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06.07.2024 Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) feierte Ökumene-Tag in Minden

Kategorien: PV | Veranstaltung

Eine schöne Mischung aus Sommerfest, politischem Statement, christlichem Miteinander und Open-Air-Konzert war der „Ökumene-Tag in Minden“ am 22.06.2024.

Bei strahlendem Sonnenschein hatte die gemeinsame Veranstaltung von sieben christlichen Kirchen den ganzen Tag über regen Zulauf. Beteiligt waren der Evangelische Kirchenkreis Minden, die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde „Kirche am Glacis“, die Evangelisch-freikirchliche Gemeinde „Kirche für Minden“, die Evangelisch-Methodistische Kirche Minden, die Griechisch-Orthodoxe Gemeinde Minden, der Katholische Pastoralverbund Mindener Land und die Neuapostolische Kirche Minden.

Foto Carola Mackenbrock

Der Ökumene-Tag stand unter dem Motto „Was die Gesellschaft zusammenhält – und was die Kirchen dazu beitragen können“ und sollte u. a. zeigen, dass Kirche mit ihren Angeboten und ihren Werten auch heute noch relevant ist und zugleich dafür werben, Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten zu bewahren. Das ist zweifellos gelungen – und obendrein entstand ein kurzweiliger Tag mit Spielangeboten für Kinder, vielfältigen kulinarischen Angeboten und guten Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Konfessionen.

Die Veranstaltung begann mit dem Auftritt mehrerer evangelischer Posaunenchöre unter der Leitung von Kreisposaunenwart Lothar Euen als Beitrag zu dem in Minden beliebten Format „Martini um 12“ an der Martinitreppe. Am frühen Nachmittag fand auf einer Bühne vor dem Dom eine Podiumsdiskussion zum Motto des Ökumene-Tages statt.

An die Podiumsdiskussion schloss sich ein ökumenisches Friedensgebet für Stadt und Land an, das Vertreter aller beteiligten Kirchen gemeinsam beteten. Krönender Abschluss des Ökumene-Tages war ein Auftritt von Judy Bailey und ihrer Band.

11.05.2024 „Wollt auch ihr gehen?“ (Joh 6,67)

Diese Frage stand über dem Pilgertag zum Zukunftskonvent in Werl am 27. April 2024, zu dem das Erzbistum Paderborn alle haupt- und ehrenamtlich wirkenden Menschen aus allen katholischen Verbänden und Pastoralverbünden eingeladen hat.

„Wollt auch ihr gehen?“ sprich: Wollt ihr aufbrechen, Wege suchen mit und in der Gemeinschaft der Kirche oder „Wollt auch ihr gehen?“: Wollt auch ihr den Glauben an eine Gemeinschaft in Jesus Christus verlassen?

In dieser Spannung zwischen ‚verlassen oder aufbrechen‘, zwischen ‚Frust und Hoffnung‘, zwischen ‚Heimatlosigkeit und Gemeinschaft‘, zwischen ‚Mutlosigkeit und Visionen‘ fanden sich die Gespräche auf dem Pilgerweg und in den Workshops am Nachmittag wieder. Über 800 Menschen nutzten an diesem Tag die Gelegenheit zum lebendigen und konstruktiven Austausch, zur mutmachenden Begegnung und als Ort und Raum zum Auftanken für Geist und Seele. Dies erlebten so auch Monika Müller-Kröker (kfd St.Paulus) und Brigitte Viermann (Kolpingfamilie) aus Minden.

In seiner Predigt im feierlich-frohen Abschlussgottesdienst in der Basilika rief Erzbischof Udo Markus Bentz den vielen Engagierten zu „Die Kirche darf nicht hocken bleiben!“ und mit einem realistischen Blick in die Zukunft sprach er von einer Kirche, die dem Menschen dienen muss, ihn in den Blick nimmt und auf die Menschen zugeht. Brigitte Viermann

https://www.erzbistum-paderborn.de/news/miteinander-unterwegs-in-die-zukunft

27.04.2024 Premiere am Paulinum in Minden

Am 23.03. fand mit der ersten Pflanzentauschbörse in Kooperation der Kolpingfamilie mit der katholischen öffentlichen Bücherei St. Paulus eine gelungene Premiere statt.

Trotz trüben Wetters mit Hagelschauern kamen schon vor dem offiziellen Beginn die ersten Gartenfreunde und brachten ihre Schätze, die sie zum Tausch oder einfach zum Mitnehmen anboten. Angeboten wurde auch eine Auswahl an Gartenbüchern und Zeitschriften mit wertvollen Hinweisen zur Gartengestaltung und Pflanzenpflege.

So entstanden über den gesamten Vormittag viele Gespräche über die Verwendung und Behandlung der einzelnen Kräuter und Pflanzen und viele der mitgebrachten Setzlinge, Knollen und Saaten wechselten den Besitzer.

Auch der Grill war immer gut besucht und die gemeinsame Zeit unter dem Dach genossen die Menschen sichtlich.

Alle waren sich einig, dass man sich hier im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder treffen und (aus)tauschen möchte. Brigitte Viermann

10.11.2023 Festveranstaltung für Pastor Wilhelm Hohoff

Am 4. November 2023 fand in St. Elisabeth eine besondere Veranstaltung statt, gemeinsam organisiert von der katholischen Kirche und der SPD.  Sie galt dem Gedenken an den vor 175 Jahren geborenen und vor 100 Jahren gestorbenen Sozialethiker Wilhelm Hohoff, der von 1886 bis 1905 Pastor in Petershagen war.

Wilhelm Hohoff bemühte sich zeitlebens um einen Brü­ckenschlag zwischen Katholischer Kirche und Sozialdemokratie, zweier gesellschaftlicher Kräfte, die im Deutschen Kaiserreich eher misstrauisch betrachtet wurden.

Den Auftakt der Festveranstaltung bildete um 15 Uhr die Festmesse, der Propst Falkenhahn vorstand. Zu Beginn des Hochamtes begrüße Offizial Domvikar Hans Jürgen Rade aus Paderborn die Anwesenden, als Vertreter des Erzbistums. In einem kurzen Rückblick verwies der Offizial darauf, wie sich die kirchliche Bewertung des Wirkens von Pastor Hohoff gewandelt habe: Von Skepsis und Maßregelung zu seinen Lebenszeiten, hin zu großer Wertschätzung und Dankbarkeit und der Wahrnehmung seines Wirkens als “Brückenschlag” heutzutage. Die Festpredigt hielt Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg, Professor für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät Paderborn.

Nach dem Gottesdienst wurde am Gemeindehaus Hohoffstraße 2, wo früher das Pfarrhaus stand, eine Gedenktafel an Pastor Hohoff enthüllt. Eine solche Tafel war bereits 1948 durch den damaligen Petershäger Stadrat beschlossen worden. Sie wurde jedoch nie angebracht.

Um 17 Uhr begann dann der Festakt im Alten Amtsgericht der Stadt Petershagen. Am Anfang standen Grußworte von Micha Heitkamp, stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Minden-Lübbecke, und von Peter Kock, Vorsitzender des Mindener Geschichtsvereins.

Im Festvortrag referierte die Vorsitzende des Arbeitskreises Christinnen und Christen in der SPD Karin Kortmann, Staatssekretärin a.D., zum Thema „Als Katholikin und Sozialdemokratin politische Verantwortung wahrnehmen – was heißt das heute?“.

Anschließend übergab Wolfgang Battermann, der sich seit vielen Jahren in Petershagen mit Hohoff beschäftigt hat, seine umfangreiche Sammlung an Unterlagen an das Archiv der Domgemeinde Minden. Da die physische Übergabe im Rahmen des Festakts zu umfangreich gewesen wäre, blieb es zunächst bei der symbolischen Überreichung eines Originalfotos von Wilhelm Hohoff, das dieser in seiner Petershäger Zeit in Minden anfertigen ließ.

Nach einem herzlichen Dank an die Organisatoren Pastor Jakob Jan Küchler und Karl-Heinz Meilwes klang die gelungene Festveranstaltung mit einer „Begegnung am Büffet“ aus. Hugo Lüke, PGR St. Elisabeth

Weitere Informationen auf St. Elisabeh Petershagen.

02.07.2023 „Ladies night“ der kfd

Traditionell feiern die Frauen der kfd vor der Sommerpause ihre beliebte „Ladies night“.

Mitte Juni trafen sich auch in diesem Jahr über 70 Frauen bei schönstem Sommerwetter am Paulinum. Als Gäste kamen Frauen aus den evangelischen Nachbargemeinden Erlöserkirche und St. Thomas. Mitglieder der Kolpingfamilie waren dabei und erstmals eine große Gruppe der AG Frauen, darunter viele Muslimas.

Sofort kamen alle miteinander ins Gespräch, tauschten sich aus, wechselten häufig die Plätze, erzählten, lachten, sangen und tanzten. Gemeinsam genossen alle das bunte, vielfältige Mitbringbuffet und die leckeren Cocktails.

Das Highlight des Abends waren aber die Margaritkes, die mit ihrer internationalen Musik die fröhliche Stimmung aufgriffen, mit ganz viel Spielfreude begleiteten und einfach ein Teil des harmonischen Ganzen waren.

Ein rundum gelungener Abend zum Start in die Ferien! Monika Müller-Kröker, kfd St. Paulus

04.02.2023 Richtfest DJK-Kindergarten St. Sophia

Kategorien: DJK | Veranstaltung

Am Freitag, 27.01.2023, war es endlich soweit. Auf dem Grundstück der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche in Dankersen wurde Richtfest gefeiert.

Am Bau wurde ein Richtkranz in Anwesenheit von Vertretern der Stadt, Handwerkern, Gästen, Erzieherinnen und Kita-Kindern, die auch gesungen haben, angebracht.

30.07.2022 Ferienspiele im Haus am Dom

Kategorien: DJK | Veranstaltung      Schlagwörter:

Auch dieses Jahr war bei den DJK-Sommerferienspielen im Haus am Dom einiges los. 22 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren haben vom 27.06. bis 02.07. viele verschiedene Aktionen gemeinsam erlebt.

Für jeden Tag gab es ein tolles Programm. Den Kids standen Gesellschaftsspiele und Bastel- & Malvorlagen zur freien Verfügung. Jedes Kind hat in dieser Woche auch einen großen Leuchtturm aus Blumentöpfen bemalt und gestaltet. Dekoriert mit Muscheln und Steinen durften die Kinder diese am Ende der Woche als Andenken und für ein bisschen Urlaubsstimmung mit nach Hause nehmen.

Der Garten am Haus am Dom wurde bei dem schönen Wetter täglich genutzt. Hier konnten die Kids frei toben und sich auf der Hüpfburg, beim Fußballspielen, beim Seifenblasen pusten, beim Malen mit Kreide oder am Kicker ausleben.

Selbstverständlich gab es wie immer auch ein paar Ausflüge. „An einem Tag haben wir den Minigolfplatz unsicher gemacht. An einem anderen Tag konnten sich alle Kinder im Sommerbad beim Schwimmen, Planschen, Springen und Tauchen abkühlen;“ so Agnes Suwalski-Szot, Leiterin der Ferienspiele.

Das Ende der Ferienspiele bietet immer ein besonderes Highlight. In diesem Jahr verbrachten alle gemeinsam den letzten Tag im Pottspark. Pottwal, Riesenhaus und JoJo standen hier auf dem Programm. Ein gemeinsamer Mittagssnack in einer der Grillhütten gab den Kids Zeit, neue Energie für eine weitere Runde Aktion zu sammeln.

Nach diesem tollen Tag ging es für alle wieder mit dem Bus zurück in die Stadt zum Haus am Dom. Dort wurde sich auf die gemeinsame Übernachtung mit Filmabend, Pizza und anderen Leckereien vorbereitet. Viele glückliche Kinder und ein geschafftes, aber sehr zufriedenes Leiterteam beendeten am Samstagmorgen die spannende Woche mit einem letzten gemeinsamen Frühstück. Riccarda Colaci, DJK

19.03.2022 Baumpflanzaktion am Paulinum

Kategorien: St. Paulus | Veranstaltung

Einer der Bäume am Paulinum musste ersetzt werden.

Die Pflanzaktion eines neuen Baumes konnte am vergangenen Samstag, 12.03., mit vereinten Kräften durch Mitglieder der Kolpingsfamilie und des PGR fachgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden.

Möge der bereits jetzt etwa 40-50 Jahre alte Blumen-Hartriegel an seinem neuen Standort gut anwachsen und gedeihen!

13.11.2021 DJK-Familien-Wandertag in Steinbergen am 7.11.2021

Kategorien: DJK | Veranstaltung      Schlagwörter:

Wie viele Kinderfüße passen in den Fußabdruck eines Allosaurus? 8 Kinderfüße in Gummistiefeln.

Auf Suche nach Dinospuren – das diesjährige Motto des DJK-Familien-Wandertages.

In Steinbergen gibt es viel zu entdecken!

Bei bestem Herbstwetter konnten die Kinder und Eltern den Wald in Steinbergen unsicher machen und viele interessante Dinge entdecken. Ein Baum der von einem Blitz getroffen wurde und von der Spitze bis zur Wurzel gespalten ist aber trotzdem ein wunderschönes Kleid aus herbstlichen Blättern trägt.

Mysteriöse Löcher mitten im Wald die von einem Bagger stammen. Welche Spannweite haben meine Arme und welcher Vogel wäre ich? Ein Uhu oder ein Mäusebussard?

Im Anschluss an die ca. 1,5 stündige Wanderung gab es Kaffee, Kakao, Kuchen und Kekse für die hungrigen Wanderer. Eine gelungene Wanderung und auf jeden Fall einen Ausflug wert.

24.07.2021 60 Jahre Katholische Frauengemeinschaft St. Paulus

60 Jahre Katholische Frauengemeinschaft St. Paulus, ein Netz, das unsere Frauen trägt

Mit diesem Motto haben wir Frauen der kfd – unterstützt von einigen Männern – am 7. Juli 2021 bei strahlendem Sonnenschein unser 60-jähriges Jubiläum im Garten des Paulinums gefeiert. In einem Festgottesdienst dankten wir Gott im Gebet für die gemeinsamen Jahre und, begleitet durch die Organistin Delia Hülsmann, auch mit kräftigem Gesang.

Kfd-Diözesanpräses Roland Schmitz aus Paderborn, der den Gottesdienst mit uns feierte, zeigte uns in seiner Predigt auf, wie wichtig stabile Knoten für die Gemeinschaft und für unser Leben sind. Knoten, die starke Belastungen aushalten, dem Netz Sicherheit und Bestand geben. Das sind die Frauen, die sich miteinander verbinden und verknoten lassen zu einem Netz, das von Gott gehalten und getragen wird. Er beschrieb und deutete das große Netz des Bundesverbandes, in dem auch wir mit unserer Gemeinschaft ein zuverlässiger Knoten sind, damit das Netz trägt. Er sprach uns Kraft und Mut zu und wünschte Beharrlichkeit für den weiteren Weg.

„60 Jahre sind es wert, dass man sie besonders ehrt“ – der gereimte Rückblick auf die zurückliegenden Jahre folgte. Grußworte von Brigitte Viermann als Vertreterin der Kolpingfamilie sowie den Frauen der evangelischen Nachbargemeinden, zu denen wir eine jahrelange, enge Verbindung pflegen, schlossen sich an. In einem schriftlichen Grußwort beglückwünschte Propst i.R. Paul Jakobi, der die kfd jahrelang geistlich begleitete, die Frauen zu ihrer engagierten Arbeit. „Gehen Sie weiter in Minden mutig voran und lassen Sie das Seil zur Kirche nicht reißen“, so lautet sein Wunsch an uns.

Von Frauen für Frauen war die Kollekte gedacht. Mittlerweile hat der Sozialdienst katholischer Frauen, SKF, Minden mit großer Freude 295 € für ihr neues Wohnprojekt entgegennehmen können.

Überraschend war auch das nachhaltige Geschenk, das Roland Schmitz ankündigte: Einen Beitrag für den Erhalt unserer Schöpfung leisten wir mit dem „Jubiläumsbaum“ des Diözesanverbandes. Er wird am 16.10.21 im kfd-Wald in Schloss Holte-Stukenbrock gepflanzt, gemeinsam mit den kfd-Gemeinschaften, die in diesem Jahr ebenfalls ein Jubiläum feierten.

Vielfältige Speisen – süß und herzhaft – wurden serviert und in froher Runde Erinnerungen ausgetauscht.

Ganz herzhaft gelacht haben wir über die Kirchenkabarettistin „Hedwig vom Himmelsberg“. Sie zeigte uns mit spitzer Zunge ihre Sicht auf Kirche und Gesellschaft, gestern und heute und besonders in Zeiten der Pandemie.

Voller Dankbarkeit schauen wir auf diesen gelungenen Nachmittag, an dessen Ende das gemeinsame kfd-Gebet stand, ehe Präses Roland Schmitz mit seinem Segen für unseren Heimweg die Feier beschloss.
Für die kfd, Monika Müller-Kröker

10.07.2021 Kolpingvorstand hat sich verstärkt

Kategorien: Kolping | Veranstaltung

Kurz vor den Sommerferien fanden die Mitglieder der Kolpingsfamilie Minden zu ihrer alljährlichen Mitgliederversammlung zusammen. Im Garten des Paulinums begrüßte der Vorsitzende Carsten Viermann bei lauen, sommerlichen Temperaturen die Anwesenden und blickte auf ein Jahr zurück, in dem trotz schwieriger Bedingungen doch einige zum Teil digitale Veranstaltungen stattgefunden haben. Mit großer Zustimmung wurde Frau Christina Erpenbeck neu in den Vorstand gewählt. Motiviert stellte sie sich der Mitgliederversammlung vor; mit eigenen Ideen und neuen Impulsen wird sie sich in die Arbeit des Verbands einbringen.

Ein besonderer Anlass war die Beauftragung der neuen Geistlichen Leitung. Anette Kuster hat sich vor zwei Jahren auf den Weg gemacht Geistliche Leiterin zu werden. Sie hat sich damals der Mitgliederversammlung vorgestellt und wurde mit einem einstimmigen Votum für dieses Vorhaben bestärkt. Sie hat den Ausbildungskurs für ehrenamtliche Geistliche Leiter und Leiterinnen abgeschlossen.

Dieser Kurs umfasste sechs Module, die sich sowohl mit methodischen Grundlagen, theologischen und liturgischen Themen, sowie Kirche, Kolping und der eigenen Glaubens-Rolle befasst haben.

Brigitte Viermann übereichte Anette Kuster im Namen des Diözesanvorstands und des Diözesanpräses nun die Kirchliche Beauftragung zur Geistlichen Leitung in der Kolpingsfamilie Minden. Eine Beauftragung, die der Diözesanpräses im Auftrag des Erzbischofs ausgesprochen hat. Als äußeres Zeichen erhielt Anette Kuster einen Taufschal mit einem aufgenähten Kolping“K“.

Heinrich Meier überreichte dem Ehepaar Ullmann ein Präsent. Als Hausmeister und Kolpingbruder hat Peter Ullmann über viele Jahre die Arbeit der Kolpingsfamilie unterstützt. Zu Beginn des neuen Lebensabschnitts wünschte er dem Ehepaar Ullmann segensreiche Jahre.

Nach weiteren Informationen zum Kaffeegeschäft und dem obligatorischen Kassenbericht endete die Versammlung mit einem Abendsegen. Bei lockeren Gesprächen ließ man den Abend entspannt ausklingen. Brigitte Viermann, Kolpingsfamilie

08.05.2021 Virtueller Austausch Kolpingfamilie Minden „Polizei- und Notfallseelsorge“

Kategorien: Kolping | Veranstaltung

„Nichts tun“ in Corona-Zeiten ist keine Alternative – unter diesem Motto fand am 23. April ein weiterer virtueller Austausch statt, zu dem die Kolpingfamilie Minden eingeladen hatte und sich die stattliche Anzahl von 31 Teilnehmern aller Altersklassen gemeinsam im virtuellen Kolpingraum eingefunden hatten. Zu dem Thema „Polizei- und Notfallseelsorge“ referierte Diakon und Koordinator der Notfallseelsorge im Kreis Steinfurt Eugen Chrost.

In diesem spannenden Vortrag wurde nicht nur über Fragen philosophiert, warum es Notfallseelsorge gibt, sondern auch über konkrete Einsätze berichtet, zu denen die Polizei- und Notfallseelsorge gerufen wird. Der Referent ging auch darauf ein, dass die Einsatzkräfte durch Aus- und Fortbildung, praktische Übungen, Reflexion aber auch durch reale Erfahrungen gestärkt werden. Hierzu die These: „Wie ich aus einem Einsatz herauskomme, hat viel damit zu tun, wie ich hinein gehe“.

Es ging tatsächlich dann auch um das Grundverständnis über die psychische Situation des in einen Notfall gekommenen Menschen oder eines Angehörigen. Zitat Eugen Chrost: „Wir sind normale Menschen mit normalen Reaktionen auf unnormale Situationen.“ Zu den „normalen Belastungsreaktionen“ gehören verändertes Verhalten, verändertes Fühlen, verändertes Denken. Im Konkreten zählen dazu zum Beispiel keine Beschäftigung mit Hobbys, keine oder falsche Entscheidungen treffen, nicht klar denken oder sprechen können.

Aufgabe des Notfallseelsorgers ist es, mit Hilfe dieses Wissens über die Psyche dann dem Betroffenen zu helfen das Notfallereignis einordnen zu können in die sogenannten „sicheren Säulen“ des „vorher“, das „Ereignis“ selber und das „nachher“. Der Betroffene soll wieder in die Lage versetzt werden, sich zu orientieren, die Situation selber zu begreifen, vielleicht auch Abschied zu nehmen um in Zukunft handlungs- und sprachfähig zu sein und die nächsten Schritte für „jetzt“, „heute“ und „morgen“ zu planen. N. Brosig, Kolpingsfamilie

14.02.2020 Rechtspopulismus – Thema beim Neujahrsempfang der KAB und Kolping am 17.01.

Zum alljährlichen gemeinsamen Neujahrsempfang der Kath. Arbeitnehmer Bewegung (KAB) St. Ansgar und der Kolpingsfamilie Minden begrüßte Carsten Viermann Dr. Andreas Püttmann, Politologe und Publizist aus Bonn. Auf Einladung der Kolpingsfamilie sprach Püttmann über die Herausforderung als Christ, den rechtspopulistischen Strömungen entgegen zu halten. Demnach kann ein Christ eine in erheblichen Teilen völkisch-nationalistische, rassistische, sozialdarwinistische und Hass säende Partei nicht unterstützen.

In seinem sehr ausführlichen Vortrag warnt er vor neurechten Bewegungen, die in Teilen einen Systemumsturz befürworteten und antisemitische, rassistische sowie islamophobe Ressentiments verbreiteten.

Den ca. 100 Zuhörerinnen und Zuhörern machte er Mut, sich über dieses Thema zu informieren und sich in politischen Diskussionen einzumischen.

Dass diese Botschaft angekommen ist und interessiert, bewies die sehr lebhafte und kontroverse Diskussion im Anschluss an den Vortrag. B. Viermann, Kolpingsfamilie

14.02.2020 Vor-Urteile, Veranstaltung der Kolpingsfamilie am 31.01.

Kategorien: Kolping | Veranstaltung

Wie es sich anfühlt, wenn man durch Vorurteile anderer Menschen in „Schubladen“ gesteckt wird, erlebten die Zuhörerinnen und Zuhörer eines Vortrages von Stephanie Kwoll zum Thema „Vor-Urteile: Wie wir uns die Welt ordnen und Fehler dabei machen“. Mit Texten und Videoclips verdeutlichte die Referentin, dass der erste Eindruck evolutionär bedingt und unbewusst stattfindet, wie dieses Verhalten auf das Gegenüber wirkt und wie Menschen damit umgehen. Der satirische Brief „Das Katholiken-Problem“ diente als Einstieg in die Diskussionsrunde.

Das Fazit dieses interessanten Abends, zu dem die Kolpingsfamilie auch zahlreiche Gäste begrüßen durfte, lautete: Sieh den Menschen! B. Viermann, Kolpingsfamilie

07.12.2019 Adventssingen am 1. Advent im Dom

Kategorien: Dom, St. Ansgar, DJK | Veranstaltung      Schlagwörter: ,

„Mache dich auf und werde licht“ – unter diesem Motto gestalteten die Chorgruppen der Dekanatssingschule DJK Dom Minden bereits zum vierten Mal das traditionelle Adventssingen zum 1. Advent. Stimmungsvoll platziert während des zauberhaften Adventsbasars im Kreuzgang des St.-Michaels-Hauses ließen sich wieder viele kleine und große Zuhörer im Dom unter der Leitung und moderiert von Christine Wagner auf die Adventszeit einstimmen.

Mit Lichtern zog die Sängerschar, die sich aus Kindergartenkindern des St.-Michaels-, des St.-Paulus- und des St.-Ansgar-Kindergartens, als auch des DJK Kinderchores zusammensetzte, in den dunklen Dom ein, das afrikanische Friedenslied „Hambani kahle“ singend. Im weiteren Verlauf trugen die einzelnen Chorgruppen ein buntes Advents- und Nikolausprogramm vor, unterbrochen von gemeinsam gesungenen bekannten Adventsliedern, immer am Klavier und der Orgel begleitet von Dekanatskirchenmusiker Peter Wagner.

Zwischendurch spielte das Ensemble Saitenmaler der Streicherklasse von Anton Sjarov stimmungsvoll barock auf und rundete so eine wunderbar adventliche Musizierstunde ab. Dem Motto gerecht zogen die jungen Sänger und Sängerinnen an deren Ende mit dem Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“ auch wieder gemeinsam aus dem Dom aus, sozusagen in die Adventszeit hinein, in die sie Licht bringen wollen. Peter Wagner

27.04.2019 Perfektes Wetter für den Dom-Land-Lauf

Anfang April veranstaltete die DJK Dom Minden den jährlichen Dom-Land-Lauf vom Mindener Dom bis nach St. Maria in Lahde. Beim besten Laufwetter machten sich 31 Walker, Nordic Walker, Läufer und Radfahrer auf den Weg entlang des Weserradweges.

Die Veranstaltung begann mit einem Aussendungsgottesdienst im Dom, zelebriert von Pastor Dr. Marcus Falke-Böhne. Im Mittelpunkt stand das Thema „Unterwegs sein“. So geht jeder von uns seinen eigenen individuellen Weg. Dieses spiegelt auch der Segensspruch wieder, der auf die Urkunden für alle Teilnehmer des Laufes gedruckt wurde: „Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens“ (Lk 1,79). Einen Segensgruß gab Pastor Falke–Böhne allen Teilnehmern mit auf den Weg. Anschließend gab er den Startschuss für die Walker, Läufer und Fahrradfahrer.

Wie im letzten Jahr gab es wieder die Möglichkeit, eine verkürzte Strecke in Anspruch zu nehmen, statt 12 km wurden nur 8 km gelaufen. Mit einem Shuttleservice wurden die Läufer später zurück an ihren Startpunkt gefahren. Dank der Unterstützung durch die Johanniter fühlten sich alle Aktiven gut betreut. Unterwegs konnten sich die Sportler an der Verpflegungsstation mit Getränken, Bananen und Müsliriegeln stärken. Das Ziel, das Pfarrheim von St. Maria in Lahde, wurde von allen Sportlern erschöpft, aber zufrieden erreicht. Dort gab es dann für alle eine leckere heiße Suppe und Getränke. So konnte man sich in geselliger Runde noch über das ein oder andere Erlebnis auf der Strecke austauschen. Danach erhielten alle Teilnehmer aus den Händen von Pastor Falke-Böhne eine Urkunde als Erinnerung und Dankeschön für den Einsatz. Der Erlös fließt dem DJK-Missionsprojekt „Vida Nova – Straßenkinder in Recife“ zu. J. Czaja, DJK

Die Fotogalerie steht online unter: http://www.djk-dom-minden.de/

13.04.2019 Fastenzeit – Kur für die Seele

Kategorien: Kolping | Veranstaltung

Aufbruch und Neuanfang standen im Mittelpunkt des Besinnungstags des Kolping-Bezirkes in der Fastenzeit, der am 30.03. unter der Leitung von Pastor Stephan Berkenkopf und Geistlicher Leitung Brigitte Viermann stattfand.

Mit der Fastenzeit verbinden wir viele Facetten und Rituale. Die Kolpingmitglieder berichteten von Sitten und Gebräuchen von früher und von dem, was sie heute in der Fastenzeit umsetzen. Manches davon wirkt tatsächlich wie eine Kur, wie ein zeitweiliger Verzicht oder ein Vorsatz, der in der Fastenzeit bewusst umgesetzt wird. Dabei berichtete Pastor Berkenkopf von seiner Tätigkeit als Kurseelsorger von den Aspekten der Kur, die Neuanfang möglich machen. Die heilige Birgitta von Schweden als Pilgerin war im Rahmen einer Bildbetrachtung einer modernen Ikone im Zentrum eines meditativeren Teils mit Impulsen und Musik. In Gruppen wurde das Tagesevangelium vom Barmherzigen Vater besprochen, auch hier lag der Fokus auf Neuanfang, Umkehr und Versöhnung.

Mit heiliger Messe und anschließendem gemeinsamen Abendessen klang der gut besuchte Besinnungstag aus. Die Teilnehmer aus Minden, Löhne, Herford und Bielefeld bedankten sich herzlich für den schönen Tag mit großer Vielfalt an geistlichen Impulsen und guter Gemeinschaft. Eva Maria Meier, Kolpingsfamilie

30.03.2019 Jahreshauptversammlung der DJK Dom Minden

Kategorien: DJK | Veranstaltung

Der Vorstand des DJK Dom Minden e.V. hatte seine Mitglieder und Interessierte im März zu seiner Jahreshauptversammlung eingeladen, die ganz im Zeichen von Kontinuität und sportlicher Aktivität stand. So konnten im Sportbereich zwei neue Gruppen eröffnet werden, u.a. die Footballgruppe „Minden Wolves“. Zusätzlich soll der Fußball-Ligabetrieb in diesem Jahr in dem Verein Anschluss erhalten. Aber auch aus den anderen Bereichen gab es positive Rückmeldungen.

Der Höhepunkt im Vereinsleben in diesem Jahr war die Einweihung des Neubaus des St.-Ansgar-Kindergartens. In seinem Bericht zum Vereinsjahr 2018 ließ der Vorsitzende Stephan Kurze noch einmal das vergangene Jahr mit seinen umfangreichen Veranstaltungen und Aktivitäten Revue passieren. Es konnte sowohl auf das große Bauvorhaben des St.-Ansgar-Kindergartens als auch auf unzählige sportliche Veranstaltungen zurückgeblickt werden.

In diesem Zusammenhang dankte Herr Kurze noch einmal den vielen fleißigen Helfern aus dem Kreise der Vereinsmitglieder und der Geschäftsstelle. Zum Abschluss wurden langjährige Mitglieder geehrt. Nach den Ehrungen fanden nach der Entlastung des Vorstandes die Neuwahlen zum Vorstand statt: Der Vorstand bleibt in seinen Positionen gleich, neu dazugekommen sind Celina Heinemeyer für den Fachbereich Jugend und Marco Hellmold für den Fachbereich Bildung. Peter Wagner verlässt für eine kreative Auszeit den Vorstand, somit ist der Fachbereich Musik derzeit unbesetzt.

Mit einem kleinen Imbiss und interessanten Gesprächen endete die diesjährige Jahreshauptversammlung. Jasmin Czaja, DJK

30.03.2019 Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie

Kategorien: Kolping | Veranstaltung

Ein Vorstandsamt, welches sonst eher im Hintergrund eine Rolle spielt, fand bei der diesjährigen Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie am 15.03. besondere Aufmerksamkeit: Andreas Schmidt, der seit 2005 die Arbeit des Kassierers ausübt, wurde mit dem Ehrenzeichen der Kolpingsfamilie im Kolpingwerk Deutschland für besonders gewissenhafte und zuverlässige Arbeit gewürdigt. Außerdem bedankte sich der Vorstand bei Anna Maria Forth, die sich aus der Vorstandsarbeit verabschiedete. Brigitte Gärtner und Cilly Brinkmann wurden als neue Vertreterinnen der Senioren in den Vorstand gewählt.

In seinem Bericht blickte der Vorsitzende Carsten Viermann auf insgesamt 45 Veranstaltungen des letzten Berichtsjahres zurück: Regelmäßige Treffen der Senioren, Aktionen der Jugend, Young Caritas, Ausflüge der ganzen Kolpingsfamilie, Wanderungen, gemeinsames Kochen, politische und religiöse Vorträge und Gottesdienste an besonderen Orten. Hier wurde das breite Spektrum des Angebots der Kolpingsfamilie deutlich.

Brigitte Viermann stellte das Amt der Geistlichen Leitung vor und verdeutlichte dessen Verantwortung für das geistlich-religiöse Leben in einer Kolpingsfamilie. Das Kolpingwerk fördert mit dieser Teilhabe der Laien an der Geistlichen Leitung eine freie und selbstbewusste Glaubenskultur. Aus- und Weiterbildung stärken die Ehrenamtlichen in ihrem Dienst.

Im Rahmen des bundesweiten Zukunftsprozesses „Upgrade-Unser Weg in die Zukunft“ will sich die Kolpingsfamilie Minden eigene Ziele erarbeiten. Die Ergebnisse einer Meinungsumfrage werden nunmehr ausgewertet und in die Gestaltung der kommenden Programme aufgenommen. B. Viermann, Kolpingsfamilie

16.02.2019 „Papst Franziskus: Ein Papst, der lebt, was er sagt.“

Kategorien: Kolping | Veranstaltung

So beschreibt es Wim Wenders in seinem Buch zum Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“.

Am Freitag, 08.02., trafen sich über 30 Mitglieder der Kolpingsfamilie Minden im Kolpingraum des Hauses am Dom zum gemeinsamen Abendessen, welches unter argentinisch einfachem Einfluss stand. Nicht bei teuren T-Bone Steaks, sondern bei einfachen Empanadas und einer schlichten argentinischen Linsensuppe sprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Eindrücke des Buches und des Filmes über Papst Franziskus. Es gibt kaum ein Thema, welches Papst Franziskus unkommentiert lässt: Kurie in Rom, Armut in Lateinamerika, Arbeitslosigkeit in Italien, Umweltzerstörung, Globalisierung, Homosexualität, die Rolle der Frauen, Flüchtlingskrise und Holocaust.

Beeindruckt von der liebenswürdigen und ebenso eindringlichen Botschaft des Papstes: „Wir sind alle verantwortlich!“, tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die eigene Rolle aus, der wir in Gesellschaft und Kirche verpflichtet sind.

Mit den Worten eines spanischen Liedes: „Solo le pido a Dios“ klang ein wunderbarer Abend in sehr persönlicher Atmosphäre aus.

Zitat: „Ich bitte Gott nur darum, dass ich gegenüber dem Leid nicht gleichgültig werde, dass der Tod mich nicht findet, leer und allein, ohne genug getan zu haben. Ich bitte Gott nur darum, dass ich gegenüber der Ungerechtigkeit nicht gleichgültig werde…Solo le pido a Dios!“
B. Viermann, Kolpingsfamilie

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