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10.11.2023 Festveranstaltung für Pastor Wilhelm Hohoff

Am 4. November 2023 fand in St. Elisabeth eine besondere Veranstaltung statt, gemeinsam organisiert von der katholischen Kirche und der SPD.  Sie galt dem Gedenken an den vor 175 Jahren geborenen und vor 100 Jahren gestorbenen Sozialethiker Wilhelm Hohoff, der von 1886 bis 1905 Pastor in Petershagen war.

Wilhelm Hohoff bemühte sich zeitlebens um einen Brü­ckenschlag zwischen Katholischer Kirche und Sozialdemokratie, zweier gesellschaftlicher Kräfte, die im Deutschen Kaiserreich eher misstrauisch betrachtet wurden.

Den Auftakt der Festveranstaltung bildete um 15 Uhr die Festmesse, der Propst Falkenhahn vorstand. Zu Beginn des Hochamtes begrüße Offizial Domvikar Hans Jürgen Rade aus Paderborn die Anwesenden, als Vertreter des Erzbistums. In einem kurzen Rückblick verwies der Offizial darauf, wie sich die kirchliche Bewertung des Wirkens von Pastor Hohoff gewandelt habe: Von Skepsis und Maßregelung zu seinen Lebenszeiten, hin zu großer Wertschätzung und Dankbarkeit und der Wahrnehmung seines Wirkens als “Brückenschlag” heutzutage. Die Festpredigt hielt Msgr. Prof. Dr. Peter Schallenberg, Professor für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät Paderborn.

Nach dem Gottesdienst wurde am Gemeindehaus Hohoffstraße 2, wo früher das Pfarrhaus stand, eine Gedenktafel an Pastor Hohoff enthüllt. Eine solche Tafel war bereits 1948 durch den damaligen Petershäger Stadrat beschlossen worden. Sie wurde jedoch nie angebracht.

Um 17 Uhr begann dann der Festakt im Alten Amtsgericht der Stadt Petershagen. Am Anfang standen Grußworte von Micha Heitkamp, stellvertretender Kreisvorsitzender der SPD Minden-Lübbecke, und von Peter Kock, Vorsitzender des Mindener Geschichtsvereins.

Im Festvortrag referierte die Vorsitzende des Arbeitskreises Christinnen und Christen in der SPD Karin Kortmann, Staatssekretärin a.D., zum Thema „Als Katholikin und Sozialdemokratin politische Verantwortung wahrnehmen – was heißt das heute?“.

Anschließend übergab Wolfgang Battermann, der sich seit vielen Jahren in Petershagen mit Hohoff beschäftigt hat, seine umfangreiche Sammlung an Unterlagen an das Archiv der Domgemeinde Minden. Da die physische Übergabe im Rahmen des Festakts zu umfangreich gewesen wäre, blieb es zunächst bei der symbolischen Überreichung eines Originalfotos von Wilhelm Hohoff, das dieser in seiner Petershäger Zeit in Minden anfertigen ließ.

Nach einem herzlichen Dank an die Organisatoren Pastor Jakob Jan Küchler und Karl-Heinz Meilwes klang die gelungene Festveranstaltung mit einer „Begegnung am Büffet“ aus. Hugo Lüke, PGR St. Elisabeth

Weitere Informationen auf St. Elisabeh Petershagen.

21.10.2023 Erntedank in St. Ansgar für die Schwestern aus Peru

Seit vielen Jahren unterstützt die St.-Ansgar-Gemeinde mit der Erntedank-Aktion die „Misioneras de Jesus verbo y victima“ – Missionarinnen vom lehrenden und sühnenden Heiland. Der Orden wurde im Jahre 1961 durch die Hiltruper Missionare Bischof Friedrich Kaiser und Schwester Willibrordis Bonefeld MJVV im Bemühen um eine Lösung des Problems des Priestermangels in Lateinamerika gegründet.

Die Schwestern wirken ausschließlich bei den Verlassensten und Ärmsten in den entlegensten Gegenden, wo es weder Priester, Ärzte noch Apotheken gibt. Sie arbeiten in der Seelsorge und auch z.B. als Krankenschwester, Hebamme, Lehrerin und vielen weiteren sozialen Feldern.

Auf Initiative von Gerty Lüder und Pfarrer Berthold Hennek ist der Kontakt zu Schwester Willibrordis geknüpft worden und daraufhin haben uns einige Schwestern in der Vergangenheit mehrfach besucht. Die St.-Ansgar-Gemeinde unterstützt seitdem mit dem Erlös der Erntedank-Aktion die Aktivitäten der Schwestern.

In diesem Jahr beträgt der Erlös aus den Erntegaben 190,05 €. Zusammen mit dem Überschuss des Gemeindetreffs vom 27.08.2023 und einer Spende des Frühschoppens können wir insgesamt 400 € an die Schwestern aus Peru überweisen. Allen Spendern ein herzliches „Vergelt´s Gott“!

Weitere Informationen sind auf der Internetseite des Fördervereins veröffentlicht: www.caraveli.net.
PGR St. Ansgar, Annette Gärtner, Norbert Pesall

29.07.2023 Reise zum Weltjugendtag nach Lissabon

Kategorien: Kolping | Pilgern / Reisen

Am Sonntag, 23.7.2023, haben sich über 200 Jugendliche aus dem Bistum Paderborn auf den Weg gemacht zum Weltjugendtag 2023 in Lissabon. Auch die Diözesan-Kolpingjugend Paderborn ist mit einer Gruppe dabei. Unter ihnen sind drei junge Frauen aus der Kolpingfamilie Minden.

Le Mans, Porto, Lissabon sind die Ziele für die jungen Menschen, um unvergessliche Momente im Glauben sowie ein neues Land kennenzulernen und internationale Begegnungen mit hunderttausenden Gläubigen zu erleben. Ein Highlight zum Ende des Weltjugendtags ist die Vigilfeier sowie die anschließende Übernachtung unter freiem Himmel. Nach dem Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus werden die Pilgerinnen und Pilger in die ganze Welt ausgesendet – und kehren hoffentlich mit vielen erfüllten Erwartungen zurück.
Brigitte Viermann, Geistliche Leiterin

02.07.2023 „Ladies night“ der kfd

Traditionell feiern die Frauen der kfd vor der Sommerpause ihre beliebte „Ladies night“.

Mitte Juni trafen sich auch in diesem Jahr über 70 Frauen bei schönstem Sommerwetter am Paulinum. Als Gäste kamen Frauen aus den evangelischen Nachbargemeinden Erlöserkirche und St. Thomas. Mitglieder der Kolpingfamilie waren dabei und erstmals eine große Gruppe der AG Frauen, darunter viele Muslimas.

Sofort kamen alle miteinander ins Gespräch, tauschten sich aus, wechselten häufig die Plätze, erzählten, lachten, sangen und tanzten. Gemeinsam genossen alle das bunte, vielfältige Mitbringbuffet und die leckeren Cocktails.

Das Highlight des Abends waren aber die Margaritkes, die mit ihrer internationalen Musik die fröhliche Stimmung aufgriffen, mit ganz viel Spielfreude begleiteten und einfach ein Teil des harmonischen Ganzen waren.

Ein rundum gelungener Abend zum Start in die Ferien! Monika Müller-Kröker, kfd St. Paulus

22.06.2023 Gemeindeausflug St. Elisabeth nach Schloss Baum

Nachdem im letzten Jahr eine große Fahrt nach Soest durchgeführt wurde, stand in diesem Jahr ein kleiner Gemeindeausflug zu einem Ziel in der Umgebung an.

An einem heißen Sonntagnachmittag trafen sich die Teilnehmer in Schloss Baum im Schaumburger Wald. Viele waren mit dem Fahrrad, weitere mit PKW und einige mit dem von St. Ansgar zur Verfügung gestellten Bonibulli gekommen.

Im angenehm temperierten Souterrain des ehemaligen Jagdschlosses wurden Kaffee und Kuchen gereicht. Der Verwalter Herr Harms gab dabei interessante Informationen und Anekdoten zur Geschichte des Anwesens zum Besten. Anschließend stellte Peter Meyer den Zusammenhang des 1777 im nahegelegenen Mausoleum bestatteten Grafen Wilhelm zu Schaumburg-Lippe zur Geschichte der Selbständigkeit Portugals dar.

Nach dem Kaffeetrinken ging es durch den kühlen Wald zur nahe gelegenen Grabpyramide des Grafen, die von einer rechtsgedrehten Spirale aus Hainbuchenhecken umschlossen ist. Der Weg erwies sich zwar als beschwerlich für Rollatoren, letztendlich konnte aber nach kurzem Aufenthalt an der Pyramide wieder wohlbehalten das Schloss erreicht werden. Es war eine schöne, gelungene Veranstaltung.
Hugo Lüke, PGR St. Elisabeth

27.03.2023 Das neue Mindener Hungertuch

Kategorien: Dom | Information

Die Variante eines Werkes des Mindener Fotokünstlers und Dichters Hans-Joerg Deichholz aus seinem digitalen Zyklus „Ansichtssachen“ ziert vorübergehend den Hochchor des Domes. In der gleichnamigen Ausstellung im Domschatz Minden faszinierte die Arbeit „Klimawandel I“ bereits die Besucherinnen und Besucher. Eine Bearbeitung dieses besonderen Bildes, das einen Baum mit einer grünen und einer kahlen Seite zeigt, dessen Stamm der Reliquienarm der Heiligen Anna aus dem 15. Jahrhundert bildet, steht nun als „Hungertuch“ vor der geschlossenen Golden Tafel.

Weitere Informationen:
Das neue Mindener Hungertuch im Dom zu Minden (domschatz-minden.de)
PDF-Flyer Hungertuch 2023

15.03.2023 Nachruf Propst i.R. Paul Jacobi

Kategorien: Dom | Information

12.02.2023 Gedenken an Wilhelm Hohoff

In einem festlichen Gottesdienst in St. Elisabeth am 11.02.2023 erinnerte Propst Falkenhahn an den ehemaligen Petershäger Geistlichen Wilhelm Hohoff, der vor 100 Jahren am 10.02.1923 verstorben ist.

Pastor Wilhelm Hohoff wurde vor 175 Jahren am 09.02.1848 im sauerländischen Medebach als Spross einer kleinbürgerlichen Familie geboren. Er war von 1886-1905 Pfarrvikar in Petershagen.

Im Spannungsfeld zwischen der katholischen Kirche und dem damals entstehenden Sozialismus pflegte er eine umfangreiche Korrespondenz mit namhaften Zeitgenossen wie August Bebel, Max Adler, Friedrich Engels, Wilhelm Liebknecht, Lew Trotzki u.v.a. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften. Eine seiner bedeutsamsten Thesen war, „dass nicht Christentum und Sozialismus, sondern Kapitalismus und Christentum sich einander gegenüberstehen wie Wasser und Feuer”.

Nachdem die Ansätze von Wilhelm Hohoff zunächst von der katholischen Kirche missbilligt wurden, gab es jedoch in späteren Jahren eine größere Anerkennung seines Wirkens (s. auch den Bericht auf der Website des Erzbistums Paderborn Wilhelm Hohoff – Priester zwischen Kirche und Karl Marx).

Im August ist eine Jubiläumsveranstaltung zur Würdigung dieses bedeutenden Petershäger Geistlichen geplant. Hugo Lüke, PGR St. Elisabeth
Weitere Informationen auf St. Elisabeh Petershagen.

04.02.2023 Richtfest DJK-Kindergarten St. Sophia

Kategorien: DJK | Veranstaltung

Am Freitag, 27.01.2023, war es endlich soweit. Auf dem Grundstück der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche in Dankersen wurde Richtfest gefeiert.

Am Bau wurde ein Richtkranz in Anwesenheit von Vertretern der Stadt, Handwerkern, Gästen, Erzieherinnen und Kita-Kindern, die auch gesungen haben, angebracht.

22.10.2022 Besuch der Fatimamadonna vom 12. – 20.September 2022

Kategorien: Dom | Messe / Andacht

Am 12. September war es wieder so weit und wir durften die Pilgermadonna mit der Veranstaltung 2h of faith, einem besonders gestalteten Gebetsabend mit Anbetung, Lobpreisliedern, einer Lichterprozession und dem Rosenkranzgebet, mit anschließender Weihe an die Mutter Gottes im Mindener Dom begrüßen. Besonders erfreulich war, dass auch Gläubige aus der weiteren Umgebung kamen, um der Mutter Gottes Blumen und ihre Anliegen zu bringen. Sehr deutlich waren dabei Freude und Andacht bei den vielen Anwesenden zu spüren.

In dieser Woche reihten sich viele Feste in die Liturgie ein und so konnten wir den Fatima Tag, das Fest Kreuzerhöhung, Mariä Schmerzen und zum Abschluss noch den Gedenktag unserer Lieben Frau von La Salette zusammen mit der Gnadenmutter begehen. Bei den vielen feierlichen, heiligen Messen wurde uns im Anschluss der Segen mit den Reliquien der Seherkinder Francisco und Jacinta gespendet.

Am Mittwochabend wurde auch der Rosenkranz, den wir wöchentlich mit der Aktion „Deutschland betet Rosenkranz“ beten, in den Dom verlegt, um zusammen mit der Fatimamadonna für den Frieden und um den Triumph des unbefleckten Herzens Mariens zu beten; auch hier unter der Leitung von Pastor Christian Bünnigmann.

Im Ganzen war diese Woche eine reine Gnadenzeit und wir sind so dankbar, dass der Himmel, Herr Glasmacher vom Fatima-Weltapostolat und Pastor Christian Bünnigmann uns dies ermöglicht haben! Ein herzliches Vergelt´s Gott!! Der Gebetskreis

30.07.2022 Ferienspiele im Haus am Dom

Kategorien: DJK | Veranstaltung      Schlagwörter:

Auch dieses Jahr war bei den DJK-Sommerferienspielen im Haus am Dom einiges los. 22 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren haben vom 27.06. bis 02.07. viele verschiedene Aktionen gemeinsam erlebt.

Für jeden Tag gab es ein tolles Programm. Den Kids standen Gesellschaftsspiele und Bastel- & Malvorlagen zur freien Verfügung. Jedes Kind hat in dieser Woche auch einen großen Leuchtturm aus Blumentöpfen bemalt und gestaltet. Dekoriert mit Muscheln und Steinen durften die Kinder diese am Ende der Woche als Andenken und für ein bisschen Urlaubsstimmung mit nach Hause nehmen.

Der Garten am Haus am Dom wurde bei dem schönen Wetter täglich genutzt. Hier konnten die Kids frei toben und sich auf der Hüpfburg, beim Fußballspielen, beim Seifenblasen pusten, beim Malen mit Kreide oder am Kicker ausleben.

Selbstverständlich gab es wie immer auch ein paar Ausflüge. „An einem Tag haben wir den Minigolfplatz unsicher gemacht. An einem anderen Tag konnten sich alle Kinder im Sommerbad beim Schwimmen, Planschen, Springen und Tauchen abkühlen;“ so Agnes Suwalski-Szot, Leiterin der Ferienspiele.

Das Ende der Ferienspiele bietet immer ein besonderes Highlight. In diesem Jahr verbrachten alle gemeinsam den letzten Tag im Pottspark. Pottwal, Riesenhaus und JoJo standen hier auf dem Programm. Ein gemeinsamer Mittagssnack in einer der Grillhütten gab den Kids Zeit, neue Energie für eine weitere Runde Aktion zu sammeln.

Nach diesem tollen Tag ging es für alle wieder mit dem Bus zurück in die Stadt zum Haus am Dom. Dort wurde sich auf die gemeinsame Übernachtung mit Filmabend, Pizza und anderen Leckereien vorbereitet. Viele glückliche Kinder und ein geschafftes, aber sehr zufriedenes Leiterteam beendeten am Samstagmorgen die spannende Woche mit einem letzten gemeinsamen Frühstück. Riccarda Colaci, DJK

18.06.2022 Pilgern ist beten mit Herz und Fuß

Am Donnerstag, 9.6.2022 führten Bettina Vogler und Susanne Kwoll uns auf einem Stadtpilgerweg durch Minden. Anfang und Ende des Pilgerweges war der Dom – die goldene Perle in dem Armband ist das Symbol für Gott, er ist der Anfang und das Ende.

Mit beeindruckenden, nachdenklichen, berührenden Impulsen erläuterten Bettina und Susanne uns die weiteren Perlen des Glaubens an unterschiedlichen Stationen unserer Stadt.

So reihten sich an unserem Armband zur Gottesperle die Ich-Perle, Tauf-Perle, Wüsten-Perle, Perle der Gelassenheit, zwei Perlen der Liebe, drei Geheimnis-Perlen, die Perle der Nacht sowie die Perle der Auferstehung. Auch Perlen der Stille, des Insichgehens wurden in das Band verwoben.

Mit der Perle der Auferstehung beteten wir unter dem Mindener Kreuz im Domschatz. Das Armband mit den Perlen des Glaubens begleitet uns durch unseren Alltag und erinnert an diesen ganz besonderen Pilgerweg, für den sich alle teilnehmenden Frauen von Herzen bedanken. Für die kfd St. Paulus, Monika Müller-Kröker

21.05.2022 Maiandacht in der Margarthenklus

Endlich wieder! Das Wiedersehen war eine große Freude und der Anlass knüpfte an die seit Jahrzehnten bestehende Tradition an:

Nach Corona-Pause und im letzten Jahr einer digitalen Andacht luden der Kolping-Bezirk Bielefeld Minden und erstmals auch die kfd St. Paulus dieses Jahr gemeinsam zur Maiandacht ein. 50 Menschen aller Altersgruppen folgten der Einladung zum Wanderparkplatz unterhalb der historischen Margarethenkapelle auf dem Wiehengebirge.

Die meisten nutzten das herrliche Wetter und pilgerten zu Fuß auf den Berg, für alle anderen standen zwei Kleinbusse zur Verfügung. In der von Brigitte Viermann vorbereiteten und geleiteten Maiandacht stand mit dem Magnifikat Maria als starke Frau und älteste Schwester im Glauben im Vordergrund. Althergebrachte und moderne Marienlieder brachten die wunderbare Akustik der Kapelle zum Klingen. Der Gesang wurde stimmungsvoll instrumental von Inge und Norbert Brosig begleitet. Den Segen spendeten Bezirkspräses Bernhard Hamich und die geistliche Leiterin Brigitte Viermann gemeinsam.

Zum Abschluss gab es am Parkplatz einen Imbiss. Das Gemeinschaftsgefühl, die inspirierenden Texte und Lieder, die von Kerzen beleuchtete alte Kapelle — beim Abschied wurde sehr viel Lob geäußert und dazu der Wunsch nach mehr Gottesdiensten, die gleichermaßen Seele und Geist erreichen. Für den Kolpingbezirk: Eva Maria Meier

21.05.2022 Impulsgottesdienst an besonderen Orten

Kategorien: Kolping | Messe / Andacht

Mit einem lauten Pfiff aus der Pfeife eines Schaffners begrüßte Dr. Thomas Erpenbeck die Gottesdienstgemeinde an diesem besonderen, geheimnisvollen und exklusiven Ort.

Hinter den großen Mauern der ehemaligen Versuchsanstalt der Bundesbahn, heute DB Systemtechnik, verbirgt sich der ICE V, der Prototyp des heutigen ICE. Hier versammelten sich ca. 40 Menschen, um auf Einladung der Kolpingsfamilie Minden einen Gottesdienst der besonderen Art zu feiern.

Glaube, Arbeitswelt und Forschung, das waren die Impulse, die uns durch die Andacht leiteten. Thomas Erpenbeck berichtete von der Entwicklung des ICE – Rekorde in der Hochgeschwindigkeit – und verband seine Gedanken mit Bildern des Glaubens: „Wie auf sicheren Gleisen können wir uns von Gott führen und leiten lassen.“

In bequemen Sesseln des ICE verfolgten die Teilnehmenden die Andacht, die von der geistlichen Leiterin der Kolpingfamilie Minden, Anette Kuster, herzlich und sensibel zugleich geleitet wurde. B. Viermann, Kolpingfamilie

19.03.2022 Baumpflanzaktion am Paulinum

Kategorien: St. Paulus | Veranstaltung

Einer der Bäume am Paulinum musste ersetzt werden.

Die Pflanzaktion eines neuen Baumes konnte am vergangenen Samstag, 12.03., mit vereinten Kräften durch Mitglieder der Kolpingsfamilie und des PGR fachgerecht und erfolgreich abgeschlossen werden.

Möge der bereits jetzt etwa 40-50 Jahre alte Blumen-Hartriegel an seinem neuen Standort gut anwachsen und gedeihen!

15.03.2022 Betroffenenbeteiligung an unabhängigem Forschungsprojekt

Seit 2020 arbeitet ein unabhängiges Forschungsteam der Universität Paderborn zum Thema: „Missbrauch im Erzbistum Paderborn – Eine kirchenhistorische Einordnung. Die Amtszeiten von Lorenz Jaeger und Johannes Joachim Degenhardt (1941-2002)“.Diese Studie wird geleitet von Frau Prof. Dr. Nicole Priesching und ihrer Mitarbeiterin Frau Dr. des. Christine Hartig und soll unabhängig Erkenntnisse zum Umfang des Missbrauchs, über die Gewalterfahrungen der Betroffenen sowie zu den Umgangsweisen der Verantwortlichen darstellen.
Damit die Perspektive der Betroffenen in dieser Studie stärker Einfluss nehmen kann, sucht das Forschungsteam Betroffene, die ihre Erfahrungen in die historische Aufarbeitung einbringen möchten.
Betroffene erreichen Frau Dr. des. Christine Hartig von Montag bis Mittwoch telefonisch unter 05251/ 60-4432 oder per Mail an christine.hartig@uni-paderborn.de. Auch der postalische Weg ist möglich: Christine Hartig, Universität Paderborn, Institut für Kirchen- und Religionsgeschichte, Warburger Str. 100 in 33098 Paderborn.
Die Zeit ab 2002 bis zur Gegenwart wird im Rahmen der Unabhängigen Aufarbeitungskommission aufgearbeitet. Diese Kommission nimmt 2022 die Arbeit auf.
Nähere Informationen: www.erzbistum-paderborn.de (siehe dort: Beratung-Hilfe / Hilfe-bei-Missbrauch / Aufarbeitung)

10.03.2022 Blumensträuße für zwei starke Frauen

In der Vorabendmesse des 1. Fastensonntags erfolgten in St. Elisabeth eine Ehrung und eine herzliche Begrüßung.

Frau Adelheid Duwenkamp hat über rund 20 Jahre in den Gemeinden St. Maria Lahde und St. Johannes Baptist Petershagen, die seit einem Jahr in der Gemeinde St. Elisabeth fusioniert sind, die Heilige Kommunion zu den Kranken nach Hause und in die Heime gebracht. Die Gemeinde dankt ihr herzlich für ihren Dienst und die langjährige, ehrenamtliche Mitarbeit. Pastor Sonntag überreichte im Namen des Pastoralen Raumes und der Gemeinde einen Blumenstrauß. Als Geschenk für die Gemeinde überreichte Frau Duwenkamp ein fast einhundert Jahre altes Buch über die Legende der Heiligen Elisabeth von Thüringen an den PGR.

Als neue Mitarbeiterin wurde Frau Maria Tawil begrüßt, die schon seit der Adventszeit den Küsterdienst in St. Elisabeth versieht. Wir wünschen ihr Freude bei ihrer Arbeit und eine fruchtbare Zusammenarbeit mit allen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen! Pastor David F. Sonntag

22.01.2022 Neujahrsempfang einmal anders

Kategorien: St. Paulus | Caritatives / Hilfe      Schlagwörter:

Seit Jahrzehnten steht im Rahmen eines Neujahrsempfanges ein „Dankeschönabend“ für die Ehrenamtlichen der Paulusgemeinde an. Seit zwei Jahren ist dieses aufgrund der Coronasituation nicht möglich.

Kein Austausch, keine Kommunikation, kein Rückblick auf das vergangene Jahr, es war, wie ein Gemeindemitglied treffend sagte, einfach nur traurig.

Eine neue Idee musste her: Vorschläge wurden gemacht, diskutiert und wieder verworfen. Schließlich kristallisierte sich eine Idee heraus: „Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, kommt der Berg zum Propheten!“

Für die St.Paulus-Gemeinde bedeutete dies: Warum nicht ein „Dankepaket“ an die Ehrenamtlichen packen und dieses durch den Pfarrgemeinderat direkt an die Haustür der Empfänger bringen?

Gesagt, getan. Fast 100 Tüten wurden gefüllt mit Schokolade, Wein, Sekt, Schinken, für die Jüngeren einen Eisgutschein, einen kleinen Blumengruß, vergessen wurde auch nicht ein schriftliches „Danke“, ein Gebet um Vertrauen, gute Wünsche fürs neue Jahr und die Bitte mit der täglichen Situation zu leben und St. Paulus immer im Blick zu haben.

Die Resonanz an den Haustüren war spektakulär!!! Überraschung, Freude, Tränen, Dankbarkeit, all das wurde registriert. „Ihr habt uns ja doch nicht vergessen“, so die Aussage eines „Betroffenen“.

Gesponsert wurde die Aktion übrigens vom Erzbistum.

Einen Tag Arbeit zwischen den Feiertagen, Motivation für das ganze Jahr, so die Bilanz des „Auslieferungsdienstes“. Der Pfarrgemeinderat und Helfer

08.01.2022 „Lichtergang“ – Adventsfeier to go

Kategorien: St. Paulus, kfd St. Paulus | Messe / Andacht      Schlagwörter: ,

Auch in diesem Jahr musste die traditionelle ökumenische Adventsfeier der kfd St. Paulus gemeinsam mit den Frauen der ev. St. Jakobus-Gemeinde wieder abgesagt werden.

Es war nicht zu verantworten, dass 60 – 70 Frauen in einem Raum zusammentreffen.

Da kam gerade passend der Vorschlag unseres Bundesverbandes für eine Adventsfeier „to go“, den wir sehr gerne in die Tat umsetzten.

Am 16. Dezember trafen sich 25 kfd-Frauen und Gäste vor der St.-Paulus-Kirche und machten sich auf den Weg, in Form eines „Lichtergangs“ in der Domlandsiedlung unterschiedliche Lichtquellen zu entdecken.

Eine große Laterne war unsere 1. Station: Licht ist früher etwas Gefährdetes gewesen; ohne Licht fehlte die Orientierung im Dunkeln. Die Menschen haben die Laterne als Schutz für das Licht erfunden, das dadurch auch transportabel wurde. Laternen erleuchten uns den Weg und helfen, nicht in die Irre zu gehen. Passend zu diesem Gedanken hörten wir Worte aus dem Evangelium (Joh. 8,12) und ein Gebet.

Mit dem Lied „meine Hoffnung und meine Freude“ machten wir uns auf zur 2. Station, an der in einem Garten viele Lichterketten hell erstrahlten. Lichterketten können ein Zeichen dafür sein, wie groß unsere Sehnsucht nach einem Licht in der Dunkelheit ist. Der Prophet Jesaja verknüpft die Sehnsucht nach dem Licht mit der Sehnsucht nach der Ankunft des Messias, der Licht in die Dunkelheit der Welt bringt (Jesaja 1) .

Der Kanon „Mache dich auf und werde Licht“ leitete uns zu einer offenen Feuerschale. Die Faszination für offenes Feuer ist bis heute geblieben. Alle Sinne werden beim Feuer angesprochen: es knistert, es wärmt, es verbreitet einen unnachahmlichen Geruch und flackert lebendig. Im Gebet baten wir Gott um seinen Segen für das Feuer, das die Nacht erhellt, uns wärmt und belebend wirkt.

An einer weiteren Station faszinierten uns kleine, funkensprühende Wunderkerzen. Die wie Sterne blitzenden Lichterfunken erfreuen das Herz. Als Vorboten der Freude, die uns Weihnachten geschenkt wird, passen sie auch in eine eher besinnliche Zeit. Monika Müller-Kröker – kfd

27.11.2021 Erstes Patronatsfest in St. Elisabeth Petershagen

Am Tag nach dem eigentlichen Gedenktag der Hl. Elisabeth von Thüringen wurde in der Vorabendmesse am Samstag, 20.11.2021, das erste Patronatsfest der neuen Gemeinde St. Elisabeth gefeiert.

Da gemäß der Liturgie gleichzeitig das Christkönigsfest als Hochfest gefeiert wurde, musste Pastor Sonntag als Zelebrant in dem Gottesdienst einen breiten Bogen von der Königsfrage des Pilatus an Jesus bis zur Barmherzigkeit der Adeligen St. Elisabeth spannen.

Durch die weiterhin eingeschränkte Corona-Situation war leider keine weitere Festlichkeit möglich. Als besonderes Element schmückte daher mit Bezug auf die Legende vom Rosenwunder der Hl. Elisabeth ein großer Rosenstrauß den Altar. Im Anschluss an das Hochamt wurden die Rosen dann an die Kirchenbesucher verteilt.

Im Hinblick auf den Übergang vom alten zum neuen Pfarrgemeinderat dankte der PGR-Vorsitzende Peter Meyer nochmal allen bisherigen PGR-Mitgliedern und besonders den ausscheidenden für die geleistete Unterstützung in den vergangenen Jahren. Ausdrücklich erwähnte er dabei auch die gute Zusammenarbeit der Pfarrgemeinderäte von St. Johannes Baptist und St. Maria bei der Zusammenlegung der beiden Gemeinden zur St. Elisabeth-Gemeinde. Hugo Lüke, PGR St. Elisabeth

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