Beitragsauswahl » Pilgern / Reisen

08.06.2024 Gemeindefahrt 2024 nach Telgte

In Petershagen ist es seit jeher Tradition, in den ungeraden Jahren einen Gemeindeausflug ins nähere Umland durchzuführen und in den geraden Jahren eine Tagesfahrt mit dem Bus zu unternehmen. Also war in diesem Jahr wieder eine Busfahrt dran. Im Marienmonat Mai wurde vom Pfarrgemeinderat der Wallfahrtsort Telgte, zur Maria-Gnaden-Kapelle, als Ziel ausgewählt.

Am Dreifaltigkeitssonntag, 26. Mai, machten sich 29 Gemeindemitglieder auf den Weg. Der erste Anlaufpunkt war der Baumwipfelpfad in Bad Iburg, der in 30 Metern Höhe und 600 Metern Länge in und über die Baumkronen eines herrlichen Mischwaldes gebaut ist. Probleme für die Kinder oder die vier Rollatorbenutzer gab es keine, denn der Pfad ist barrierefrei, bequem erreichbar mit einem Fahrstuhl.

Am Telgter Markt wurde im Gasthof Seiling das Mittagessen serviert und von dort aus ist es nur ein kleiner Weg in die Kapelle. Nach einer kurzen Meditation über das Gnadenbild wurde als Höhepunkt des Tages die Heilige Messe vom mitgereisten Pastor Küchler zelebriert. Nach einem Besuch im Museum Religio gleich nebenan und anschließender kurzer Fahrt ging es zur obligatorischen Kaffeetafel im Tannenhof Grottendiek in Küingsdorf. Wir hatten einen kurzweiligen und erlebnisreichen Tag bei wunderschönem Wetter!

Einmal mehr zeigte sich, wie wichtig für die kleine Gemeinde das gemeinsame Tun ist und wie damit Zusammenhalt und Vertrautheit gefördert werden. Und wenn am Ende der Reise der 12-jährige Ben auf die Frage, ob es nicht langweilig gewesen sei, die Antwort gab: „Es war wunderschön“, dann freuen sich auch die Organisatoren über dieses Lob aus Kindermund.

Die Gemeinde sagt dem Pastoralverbund ein herzliches Dankeschön dafür, dass die Begleitung durch den Priester möglich gemacht wurde. Peter Meyer

27.04.2024 „Familienzeit einmal anders“…

so sahen es 58 Mitglieder und Freund*innen der Kolpingfamilie Minden in der Osterwoche auf der Nordseeinsel Langeoog.

Generationsübergreifend und sehr lebendig ging es in dem Selbstversorgerhaus des evangelischen Kirchenkreises „Haus Mariensee“ zu. Gemeinsam sorgte man für das Wohlbefinden: gute Gespräche, Spiele mit Jung und Alt, Abendliederrituale, sportliche und lustige Unternehmungen – mit und ohne Kinder, Führungen auf der Insel und ein gemeinsamer Gottesdienst waren Teile dieser Familienzeit. Hier konnten die Familienmitglieder auftanken und Kontakte knüpfen, dabei spielte das Wetter keine Rolle. Manche sagen, dass dies gar nicht so gut war?

Die Kolpingfamilie Minden freut sich, dass diese Osterfreizeit mittlerweile zu einer guten Tradition geworden ist und ist glücklich über die gute Kooperation mit dem evangelischen Kirchenkreis Minden. Brigitte Viermann

12.03.2024 Teilnahme an der Amtseinführung des neuen Erzbischofs

Kategorien: Dom, PV | Pilgern / Reisen

Wäre es nicht ein schönes Gemeinschaftserlebnis, bei der Amtseinführung unseres Bischofs am 10. März in Paderborn dabei zu sein, fragten wir uns bei der letzten Sitzung des PGR Dom?

Gedacht und umgesetzt: im gesamten PV angekündigt, fand sich eine kleine Gruppe und wir machten uns gemeinsam auf den Weg. Die Vorfreude wurde noch getoppt, als persönliche Kontakte einen Parkplatz in absoluter Nähe zum Dom sicherten und wir so trotz knapper Zeit sogar im Dom mitfeiern konnten! Das Zusammentreffen mit so vielen bekannten und unbekannten Gleichgesinnten war ein Erlebnis, das noch lange nachhallen wird, und wir hoffen, die Freude daran im Gemeindeleben nachwirken zu lassen.

Unserem neuen Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz wünschen wir Gottes Segen. Er hat uns beim Fest der Begegnung zugesichert, uns in der Diaspora nicht zu vergessen. Nach einem erfüllten Tag konnten wir froh und gestärkt zurückkehren. Monika Ohene, PGR Dom

31.01.2024 Eine alte Freundschaft immer neu mit Leben füllen

Kategorien: Dom, PV | Pilgern / Reisen

Jedes Jahr am 22. Januar erinnert der Deutsch-Französische Tag vor allem Jugendliche an die besondere Freundschaft zwischen beiden Ländern.

Pastor Jakob Jan Küchler aus Minden leitet die deutsche Jugendabteilung der Deutsch-Französischen St. Liborius-Fraternität. In der Fraternität pflegen Frauen, Männer und Jugendliche beider Länder heute den „Liebesbund ewiger Bruderschaft“ – eine Verbindung, die schon seit 836 besteht, als das Bistum Le Mans dem Bistum Paderborn die Reliquien des heiligen Liborius schenkte. „Die Jugendlichen leisten heute über Länder- und Sprachgrenzen hinweg einen Beitrag für diese Freundschaft, die über fast 1.200 Jahre alle Feindschaft überstanden hat“, erklärt Pastor Küchler. „Das macht Mut in einem Europa, in dem sich manche Gruppen nur zusammenschließen, um gegen dieses Europa zu sein. Doch uns verbindet mehr als uns trennt.“

Weitere Informationen: Eine alte Freundschaft immer neu mit Leben füllen (erzbistum-paderborn.de)

29.07.2023 Reise zum Weltjugendtag nach Lissabon

Kategorien: Kolping | Pilgern / Reisen

Am Sonntag, 23.7.2023, haben sich über 200 Jugendliche aus dem Bistum Paderborn auf den Weg gemacht zum Weltjugendtag 2023 in Lissabon. Auch die Diözesan-Kolpingjugend Paderborn ist mit einer Gruppe dabei. Unter ihnen sind drei junge Frauen aus der Kolpingfamilie Minden.

Le Mans, Porto, Lissabon sind die Ziele für die jungen Menschen, um unvergessliche Momente im Glauben sowie ein neues Land kennenzulernen und internationale Begegnungen mit hunderttausenden Gläubigen zu erleben. Ein Highlight zum Ende des Weltjugendtags ist die Vigilfeier sowie die anschließende Übernachtung unter freiem Himmel. Nach dem Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus werden die Pilgerinnen und Pilger in die ganze Welt ausgesendet – und kehren hoffentlich mit vielen erfüllten Erwartungen zurück.
Brigitte Viermann, Geistliche Leiterin

22.06.2023 Gemeindeausflug St. Elisabeth nach Schloss Baum

Nachdem im letzten Jahr eine große Fahrt nach Soest durchgeführt wurde, stand in diesem Jahr ein kleiner Gemeindeausflug zu einem Ziel in der Umgebung an.

An einem heißen Sonntagnachmittag trafen sich die Teilnehmer in Schloss Baum im Schaumburger Wald. Viele waren mit dem Fahrrad, weitere mit PKW und einige mit dem von St. Ansgar zur Verfügung gestellten Bonibulli gekommen.

Im angenehm temperierten Souterrain des ehemaligen Jagdschlosses wurden Kaffee und Kuchen gereicht. Der Verwalter Herr Harms gab dabei interessante Informationen und Anekdoten zur Geschichte des Anwesens zum Besten. Anschließend stellte Peter Meyer den Zusammenhang des 1777 im nahegelegenen Mausoleum bestatteten Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe zur Geschichte der Selbständigkeit Portugals dar.

Nach dem Kaffeetrinken ging es durch den kühlen Wald zur nahe gelegenen Grabpyramide des Grafen, die von einer rechtsgedrehten Spirale aus Hainbuchenhecken umschlossen ist. Der Weg erwies sich zwar als beschwerlich für Rollatoren, letztendlich konnte aber nach kurzem Aufenthalt an der Pyramide wieder wohlbehalten das Schloss erreicht werden. Es war eine schöne, gelungene Veranstaltung.
Hugo Lüke, PGR St. Elisabeth

18.06.2022 Pilgern ist beten mit Herz und Fuß

Am Donnerstag, 9.6.2022 führten Bettina Vogler und Susanne Kwoll uns auf einem Stadtpilgerweg durch Minden. Anfang und Ende des Pilgerweges war der Dom – die goldene Perle in dem Armband ist das Symbol für Gott, er ist der Anfang und das Ende.

Mit beeindruckenden, nachdenklichen, berührenden Impulsen erläuterten Bettina und Susanne uns die weiteren Perlen des Glaubens an unterschiedlichen Stationen unserer Stadt.

So reihten sich an unserem Armband zur Gottesperle die Ich-Perle, Tauf-Perle, Wüsten-Perle, Perle der Gelassenheit, zwei Perlen der Liebe, drei Geheimnis-Perlen, die Perle der Nacht sowie die Perle der Auferstehung. Auch Perlen der Stille, des Insichgehens wurden in das Band verwoben.

Mit der Perle der Auferstehung beteten wir unter dem Mindener Kreuz im Domschatz. Das Armband mit den Perlen des Glaubens begleitet uns durch unseren Alltag und erinnert an diesen ganz besonderen Pilgerweg, für den sich alle teilnehmenden Frauen von Herzen bedanken. Für die kfd St. Paulus, Monika Müller-Kröker

21.05.2022 Maiandacht in der Margarthenklus

Endlich wieder! Das Wiedersehen war eine große Freude und der Anlass knüpfte an die seit Jahrzehnten bestehende Tradition an:

Nach Corona-Pause und im letzten Jahr einer digitalen Andacht luden der Kolping-Bezirk Bielefeld Minden und erstmals auch die kfd St. Paulus dieses Jahr gemeinsam zur Maiandacht ein. 50 Menschen aller Altersgruppen folgten der Einladung zum Wanderparkplatz unterhalb der historischen Margarethenkapelle auf dem Wiehengebirge.

Die meisten nutzten das herrliche Wetter und pilgerten zu Fuß auf den Berg, für alle anderen standen zwei Kleinbusse zur Verfügung. In der von Brigitte Viermann vorbereiteten und geleiteten Maiandacht stand mit dem Magnifikat Maria als starke Frau und älteste Schwester im Glauben im Vordergrund. Althergebrachte und moderne Marienlieder brachten die wunderbare Akustik der Kapelle zum Klingen. Der Gesang wurde stimmungsvoll instrumental von Inge und Norbert Brosig begleitet. Den Segen spendeten Bezirkspräses Bernhard Hamich und die geistliche Leiterin Brigitte Viermann gemeinsam.

Zum Abschluss gab es am Parkplatz einen Imbiss. Das Gemeinschaftsgefühl, die inspirierenden Texte und Lieder, die von Kerzen beleuchtete alte Kapelle — beim Abschied wurde sehr viel Lob geäußert und dazu der Wunsch nach mehr Gottesdiensten, die gleichermaßen Seele und Geist erreichen. Für den Kolpingbezirk: Eva Maria Meier

13.11.2021 Pfarrgemeinderat St Paulus besuchte Pastor Berkenkopf

Leider nur 2 1/2 Jahre war er die Ansprechperson für die St. Paulus Gemeinde. Es war eine tolle Zeit und alle bedauerten es, dass sie im Januar 2021 plötzlich endete. Pastor Berkenkopf trat eine neue Stelle als Pastoralverbundsleiter in Bad Berleburg an.

Foto: Markus Olfens

In Coronazeiten gab es leider keine gute Möglichkeit zum Abschiednehmen.

Dies wurde im Oktober 2021 nachgeholt. Der PGR St. Paulus und Pastor Berkenkopf trafen sich zu einem gemeinsamen Wochenende in Bad Berleburg. Stadtbesichtigung, gemeinsamer Austausch und ein gemütlicher Abend rundeten den ersten Tag ab. Ein Gottesdienst in Bad Laasphe und anschließend ein Gespräch mit dem dortigen PGR folgten am Sonntag. Dabei zeigten sich viele Gemeinsamkeiten der Diasporagemeinden.

Wir übernachteten im wunderschön gelegenen Bildungshaus St. Bonifatius in Elkeringhausen. Bei sonnigem Herbstwetter lernten wir den Bereich des Pastoralverbundes „Wittgenstein“ und die großen Entfernungen von Ort zu Ort kennen, für die Pfarrer Berkenkopf gemeinsam mit seiner Pastoralreferentin verantwortlich ist. Diese gemeinsame Fahrt war ein schöner und ergiebiger Abschluss der Arbeit des jetzigen PGR St. Paulus und die Einstimmung auf den künftigen.

Der Ausflug und die damit verbundenen intensiven Begegnungen machten allen Teilnehmern große Freude. Hansi Walden

02.10.2021 KAB pilgert fürs Klima

Die 2. Vorsitzende der KAB Minden St. Ansgar, Susanne Heinrich, nahm am 20.9.2021 zusammen mit ihrem Mann Martin teil an einer Etappe auf dem „Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit“. Die beiden KAB-Mitglieder pilgerten mit einer 40-köpfigen Gruppe von Oerlinghausen nach Bielefeld. Die gesamte Pilgerstrecke führt in 77 Tagen von Katowice/Polen durch Deutschland, den Niederlanden und England nach Glasgow/Schottland, wo im November die Weltklimakonferenz stattfinden wird.

Unter dem Motto „Geht doch“ verbinden Menschen verschiedener Konfessionen das Pilgern mit dem Einsatz für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz. Die Klimapilgernden tragen ihre Forderung nach Verkehrswende sowie einer Agrar-und Ernährungswende nach Glasgow. Auch die katholische Arbeitnehmervertretung KAB verfolgt diese Ziele in ihrem Zukunftsprogramm.

Das Kennenlernen von engagierten Menschen und interessante Gespräche machten diese Etappe zu einem kleinen Baustein auf dem Weg zu einer lebenswerten Zukunft. Susanne Heinrich / Wolfgang Bauch

19.09.2020 Wandern auf Pilgerwegen

Kategorien: Kolping | Pilgern / Reisen

… wenn der späte Nachsommer im Verklingen ist und der frühe Herbst noch nicht angefangen hat, dann ist die fünfte Jahreszeit.“ (K. Tucholsky)

Bei wunderbarem spätsommerlichen Sonnenschein machte sich eine Gruppe der Kolpingsfamilie auf den Weg nach Idensen. Von Haste aus pilgerte man über Waldwege und durch abgeerntete Felder Richtung Idensen und konnte den Eindrücken Tucholskys nachempfinden. Vor Ort erwartete die 26 Personen zählende Gruppe eine Führung in und um die Kirche in Idensen. Von Bischof Sigward wurde berichtet und ebenso von den vielen Aktivitäten, die der Verein Sigwardskirche Idensen veranstaltet. So genoss man schon während des gemeinsamen Picknicks auf der Wiese vor der Kirche die Soulklänge des am Abend stattfindenden Konzerts. Der Rückweg vorbei am Wildhege und entlang des Kanals und war geprägt von Gespräch und Austausch. Mit einem Segensgebet endete ein wohltuender Sonntagnachmittag der fünften Jahreszeit. B. Viermann

09.11.2019 Auf den Spuren Karls des Großen

Kategorien: PV | Pilgern / Reisen

Ende September machten sich 12 Mitglieder aus dem PV Mindener Land auf den Weg nach Aachen, um dort auf den Spuren Karls des Großen Bauwerke und Geschichte zu erleben. Weiter wurden Lüttich, Maastricht und Xanten besucht. Neben informativen Stadtführungen konnten die Teilnehmer auch regionale Köstlichkeiten, wie die Aachener Printen genießen.

Das Fazit der Mitreisenden: Es war zwar relativ anstrengend, aber es wurde jede Menge besichtigt und erlebt! Für das kommende Jahr wird wieder eine Fahrt geplant. Thomas Matschke

28.09.2019 Tagesfahrt 2019 der Katholischen Kantorei Minden (KKM)

Kategorien: Dom | Pilgern / Reisen

Am 14. September unternahm die KKM ihren diesjährigen Tagesausflug nach Essen. Organisiert wurde dieser von unserer Chorleiterin Theresa Göbel, die aus Essen-Werden stammt. Ziele waren der Dom mit Domschatz sowie die ehemalige Reichsabtei Werden, im schönen Süden Essens am Baldeneysee gelegen. Mit dabei waren aktive Sängerinnen und Sänger sowie Fördermitglieder mit ihren Partnern.

Einen besseren Start konnten wir uns gar nicht wünschen: Um 7:00 Uhr ging es bei strahlendem Sonnenschein, blauem Himmel und bester Stimmung vom ZOB aus mit dem Bus auf die Reise.

In Essen wurde zunächst in einem Café ausgiebig gefrühstückt. Anschließend ging es in die Schatzkammer mit Besichtigung des Doms. Die herausragende Sammlung des Essener Domschatzes ist auf das dort im Mittelalter gegründete Damenstift zurückzuführen. Die Äbtissinnen entstammten häufig kaiserlichem Adel und haben entsprechend hochrangige Kostbarkeiten gesammelt. Unser Chormitglied Annemarie Lux konnte uns als ausgewiesene Expertin Bedeutung und Zusammenhänge nicht nur der Sammlung, sondern auch des Domes („Essener Münster“), der ehemaligen Stiftskirche, eindrucksvoll erklären. Die schöne Akustik des romanischen Bauwerks ließen wir nach der Mittagsandacht mit Orgelklang noch mit einem a-cappella-Gesang wirken.

Anschließend ging die Fahrt weiter an den Baldeneysee, wo wir in den Südtiroler Stuben, mit einer schönen Aussicht auf den mit Ruder- und Segelbooten verzierten See, eine Mittagspause einlegten.

Nachmittags besuchten wir die ehemalige Abteikirche St. Ludgerus sowie die Schatzkammer des ehemaligen benediktinischen „Familienklosters“. In der Krypta liegt der hl. Ludgerius, der erste Bischof von Münster und Gründers der Abtei begraben, ebenso viele seiner Nachfahren.

Mit der Rückkehr in Minden gegen 20:00 Uhr endete ein wunderbarer Tag mit vielen Erlebnissen und intensiven Gesprächen. Im kommenden Jahr wird vom 1. bis 3. Mai eine dreitätige Fahrt nach Trier und Luxemburg, die bereits weitgehend ausgebucht ist, stattfinden. Stefan Sobota / Georg Welslau

28.09.2019 Das DJK-Zeltlager geht auf Kreuzfahrt

Kategorien: DJK | Pilgern / Reisen      Schlagwörter:

Im August diesen Jahres begaben sich 34 Kinder zusammen mit den Leitern des DJK-Zeltlagers der Domgemeinde Minden auf eine spannende „Karibikkreuzfahrt“. Die Reise führte für zehn Tage nach Vrees im Landkreis Emsland. Thematisch ging es allerdings wesentlich weiter weg.

Unter dem Hauptthema „Traumschiff – Reise ins Glück“ war jeden Tag ein anderer Ort angesteuert, darunter z.B. die Bahamas, Florida und Panama. In diesen Ländern lernten die Teilnehmer die Nationalhymnen kennen, bastelten z.B. traditionellen Kopfschmuck oder Rasseln oder erfuhren etwas über das Piratenleben. An einem besonders regnerischen Tag wurde die Kreativität der Jugendlichen gefragt: sie sollten Produkte entwickeln, die helfen dem Regen zu begegnen.

Neben den künstlerischen Aktivitäten durfte natürlich auch viel Bewegung in der freien Natur nicht fehlen. Es wurden groß angelegte Geländespiele gespielt, die von den zeltlagererfahrenen Kindern jedes Jahr als Highlight gefeiert werden: So zum Beispiel das Chaosspiel, bei dem auf dem Gelände versteckte Begriffe gefunden werden und jeweils eine dazu gehörige Aufgabe gelöst werden muss. Doch auch zwischendurch wurde es mit vielen kleinen Spielen, wie Zombie-, Völker- oder Brennball nie langweilig.

Ein wenig gruselig wurde es bei der Nachtwanderung durch die angrenzenden Felder. Die anschließend servierte warme Schokobanane ließ die Gänsehaut aber wieder verschwinden. Der von den Kindern mitgestaltete Sonntagsgottesdienst wurde von Pastor Dr. Marcus Falke-Böhne geleitet, der dafür eigens aus Minden angereist war.

Nach dem Zeltlager berichtete Johannes (9 Jahre): „Ich fand das Essen immer richtig lecker“. Auch die Älteren, wie Laura (13 Jahre) waren begeistert: „Das ich kein Handy hatte, fand ich gar nicht schlimm, weil man immer etwas zu tun hatte“. „‚Wo ist mein Huhn‘ war immer eines meiner Lieblingsspiele“, meinte Maria (10 Jahre).

Zum Schluss neigte sich die Reise durch den westlichen Teil der Erdkugel dem Ende zu, und es hieß Abschied nehmen. David (12 Jahre) sagte am Ende: „Am Anfang kannte ich niemanden, aber jetzt habe ich super viele neue Freunde. Ich freue mich schon auf‘s nächste Jahr und werde wieder mitfahren“. In diesem Sinne spricht David für die meisten von uns, denn auch nächstes Jahr im August findet wieder ein Zeltlager statt und das Zeltlagerteam freut sich immer über jeden der mitkommt. Victoria Urbania

30.08.2019 Gemeindewallfahrt nach Windheim

Auch 2019 fand wieder eine gemeinsame Fahrradwallfahrt der beiden Gemeinden St. Johannes Baptist Petershagen und St. Maria Lahde statt. Ziel war – wie schon in den vergangenen Jahren – die schöne kleine Windheimer Kapelle St. Gorgonius und St. Liborius.

Am 18. Mai machten sich rund 20 Teilnehmer am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg. Die meisten fuhren per Rad, die Nichtradler konnten in dem von St. Ansgar ausgeliehenen Bonibulli mitfahren. Die Stimmung bei jung und alt war großartig, alle freuten sich auf die bevorstehenden Stunden.

Traditionsgemäß trafen sich die Wallfahrer aus Lahde und Petershagen unter der Weserbrücke. Von dort aus führte die Fahrradroute durch die wunderschöne Jösser Marsch nach Windheim. An zwei besonders reizvollen Stationen in der Weseraue wurden Pausen für Andacht, Meditation und gemeinsames Singen eingelegt, vorbereitet von PGR-Mitgliedern aus St. Maria und St. Johannes Bapt.

Ohne Zeitdruck ging es dann gemächlich auf gut ausgebauten Wegen weiter zu der Kapelle. Dort hatten schon in den Vortagen fleißige Helfer den Pfarrgarten hergerichtet und ein Zelt aufgebaut. Es mussten aber auch noch weitere Vorbereitungen für das Beisammensein im Pfarrgarten getroffen werden, denn im Anschluss an die hl. Messe waren gemeinsames Grillen und zwanglose Gespräche in froher Runde vorgesehen.

Inzwischen waren auch weitere Gottesdienstbesucher, die nicht an der Wallfahrt teilgenommen hatten, nach Windheim gekommen, so dass die kleine Kapelle wieder bis zum letzten Platz gefüllt war. Der Gottesdienst wurde durch Pastor Berkenkopf zelebriert, der die Gottesmutter Maria in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen stellte.

Anschließend versammelten sich dann alle im Pfarrgarten. Speis und Trank fanden dankbare Abnehmer und das gemütliche Zusammensein zog sich bei angenehmen Temperaturen noch bis in den Abend hinein.

Alle waren sich einig, dass die Gemeindewallfahrt zur Kapelle nach Windheim auch in Zukunft ein fester Punkt im Gemeindekalender sein sollte. Hugo Lüke, PGR St. Maria Lahde

27.07.2019 Danke-schön-Ausflug der Caritas St. Ansgar

Am 01. Juli 2019 unternahm die Caritas-Konferenz-St.-Ansgar wieder ihren traditionellen „Danke-schön-Ausflug“ für aktive und ehemalige Helferinnen der Caritas. Dieses Jahr war die Laurentius-Kapelle in Nammen das Ziel. In der Kapelle hielt Herr Römming aus dem Vorstand des Kapellenvereins einen sehr informativen Vortrag über die Geschichte der kleinen Kirche; aber auch über die Zukunft und den Erhalt des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes. Sangesfreudig unterstützt wurde Herr Römming durch die Caritasfrauen mit einigen Kirchenliedern.

Anschließend ging es in das danebenliegende Dorfcafé zum Kaffeetrinken. Dieses Café, mit einem kleinen integrierten Einkaufsladen, wird rein ehrenamtlich vom Heimatverein-Nammen geführt.

Nach der Stärkung ging es wieder zurück nach Minden, und es wurde bestätigt, dass es ein gelungener Ausflug war! Einhellig wurde gesagt: „Nammen mit der Laurentius-Kapelle und dem kleinen Dorfcafé sind nur weiterzuempfehlen!“… Für die Caritas-Konferenz St. Ansgar, Annette Krumwiede

08.06.2019 Herrentour 2019

Kategorien: DJK | Pilgern / Reisen

Die diesjährige Herrentour der DJK Dom Minden führte uns nach Budapest. Am Abend wurde der Stadtteil Pest erkundet. Der erste Tag stand im Zeichen einer Bootstour auf der Donau.

Wie eine silberne Schleife hält der Fluss Budapest zusammen. Sieben Brücken, jede ein architektonisches Meisterwerk, überspannen den breiten Strom und trennen die beiden historischen Stadtteile, die 1872 zur heutigen Metropole zusammenfanden. Am rechten Ufer liegt Buda, auf dessen steil ansteigenden Flussterrassen die Matthiaskirche, Fischerbastei und das ehemalige Königsschloss thronen. Zur Linken erstreckt sich das Zentrum von Pest.

Im Rahmen einer Standrundfahrt wurden am zweiten Tag der Heldenplatz, der Zoo, die Oper, die Kaffeehäuser und großzügige Boulevards besichtigt. Highlight des Tages war das 268 Meter lange Parlamentsgebäude, direkt am Donauufer gelegen, das bei einer Führung des Innenbereiches viel Eindruck hinterlassen hat.

Ein Regentag wurde von den Herren genutzt, um die müden Knochen im weltberühmten Gellert Heilbad aufzufrischen. Nachdem sich das Gewitterwetter beruhigt hatte, konnte die Margaretheninsel inmitten der Donau, mit Konzertpavillon und Parkanlagen, zum Spazierengehen genutzt werden. Am letzten Abend wurde mit einer Fahrt im Riesenrad (Budapest Eye) Abschied genommen. J. Czaja, DJK

27.04.2019 Der Club 2000 St. Ansgar am Nordpunkt

Im April 2019, bei schönem Sonnenschein, hat der Club 2000 St. Ansgar sich auf den Weg gemacht, den nördlichsten Punkt von NRW zu besuchen.

Wir trafen auf Herrn Sander, den Ortsheimatpfleger von Pr. Ströhen. Er hat uns etwas über die Kirche und den Ort erzählt, dann ging es weiter zum nördlichsten Punkt von NRW. Herr Sander stellte uns die Geschichte vor, wie dieser Punkt entstanden ist, und erklärte uns die vielen Sonnenuhren.

Es war ein sehr interessanter Nachmittag.

Für das Team, Ch. Matschke

16.02.2019 St. Paulus war wandern

Ein Hauch von Frühling lag in der Luft, als sich am Samstag, 09.02., eine Gruppe Wanderer aus der St.-Paulus-Gemeinde oberhalb von Bückeburg, vom Parkplatz des Schwimmbades auf den Weg zum Ida-Turm machte. Auf gut begehbaren Wegen ging es erst in Richtung Bad Eilsen, um dann auf dem Kammweg zum Ida-Turm zu gelangen. Nicht so gutes Wetter war angesagt, wir hatten Glück. Oberhalb des Golfplatzes saß man zu einer kurzen Pause bei Sonnenschein zusammen. Es wurde geflachst, über Politik gesprochen und über anstehende Aktionen in St. Paulus geredet. Es war eine richtig gute Stimmung. Im kleinen Restaurant am Turm wurde gerastet. Zum Glück für alle Teilnehmer, die mit uns unterwegs waren, gab es gerade zu diesem Zeitpunkt einen heftigen Regenschauer, den wir somit trocken am Kaminfeuer verbrachten. Der Rückweg auf dem Kammweg bei Starkwind zu unseren Fahrzeugen war nur von kurzer Dauer. Wenig später trafen sich alle am Paulinum wieder, wo mit dem Westfälischen Nationalgericht „Stippgrütze auf Brot mit Gurken“ der Ausflug beendet wurde. Es war eine runde Sache.

Besonders gefreut hat uns, dass Herr Pastor Berkenkopf während der gesamten Veranstaltung dabei war. Hansi Walden, PGR

20.01.2018 Besuch der Wanderausstellung „Mensch Jesus“

Kategorien: Kolping | Pilgern / Reisen

Einer spontanen Einladung folgend, machte sich am Samstag, 13.01., eine kleine Gruppe der Kolpingsfamilie auf den Weg nach Bad Oeynhausen und besuchte die Ausstellung des Erzbistums Paderborn „Mensch Jesus“.

Von September 2017 bis Dezember 2019 wandert die Ausstellung „Mensch Jesus“ durch das Erzbistum Paderborn.

Hiermit möchte das Erzbistum die menschlichen Seiten Jesu Christi großformatig den Menschen näherbringen und dazu anregen, Jesus anders kennenzulernen und den eigenen Christusglauben zu vertiefen. Dies entspricht dem Zukunftsbild des Erzbistums Paderborn, in dem es heißt: „Allein eine neue Besinnung auf das Evangelium von Jesus, dem Christus, schenkt die Kraft zum Aufbruch und den Blick für Wachstum und Neuanfang.“

Pater Johannes aus Bad Oeynhausen führte durch diese sehr moderne und anregende Ausstellung und gab wertvolle Impulse, Christus im heutigen Alltag zu suchen.

Ausgehend von großen bunten Fotografien der Künstlerin Eva Jung und einer kreativen Aussage zu diesem Bild konnte sich jeder seine Verknüpfung zu der dazugehörenden Bibelstelle suchen, was zu munteren Diskussionen unter den Ausstellungsbesuchern führte. Mit leuchtenden Augen und vielen spirituellen Eindrücken verließen sie nach nur einer Stunde die Kirche St. Peter und Paul.

Die Motive, Texte und Erläuterungen sind unter http://www.menschjesus.de zu finden.
Brigitte Viermann, Kolpingsfamilie

« Ältere Einträge |