkeitskirche in Dankersen wurde abgerissen und macht Platz für die neue Kita.

Es wurde geplant, diskutiert, verändert – alles auf dem Papier. Jetzt geht es endlich auch real los. Die Kita St. Sophia, das vierte Kind der Familie der DJK Dom Minden Kita gGmbH, wird mehr und mehr Wirklichkeit. Zwar wurde noch kein Grundstein gelegt, kein Stein auf den anderen gesetzt. Dafür aber wurde einer nach dem anderen entfernt – und zwar an der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche in der Sedanstraße im Mindener Ortsteil Dankersen. Auf deren Grund und Boden soll die neue Kindertagesstätte entstehen.

Schweres Gerät rückte an, um den alten Bau abzureißen und damit die Basis dafür zu schaffen, dass auf dem Grundstück gebaut werden kann. Mit der Kraft eines großen Baggers wurden Mauern, Dächer und Wände eingerissen, Material getrennt und gleichzeitig Erinnerungen an die alte Nutzung ausgelöscht. Nun ist der Blick ausschließlich auf den Neubau gerichtet, der im Jahr des 40-jährigen Jubiläums der DJK fertiggestellt werden soll, so dass die Kita anschließend ihre Arbeit aufnehmen kann. R. Colaci, DJK

13.11.2021 DJK-Familien-Wandertag in Steinbergen am 7.11.2021

Kategorien: DJK | Veranstaltung      Schlagwörter:

Wie viele Kinderfüße passen in den Fußabdruck eines Allosaurus? 8 Kinderfüße in Gummistiefeln.

Auf Suche nach Dinospuren – das diesjährige Motto des DJK-Familien-Wandertages.

In Steinbergen gibt es viel zu entdecken!

Bei bestem Herbstwetter konnten die Kinder und Eltern den Wald in Steinbergen unsicher machen und viele interessante Dinge entdecken. Ein Baum der von einem Blitz getroffen wurde und von der Spitze bis zur Wurzel gespalten ist aber trotzdem ein wunderschönes Kleid aus herbstlichen Blättern trägt.

Mysteriöse Löcher mitten im Wald die von einem Bagger stammen. Welche Spannweite haben meine Arme und welcher Vogel wäre ich? Ein Uhu oder ein Mäusebussard?

Im Anschluss an die ca. 1,5 stündige Wanderung gab es Kaffee, Kakao, Kuchen und Kekse für die hungrigen Wanderer. Eine gelungene Wanderung und auf jeden Fall einen Ausflug wert.

13.11.2021 Ergebnisse der PGR- und KV-Wahlen am 06./07.11.2021

Kategorien: PV | Information

Den Pfarrgemeinderäten der Gemeinden gehören an:
Dom- und St. Mauritius: Andreas Cygon, Dr. Joseph Izundu, Monika Ohene, Martin Sobota
St. Paulus: Christa Berkenbrink, Matthias Grühn, Dr. Norbert Kirchhoff, Markus Olfens, Christof Patzwald, Felix Walden
St. Ansgar: Berthold Fahrendorf-Heeren, Annette Gärtner, Thomas Matschke, Norbert Pesall, Christine Sarwas, Sylvia Wild
St. Elisabeth: Annette Klusmeyer, Hugo Lüke, Peter Meyer, Thomas Palme, Alexander Wessels, Dr. Stefan Wienken

In den Kirchenvorstand wurden neu gewählt:
Christine Borgert-Vieten, Alexandra Broza, Marcena Glajcar, Dr. Jörg Inderfurth, Dr. Martin Kamp, Andrea Ulrich, Arnold Tschöke, Dr. Stefan Wienken
Dem Kirchenvorstand gehören weiterhin an:
Monika Bertus, Marita Kirschbaum, Hugo Lüke, Monika Ohene, Liesel Panthenius, Karin Riecke, Iwona Tyska-Funke, Andreas Vassmer

Wir gratulieren und danken allen, die sich zur Wahl haben aufstellen lassen.
Den neuen Gremien wünschen wir ein freundliches und konstruktives Miteinander.
Ein herzliches Dankeschön an alle,

  • die sich als Kandidat haben aufstellen lassen
  • die durch ihre Stimmabgabe dokumentiert haben, dass ihnen ihre Gemeinde wichtig ist
  • die bei den Durchführungen der Wahlen mitgeholfen haben
  • die in den vergangenen Jahren dem Kirchenvorstand und den Pfarrgemeinderäten angehörten und somit viel Zeit und Engagement investiert haben.

13.11.2021 Pfarrgemeinderat St Paulus besuchte Pastor Berkenkopf

Leider nur 2 1/2 Jahre war er die Ansprechperson für die St. Paulus Gemeinde. Es war eine tolle Zeit und alle bedauerten es, dass sie im Januar 2021 plötzlich endete. Pastor Berkenkopf trat eine neue Stelle als Pastoralverbundsleiter in Bad Berleburg an.

Foto: Markus Olfens

In Coronazeiten gab es leider keine gute Möglichkeit zum Abschiednehmen.

Dies wurde im Oktober 2021 nachgeholt. Der PGR St. Paulus und Pastor Berkenkopf trafen sich zu einem gemeinsamen Wochenende in Bad Berleburg. Stadtbesichtigung, gemeinsamer Austausch und ein gemütlicher Abend rundeten den ersten Tag ab. Ein Gottesdienst in Bad Laasphe und anschließend ein Gespräch mit dem dortigen PGR folgten am Sonntag. Dabei zeigten sich viele Gemeinsamkeiten der Diasporagemeinden.

Wir übernachteten im wunderschön gelegenen Bildungshaus St. Bonifatius in Elkeringhausen. Bei sonnigem Herbstwetter lernten wir den Bereich des Pastoralverbundes „Wittgenstein“ und die großen Entfernungen von Ort zu Ort kennen, für die Pfarrer Berkenkopf gemeinsam mit seiner Pastoralreferentin verantwortlich ist. Diese gemeinsame Fahrt war ein schöner und ergiebiger Abschluss der Arbeit des jetzigen PGR St. Paulus und die Einstimmung auf den künftigen.

Der Ausflug und die damit verbundenen intensiven Begegnungen machten allen Teilnehmern große Freude. Hansi Walden

16.10.2021 Neuer E- Bulli für die DJK Dom Minden

Kategorien: DJK | Information

Gut, sicher und nachhaltig in die Zukunft!

Am 24.09.2021 wurde im feierlichen Rahmen der Einweihung der Tagespflege Spatzen ein neues Fahrzeug durch Pastor Bünnigmann gesegnet.

Gut, sicher und nachhaltig in die Zukunft! Dies war der Gedanke der DJK als wir uns auf den Weg gemacht haben, um nach einem adäquaten Fahrzeug für die DJK zu suchen.

Durch die Förderung vom Bund und Sponsoren ist es uns gelungen, den Opel Vivaro-e Kombi zu kaufen. Nun steht der DJK ein modernes und sparsames Fahrzeug zur Verfügung mit den unsere Kinder sicher z.B. zum Schwimmen gefahren werden können. In Verbindung mit den Fotovoltaikanlagen fährt das Fahrzeug mit Sonnenenergie.

02.10.2021 KAB pilgert fürs Klima

Die 2. Vorsitzende der KAB Minden St. Ansgar, Susanne Heinrich, nahm am 20.9.2021 zusammen mit ihrem Mann Martin teil an einer Etappe auf dem „Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“. Die beiden KAB-Mitglieder pilgerten mit einer 40-köpfigen Gruppe von Oerlinghausen nach Bielefeld. Die gesamte Pilgerstrecke führt in 77 Tagen von Katowice/Polen durch Deutschland, den Niederlanden und England nach Glasgow/Schottland, wo im November die Weltklimakonferenz stattfinden wird.

Unter dem Motto „Geht doch“ verbinden Menschen verschiedener Konfessionen das Pilgern mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz. Die Klimapilgernden tragen ihre Forderung nach Verkehrswende sowie einer Agrar-und Ernährungswende nach Glasgow. Auch die katholische Arbeitnehmervertretung KAB verfolgt diese Ziele in ihrem Zukunftsprogramm.

Das Kennenlernen von engagierten Menschen und interessante Gespräche machten diese Etappe zu einem kleinen Baustein auf dem Weg zu einer lebenswerten Zukunft. Susanne Heinrich / Wolfgang Bauch

24.07.2021 60 Jahre Katholische Frauengemeinschaft St. Paulus

60 Jahre Katholische Frauengemeinschaft St. Paulus, ein Netz, das unsere Frauen trägt

Mit diesem Motto haben wir Frauen der kfd – unterstützt von einigen Männern – am 7. Juli 2021 bei strahlendem Sonnenschein unser 60-jähriges Jubiläum im Garten des Paulinums gefeiert. In einem Festgottesdienst dankten wir Gott im Gebet für die gemeinsamen Jahre und, begleitet durch die Organistin Delia Hülsmann, auch mit kräftigem Gesang.

Kfd-Diözesanpräses Roland Schmitz aus Paderborn, der den Gottesdienst mit uns feierte, zeigte uns in seiner Predigt auf, wie wichtig stabile Knoten für die Gemeinschaft und für unser Leben sind. Knoten, die starke Belastungen aushalten, dem Netz Sicherheit und Bestand geben. Das sind die Frauen, die sich miteinander verbinden und verknoten lassen zu einem Netz, das von Gott gehalten und getragen wird. Er beschrieb und deutete das große Netz des Bundesverbandes, in dem auch wir mit unserer Gemeinschaft ein zuverlässiger Knoten sind, damit das Netz trägt. Er sprach uns Kraft und Mut zu und wünschte Beharrlichkeit für den weiteren Weg.

„60 Jahre sind es wert, dass man sie besonders ehrt“ – der gereimte Rückblick auf die zurückliegenden Jahre folgte. Grußworte von Brigitte Viermann als Vertreterin der Kolpingfamilie sowie den Frauen der evangelischen Nachbargemeinden, zu denen wir eine jahrelange, enge Verbindung pflegen, schlossen sich an. In einem schriftlichen Grußwort beglückwünschte Propst i.R. Paul Jakobi, der die kfd jahrelang geistlich begleitete, die Frauen zu ihrer engagierten Arbeit. „Gehen Sie weiter in Minden mutig voran und lassen Sie das Seil zur Kirche nicht reißen“, so lautet sein Wunsch an uns.

Von Frauen für Frauen war die Kollekte gedacht. Mittlerweile hat der Sozialdienst katholischer Frauen, SKF, Minden mit großer Freude 295 € für ihr neues Wohnprojekt entgegennehmen können.

Überraschend war auch das nachhaltige Geschenk, das Roland Schmitz ankündigte: Einen Beitrag für den Erhalt unserer Schöpfung leisten wir mit dem „Jubiläumsbaum“ des Diözesanverbandes. Er wird am 16.10.21 im kfd-Wald in Schloss Holte-Stukenbrock gepflanzt, gemeinsam mit den kfd-Gemeinschaften, die in diesem Jahr ebenfalls ein Jubiläum feierten.

Vielfältige Speisen – süß und herzhaft – wurden serviert und in froher Runde Erinnerungen ausgetauscht.

Ganz herzhaft gelacht haben wir über die Kirchenkabarettistin „Hedwig vom Himmelsberg“. Sie zeigte uns mit spitzer Zunge ihre Sicht auf Kirche und Gesellschaft, gestern und heute und besonders in Zeiten der Pandemie.

Voller Dankbarkeit schauen wir auf diesen gelungenen Nachmittag, an dessen Ende das gemeinsame kfd-Gebet stand, ehe Präses Roland Schmitz mit seinem Segen für unseren Heimweg die Feier beschloss.
Für die kfd, Monika Müller-Kröker

10.07.2021 Kolpingvorstand hat sich verstärkt

Kategorien: Kolping | Veranstaltung

Kurz vor den Sommerferien fanden die Mitglieder der Kolpingsfamilie Minden zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Im Garten des Paulinums begrüßte der Vorsitzende Carsten Viermann bei lauen, sommerlichen Temperaturen die Anwesenden und blickte auf ein Jahr zurück, in dem trotz schwieriger Bedingungen doch einige zum Teil digitale Veranstaltungen stattgefunden haben. Mit großer Zustimmung wurde Frau Christina Erpenbeck neu in den Vorstand gewählt. Motiviert stellte sie sich der Mitgliederversammlung vor; mit eigenen Ideen und neuen Impulsen wird sie sich in die Arbeit des Verbands einbringen.

Ein besonderer Anlass war die Beauftragung der neuen Geistlichen Leitung. Anette Kuster hat sich vor zwei Jahren auf den Weg gemacht Geistliche Leiterin zu werden. Sie hat sich damals der Mitgliederversammlung vorgestellt und wurde mit einem einstimmigen Votum für dieses Vorhaben bestärkt. Sie hat den Ausbildungskurs für ehrenamtliche Geistliche Leiter und Leiterinnen abgeschlossen.

Dieser Kurs umfasste sechs Module, die sich sowohl mit methodischen Grundlagen, theologischen und liturgischen Themen, sowie Kirche, Kolping und der eigenen Glaubens-Rolle befasst haben.

Brigitte Viermann übereichte Anette Kuster im Namen des Diözesanvorstands und des Diözesanpräses nun die Kirchliche Beauftragung zur Geistlichen Leitung in der Kolpingsfamilie Minden. Eine Beauftragung, die der Diözesanpräses im Auftrag des Erzbischofs ausgesprochen hat. Als äußeres Zeichen erhielt Anette Kuster einen Taufschal mit einem aufgenähten Kolping“K“.

Heinrich Meier überreichte dem Ehepaar Ullmann ein Präsent. Als Hausmeister und Kolpingbruder hat Peter Ullmann über viele Jahre die Arbeit der Kolpingsfamilie unterstützt. Zu Beginn des neuen Lebensabschnitts wünschte er dem Ehepaar Ullmann segensreiche Jahre.

Nach weiteren Informationen zum Kaffeegeschäft und dem obligatorischen Kassenbericht endete die Versammlung mit einem Abendsegen. Bei lockeren Gesprächen ließ man den Abend entspannt ausklingen. Brigitte Viermann, Kolpingsfamilie

10.07.2021 KAB-Bundesvorstand wieder komplett

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) hat eine neue Bundesvorsitzende. Die Theologin und Wirtschaftsberaterin Beate Schwittay (59), wurde von rund 170 Delegierten mit großer Mehrheit zur Bundesvorsitzenden gewählt. Sie wird neben Andreas Luttmer-Bensmann und dem Präses Stefan Eirich, die beide als Vorsitzende wiedergewählt wurden, in den nächsten vier Jahren die sozialpolitischen Ziele der KAB verfolgen.

Die Bundes-Delegiertenversammlung fand in diesem Jahr coronabedingt digital statt. Für den KAB-Diözesanverband Paderborn nahm auch Susanne Heinrich, 2. Vorsitzende der KAB Minden St. Ansgar, als Delegierte an dem Kongress teil.

Für die nächsten Jahre stehen prekäre Arbeitsverhältnisse im Fokus der KAB. Tarifliche Reglungen kommen häufig nicht zur Anwendung, die Beschäftigten haben keine Sicherheit, geringes Einkommen. Sie können sich weniger einbringen und haben am gesellschaftlichen Leben kaum Teilhabe. Die Delegierten verabschiedeten den Leitantrag „WERTvoll arbeiten – menschenwürdig statt prekär“, der für ein christliches Miteinander im Arbeitsleben und ganz im Sinne von Papst Franziskus die Menschenwürde wieder in den Mittelpunkt stellt.

Susanne Heinrich/Wolfgang Bauch, KAB

26.06.2021 Seit 110 Jahren pilgern Kolpingsfamilien nach Werl

Kategorien: Kolping | Messe / Andacht

Diese Zahl 110 wurde zum Motto der diesjährigen gemeinsamen Wallfahrt, die am 12. Juni 2021 in allen Kolpingsfamilien im Diözesanverband vor Ort als Gebetstag begangen wurde.

„Notruf 110 – Sie sprechen mit Maria“ – mit diesem Impuls fanden sich am Vorabend dieses Gebetstages auch in Minden einige Kolpinggeschwister und Freunde zusammen, um über ihre eigene Marienspiritualität nachzudenken und schlossen sich so der großen Gemeinschaft im Diözesanverband an.  

Die Gedanken flossen ein in eine gemeinsame Andacht.  (s. Foto)

Darüber hinaus hat Brigitte Viermann Menschen aus der Kolpingsfamilie Minden, aus dem Pastoralverbund und der evangelischen Kirche zu Maria und zu der Rolle der Maria in ihrem Glaubensleben befragt. Die Antworten sind zu hören unter  http://www.kolping-minden.de

12.06.2021 Gemeinsamer Abendgottesdienst der kfd und der Kolpingsfamilie Minden

Die Freude war zu spüren über das Wiedersehen, über die Begegnung, über den schönen, sonnigen Frühlingsabend, über die Musik und das Zusammensein.

Aber auch die Sorgen unserer Zeit und die persönlichen Anliegen der Gläubigen, zeugten von einer besonderen Verbundenheit, welche in den gemeinsamen Abendgottesdienst eingeflossen sind, zu dem die kfd und die Kolpingsfamilie Minden gemeinsam eingeladen haben.

„Als Frauen und Männer möchten wir unsere Geistesgaben zum Guten einsetzen“ so hörte man im Eingangsgebet und dieses Anliegen fand sich auch wieder in den Gedanken und Texten zum Synodalen Weg, insbesondere zum Forum „Frauen in der Kirche“.

Die Frage nach Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche ist gefühlt eine Selbstverständlichkeit, aber doch immer noch eine große Herausforderung. Im Synodalen Forum arbeiten Männer und Frauen des Kolpingwerkes und Frauen der Kath. Frauengemeinschaft engagiert und gleichberechtigt mit. Das macht Mut, das macht Hoffnung.

Begleitet von Musik und dem seit langem auch wieder möglichen gemeinsamen Gesang feierten 80 Christinnen und Christen einen ermutigenden Gottesdienst.

Für ein neues Projekt des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) ergab die Kollekte an diesem Abend 208,70 €. Herzlichen Dank! B. Viermann, Kolpingsfamilie

08.05.2021 Virtueller Austausch Kolpingfamilie Minden „Polizei- und Notfallseelsorge“

Kategorien: Kolping | Veranstaltung

„Nichts tun“ in Corona-Zeiten ist keine Alternative – unter diesem Motto fand am 23. April ein weiterer virtueller Austausch statt, zu dem die Kolpingfamilie Minden eingeladen hatte und sich die stattliche Anzahl von 31 Teilnehmern aller Altersklassen gemeinsam im virtuellen Kolpingraum eingefunden hatten. Zu dem Thema „Polizei- und Notfallseelsorge“ referierte Diakon und Koordinator der Notfallseelsorge im Kreis Steinfurt Eugen Chrost.

In diesem spannenden Vortrag wurde nicht nur über Fragen philosophiert, warum es Notfallseelsorge gibt, sondern auch über konkrete Einsätze berichtet, zu denen die Polizei- und Notfallseelsorge gerufen wird. Der Referent ging auch darauf ein, dass die Einsatzkräfte durch Aus- und Fortbildung, praktische Übungen, Reflexion aber auch durch reale Erfahrungen gestärkt werden. Hierzu die These: „Wie ich aus einem Einsatz herauskomme, hat viel damit zu tun, wie ich hinein gehe“.

Es ging tatsächlich dann auch um das Grundverständnis über die psychische Situation des in einen Notfall gekommenen Menschen oder eines Angehörigen. Zitat Eugen Chrost: „Wir sind normale Menschen mit normalen Reaktionen auf unnormale Situationen.“ Zu den „normalen Belastungsreaktionen“ gehören verändertes Verhalten, verändertes Fühlen, verändertes Denken. Im Konkreten zählen dazu zum Beispiel keine Beschäftigung mit Hobbys, keine oder falsche Entscheidungen treffen, nicht klar denken oder sprechen können.

Aufgabe des Notfallseelsorgers ist es, mit Hilfe dieses Wissens über die Psyche dann dem Betroffenen zu helfen das Notfallereignis einordnen zu können in die sogenannten „sicheren Säulen“ des „vorher“, das „Ereignis“ selber und das „nachher“. Der Betroffene soll wieder in die Lage versetzt werden, sich zu orientieren, die Situation selber zu begreifen, vielleicht auch Abschied zu nehmen um in Zukunft handlungs- und sprachfähig zu sein und die nächsten Schritte für „jetzt“, „heute“ und „morgen“ zu planen. N. Brosig, Kolpingsfamilie

10.04.2021 Kreuzweg „To-Go“ der St. Paulus-Gemeinde

Kategorien: St. Paulus | Messe / Andacht      Schlagwörter:

Eine zweigeteilte Kreuzwegandacht erlebten die Besucher in der vergangenen vorösterlichen Zeit in St. Paulus.
Jeweils zu Beginn und am Ende der Fastenzeit wurden sieben Stationen angeboten. Ort war das nördliche Außengelände am Paulinum. Die Nordwand des Zentrums diente als Leinwand für die ausdrucksstarken Bilder des Kreuzweges der St. Paulus-Kirche. Oliver Roth, Lichtkünstler aus Minden, konnte dafür gewonnen werden.
Eindrucksvolle Texte, gelesen von Gemeindemitgliedern der St. Paulus-Gemeinde, begleiteten die Bilder und brachten uns den Leidensweg des Herrn, besonders auf unsere Zeit bezogen, sehr nahe.
Angedacht war auch so der zweite Termin am Ende der Fastenzeit für die Kreuzwegstationen 8 – 14. Leider verweigerte die „Elektrik“ ihren Dienst. So kam es bei fast absoluter Dunkelheit „nur zum Vortragen“ der Texte. Das tat aber der Spiritualität keinen Abbruch. Beide Andachten waren jeweils auf ihre Art eine wunderbare Vorbereitung auf Ostern.
Danke an die Lektoren, die einfühlsam die Texte vortrugen, Danke an das Vorbereitungsteam. Ein besonderer Dank geht an die vielen Besucher, die trotz Kälte und mangelnder Sitzgelegenheiten, sich vorbildlich verhielten. Wir waren begeistert von Euch. Für das Vorbereitungsteam, Hansi Walden

06.03.2021 Aschermittwoch im Kindergarten

Kategorien: Dom, DJK | Messe / Andacht      Schlagwörter:
Bärenaschermittwoch, Foto privat

„Wenn etwas vergeht, entsteht etwas Neues.“ Unter diesem Motto stand und steht Aschermittwoch im Kindergarten am Dom. Zum ersten Mal erleben wir Aschermittwoch im Kindergarten einmal ganz anders. Gruppenweise voneinander getrennt trafen sich die Kinder des DJK Kindergartens St. Michael im Turnzimmer. Dort war die Mitte zum Thema passend gestaltet. Ein Kreuz ist zu sehen mit Luftschlangen und Luftballons, Weihwasser und Bildern zur religionspädagogischen Geschichte. Die Gemeindereferentin Frau Schelte, hatte uns eine Aschermittwoch Katechese vorbereitet. Zu Beginn gab es ein Lied: „Jesus ist in unserer Mitte.“ Dieses Lied begleitet uns nun im Morgenkreis bis Ostern.

Nach einem gemeinsamen Gebet und Gespräch erklärten wir den Kindern die Bedeutung dieses Tages.

Wir zündeten, wie jedes Jahr vorm Turnzimmer Luftschlangen und trockenen Palmzweige an und löschten diese mit Weihwasser ab. Jedes Kind bekam im Anschluss ein Aschekreuz auf die Stirn als äußeres Zeichen: „Wir sind Freunde Jesu!“ M. Loddewig, DJK-Kindergarten St. Michael

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