Berichte und Informationen aus dem Pastoralverbund

16.03.2019 Weltgebetstag in St. Ansgar

Am Freitag, 01. März 2019, wurde um 15 Uhr in der St.-Ansgar-Gemeinde der Weltgebetstag zusammen mit den Partnergemeinden ev.-luth. Gemeinde St. Lukas, ev. Mariengemeinde, Martin-Luther-Haus, ev.–freikirchl.-Baptisten-Gemeinde, ev.-method.-Kirche und unserer kath. Kirchengemeinde St. Ansgar gefeiert. Die Gebetsordnung wurde in diesem Jahr von Frauen aus Slowenien vorbereitet, unter dem Motto „Kommt, alles ist bereit!“

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Am ersten Freitag im März wird dieser Gottesdienst in mehr als 120 Ländern durch verschiedene Zeitzonen rund um den Globus insgesamt 24 Stunden gefeiert.

Der Wortgottesdienst in St. Ansgar wurde von gut 70 Frauen und auch einigen Männern besucht. Die Kollekte ergab eine Spende von 440,80 Euro, welche in diesem Jahr der Menschenrechtsorganisation „Fundacion Nydia Erika Bautista“ (FNEB) zu Gute kommt. Diese setzt sich seit Mitte der 90er Jahre für die Aufklärung und Ahndung der Verbrechen in dem über 50 Jahre währenden Bürgerkrieg in Kolumbien ein.

Anschließend traf man sich zu einem gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim mit einem reichhaltigen Buffet, teilweise mit slowenischen Spezialitäten.

An dieser Stelle bedanke ich mich auch für die Unterstützung der St.-Ansgar-Caritas-Helferinnen für die Vorbereitung des Buffets und die Dekorierung der Räumlichkeiten in slowenischen landestypischen Farben. Für die St.-Ansgar-Gemeinde, Annette Krumwiede

16.02.2019 „Papst Franziskus: Ein Papst, der lebt, was er sagt.“

So beschreibt es Wim Wenders in seinem Buch zum Film „Papst Franziskus – Ein Mann seines Wortes“.

Am Freitag, 08.02., trafen sich über 30 Mitglieder der Kolpingsfamilie Minden im Kolpingraum des Hauses am Dom zum gemeinsamen Abendessen, welches unter argentinisch einfachem Einfluss stand. Nicht bei teuren T-Bone Steaks, sondern bei einfachen Empanadas und einer schlichten argentinischen Linsensuppe sprachen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die Eindrücke des Buches und des Filmes über Papst Franziskus. Es gibt kaum ein Thema, welches Papst Franziskus unkommentiert lässt: Kurie in Rom, Armut in Lateinamerika, Arbeitslosigkeit in Italien, Umweltzerstörung, Globalisierung, Homosexualität, die Rolle der Frauen, Flüchtlingskrise und Holocaust.

Beeindruckt von der liebenswürdigen und ebenso eindringlichen Botschaft des Papstes: „Wir sind alle verantwortlich!“, tauschten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über die eigene Rolle aus, der wir in Gesellschaft und Kirche verpflichtet sind.

Mit den Worten eines spanischen Liedes: „Solo le pido a Dios“ klang ein wunderbarer Abend in sehr persönlicher Atmosphäre aus.

Zitat: „Ich bitte Gott nur darum, dass ich gegenüber dem Leid nicht gleichgültig werde, dass der Tod mich nicht findet, leer und allein, ohne genug getan zu haben. Ich bitte Gott nur darum, dass ich gegenüber der Ungerechtigkeit nicht gleichgültig werde...Solo le pido a Dios!“
B. Viermann, Kolpingsfamilie

16.02.2019 St. Paulus war wandern

Ein Hauch von Frühling lag in der Luft, als sich am Samstag, 09.02., eine Gruppe Wanderer aus der St.-Paulus-Gemeinde oberhalb von Bückeburg, vom Parkplatz des Schwimmbades auf den Weg zum Ida-Turm machte. Auf gut begehbaren Wegen ging es erst in Richtung Bad Eilsen, um dann auf dem Kammweg zum Ida-Turm zu gelangen. Nicht so gutes Wetter war angesagt, wir hatten Glück. Oberhalb des Golfplatzes saß man zu einer kurzen Pause bei Sonnenschein zusammen. Es wurde geflachst, über Politik gesprochen und über anstehende Aktionen in St. Paulus geredet. Es war eine richtig gute Stimmung. Im kleinen Restaurant am Turm wurde gerastet. Zum Glück für alle Teilnehmer, die mit uns unterwegs waren, gab es gerade zu diesem Zeitpunkt einen heftigen Regenschauer, den wir somit trocken am Kaminfeuer verbrachten. Der Rückweg auf dem Kammweg bei Starkwind zu unseren Fahrzeugen war nur von kurzer Dauer. Wenig später trafen sich alle am Paulinum wieder, wo mit dem Westfälischen Nationalgericht „Stippgrütze auf Brot mit Gurken" der Ausflug beendet wurde. Es war eine runde Sache.

Besonders gefreut hat uns, dass Herr Pastor Berkenkopf während der gesamten Veranstaltung dabei war. Hansi Walden, PGR

02.02.2019 Jahresbeginn Caritas-Konferenz St. Ansgar

Am Montag, 21. Januar 2019, wurden vier Frauen der Caritas-Konferenz St.-Ansgar im Rahmen des „Fröhlichen Jahresbeginns" mit dem Elisabeth-Kreuz ausgezeichnet. Dies ist eine Auszeichnung für über 20-jährige Mitarbeit in der Caritas-Konferenz. Dazu gehören die zweimal jährlich stattfindende Sammlung, Besuche von kranken und alten Gemeindemitgliedern und diverse Hilfen bei den Gemeindeveranstaltungen. Zu den Geehrten gehören Frau Margarete Höller, Frau Rita Janek, Frau Maria Matschke sowie Frau Mechtild Niemann, wobei Frau Niemann nicht persönlich das Kreuz in Empfang nehmen konnte. Die Ehrung übernahm Frau Maria Droste vom Regionalverband, die mit herzlichen Grußworten die Urkunde und das Elisabeth-Kreuz, einschließlich einer Rose, überreichte.

Bei einem reichhaltigen Kuchenbuffet und Kaffee saßen alle Teilnehmer noch gemütlich zusammen, was auch zum Anlass genommen wurde, um mit Frau Kubetzki das neue Caritaslied einzuüben.

Ich wünsche mir, dass wir weiterhin so viele engagierte Teilnehmerinnen in unserer Konferenz haben und hoffentlich auch neue dazu gewinnen können, denn „Hilfe durch dich! ...ist die herzlichste Formel der Welt!" Für die Caritas-Konferenz St. Ansgar, Annette Krumwiede

02.02.2019 Wintersaison in der Dekanatssingschule - Rückschau

Die verschiedenen Gruppen der Dekanatssingschule gestalteten im Dezember viele Gottesdienste und hatten viele Auftritte. Ein Rückblick auf die Einsätze der Dekanatssingschule DJK Dom Minden in der Advents- und Weihnachtszeit 2018:

  • Im November (4.11.) sang der Kinder- und Jugendchor beim Kommunionkinder-Gottesdienst im Dom.
  • Das traditionelle große Adventssingen am 1. Advent im Dom (2.12.) mit allen Gruppen der Dekanatssingschule stand diesmal im Zeichen des Friedens und der Gerechtigkeit und des kommenden Nikolausfestes.
  • Am Nikolaustag selbst (6.12.) gestaltete der Kinderchor für die Bewohner des St.-Michaelshauses eine abwechslungsreiche Stunde mit Besuch des Nikolauses.
  • Am 19.12. schmückten die Kleinen vom Minichor des DJK-Dom-Kindergartens dann mit viel Gesang und Heiterkeit mit den Bewohnern des St.-Michaelshauses den Christbaum.
  • Am 20.12. sang der Kinderchor bei einer Weihnachtsfeier des St.-Michaelshauses noch ein weiteres Mal.
  • An Heiligabend um 14:30 Uhr sang der Kinder- und um 16:00 Uhr der Jugendchor im Dom bei den Gottesdiensten.
  • Allen Kindern und Jugendlichen ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz!
    Wir wünschen der Gemeinde ein frohes Neues Jahr! Christine Wagner

    19.01.2019 36. Dreikönigsturnier Team „Sport.Tex“ holt erneut den Sieg

    Ein spannendes Turnier zeigte sich am 5. Januar in der Sporthalle Hahler Feld. Die Leitung des Turniers übernahm Andy Günther. Insgesamt traten 10 Hobbyfußballmannschaften beim 36. traditionellen Dreikönigsturnier gegeneinander an. Zunächst hieß es, die Gruppenphase zu überstehen, um ins Viertelfinale zu kommen. Hierbei siegte beim Spiel um Platz 3 das Team „Joga Bunito“. Im Finale trat das Team „Sport.Tex“ gegen „CVJM Hille“ an. Mit einem 0:8 wurde „Sport.Tex“ der Sieger des Turniers und konnte somit den Titel verteidigen. Der Turniersieger zeigte schon in der Gruppenphase sein Können, da das Team keine Niederlage eingesteckt hatte.

    Bei einem fairen und auf hohem sportlichen Niveau ausgetragenen Fußballturnier hatten Sportler wie Zuschauer großen Spaß. Die teilnehmende DJK-Mannschaft belegte zufrieden mit ihrer Leistung den 5. Platz. Das fleißige Thekenteam der DJK versorgte alle Spieler und Besucher mit Speisen und Getränken, und so zeigte sich das 36. Dreikönigsturnier erneut als sehr gelungener Jahresauftakt. „Es war ein gelungenes Turnier, wir bedanken uns bei allen Spielern und Helfern und freuen uns schon auf das nächste Turnier im Sommer beim alljährlichen Sommerfest im Weserstadion“, sagte Stephan Kurze, Vorsitzender der DJK Dom Minden, am Ende des Turniers. Jasmin Czaja

    08.12.2018 Weihnachtlicher Flair im historischen Ambiente

    Mit klangvoller Musik in den Ohren und dem Duft von Glühwein genossen viele Besucher den ersten Advent im und am Dom zu Minden. Auch dieses Jahr luden das Altenheim St.-Michaelshaus und die DJK Dom Minden zum Adventsbasar ein.

    Im wunderschönen, adventlich hergerichteten historischen Ambiente des Kreuzganges erwartete die Besucher ein einmaliges vorweihnachtliches Flair, das in Minden einzigartig ist. Die vielfältige Auswahl von Angeboten reichte von selbstgemachten Likören und Marmeladen, Kissen, handgestrickten Mützen und Schals, Weihnachtskarten, Adventsgestecken, Schmuck, Seifen, Krippen und vielem mehr. Unter den Ausstellern wird er wegen seiner Einzigartigkeit als Geheimtipp bezeichnet. Auch der DJK-Kindergarten St. Michael war als Aussteller mit dabei. Unter anderem wurde dort Selbstgebasteltes der Kinder verkauft. Für das leibliche Wohl wurde Grünkohleintopf, frisch gemachte Currywurst, Kaffee, Kuchen und Waffeln angeboten.

    Am Nachmittag leitete Christine Wagner im Dom verschiedene Chöre mit wundervollen Klängen und Liedern unter dem Motto „Mache dich auf und werde licht“. Zu Beginn zogen die Kinder der DJK-Minichöre sowie die Kinder des St.-Michaels-Kindergartens, des St.-Ansgar-Kindergartens und des St.-Paulus-Kindergartens unter der Leitung von Christine Wagner gemeinsam in den Dom ein. Die verschiedenen Kinderchorgruppen der Dekanatssingschule der DJK Dom Minden erfreuten mit ihrem Gesang die Besucher des Konzerts. Begleitet wurden alle Chöre von Peter Wagner am Klavier.

    Die DJK Dom Minden und das Altenheim St. Michaelshaus bedanken sich bei allen freiwilligen Helfern für ihren Einsatz. Jasmin Czaja

    08.12.2018 Informationsveranstaltung Bonifatiuswerk vom 15.11.2018

    Der Dombauverein Minden, die DJK Dom Minden und der Kirchenvorstand der Domgemeinde hatten zu einer Informationsveranstaltung des Bonifatiuswerkes Paderborn in das Haus am Dom eingeladen. Thomas Twents als Leiter der Projekte berichtete über die vielfältigen Tätigkeiten des Verbandes. Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt katholische Christen überall dort, wo sie in einer extremen Minderheitensituation, in der Diaspora, ihren Glauben leben. Mit seiner Bau-, Verkehrs-, Kinder- und Glaubenshilfe fördert es Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum. Die Projekte werden über Zuschüsse und Spenden finanziert. Auch die Domgemeinde erhielt Förderung für die Schatzkammer und einen Gemeindebulli für die vielfältigen Aufgaben. Thomas Twents fand in einem spannenden Vortrag passende Worte für einen Überblick über das engagierte Engagement des Werkes. Jasmin Czaja

    Weitere Infos unter: www.bonifatiuswerk.de

    24.11.2018 Ergebnisse der Kirchenvorstandwahlen vom 17./18.11.2018

    Wir danken allen Kandidaten, dass sie sich zur Verfügung gestellt haben, den Wahlvorständen und allen, die bei der Durchführung der Wahl beteiligt waren und allen Gemeindemitgliedern, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben.

    Dem Kirchenvorstand der Kath. Gemeinde St. Gorgonius u. Petr. Ap. Dom gehören an: Monika Bertus, Christine Borgert-Vieten, Alexandra Broza, Marcena Glacjar, Dr. Jörg Inderfurth, Gabriele Jacob, Marita Kirschbaum, Hugo Lüke, Monika Ohene, Liesel Panthenius, Karin Riecke, Arnold Tschöke, Iwona Tyska-Funke, Andreas Vassmer, Dr. Hartmut Vogler und Daniel Joseph Waterreus

    Wir gratulieren und wünschen viel Freunde und gutes Gelingen für ihre Arbeit.

    24.11.2018 Kolping sammelt für Ausbildung und Arbeit in Lateinamerika

    „Wer wird Millionär?“ auf diese Frage kam niemand vor 33 Jahren, als sich 13 engagierte Menschen zusammentaten, um den Kolping Entwicklungshilfe Bielefeld–Minden-Lippe e.V. zu gründen. Bereits nach 2 Jahren waren die ersten 10.000 DM zusammengekommen, und so konnte das erste Projekt, der Aufbau einer Handwerkerwerkstatt in La Sarena in Chile, unterstützt werden. Die Kolpingsfamilie Minden ist Mitglied in diesem Verein und arbeitet mit großem Engagement mit. Der auf den Sommerfesten im Pastoralverbund vertraute Eiskaffee, der Schmuckverkauf, der Flohmarkt der Jugendlichen, der Pommes Frites-Verkauf bei Martinsumzügen in früheren Jahren, die Altkleidersammlung u. v. m. sorgten mit dafür, dass kleine und größere Existenzen aufgebaut werden können, wie z.B.: Nähwerkstätten für Frauen, Farmen für die Hühnerzucht, Bäckereien, Aufbau einer Metallwerkstatt, Erstellung von Brunnen und Wassertanks - immer nach dem Grundsatz: „Hilfe zur Selbsthilfe“. Im Laufe der Jahre wurden zahlreiche Ausbildungskurse angeboten, pädagogische Kräfte eingestellt und Frauenförderung in Erziehung, Ernährung und Präventionsmedizin ermöglicht.

    Seit 1995 wird der fair gehandelte Tatico-Kaffee aus Mexico verkauft. Allein im Jahr 2017 konnten über 8.000 kg Kaffee umgesetzt werden, von dem 1.000 kg allein in der Kolpingsfamilie Minden verkauft wurden.

    Heinrich Meier von der Kolpingsfamilie Minden, der seit wenigen Wochen Vorsitzender dieses Vereins ist, freute sich, den symbolischen Scheck in Höhe von 1.027.763 € an den Generalpräsis des internationalen Kolpingwerkes, Monsignore Ottmar Dillenburg aus Köln zu überreichen. Es ist Geld, das in den 33 Jahren bis heute durch viele Spenden und Aktionen zusammengekommen ist. Heinrich Meier zitierte den Verbandsgründer Adolph Kolping: „Was man im Großen nicht kann, sollte man im Kleinen nicht unversucht lassen.“ Im Kleinen, partnerschaftlich und mit Bewusstheit, will die Kolping Entwicklungshilfe Bielefeld -Minden-Lippe weiterhelfen und ist sehr optimistisch, irgendwann die 2. Million zu erreichen.
    Für die Kolpingsfamilie Minden, Brigitte Viermann

    26.10.2018 Neubau des DJK Kindergartens St. Ansgar

    Es ist soweit - die Kindergarten-Kinder sind in den Neubau gezogen! Alles begann mit dem Spatenstich im November 2017, nachdem das Jahr über viele Vorbesprechungen stattfanden. Schon bald rückten Bagger, Kran und Betonmischer an und von da an ging es schnell vorwärts.

    Die Einweihungsfeier fand am 07. Oktober 2018 statt. Der Tag begann mit einem Gottesdienst. Anschließend gab es nach einem Festakt und der Segnung des Gebäudes, die Möglichkeit zu einem Rundgang durch die Einrichtung. Erstmalig kam die neue Hüpfburg an diesem Tag zum Einsatz, auf welcher die Kinder sich austoben konnten.

    Insgesamt zehn Monate Bauverfahren haben alle Beteiligten hinter sich. Es war eine aufregende, spannende Zeit für alle, aber das Warten hat sich gelohnt! Die Gemeinde, der Vorstand, die Kindergarten-Leitung, sowie die Eltern, Kinder und Erzieher freuen sich über die Fertigstellung des Kindergartens!  Riccarda Coloci

    Weitere Info: http://www.djk-dom-minden.de/

    26.10.2018 Chorwochenende der Jugendchorgruppe

    Vom 5. bis 6. Oktober 2018 verbrachte die Jugendchorgruppe der Dekanatssingschule unter der Leitung von Christine Wagner ein Chorwochenende in der tollen Jugendherberge Petershagen. Es wurde fleißig für das Advents- und Weihnachtsprogramm geprobt, doch auch Spiel und Spaß kamen bei herrlichem Sommerwetter nicht zu kurz. Abends gab es Stockbrot am Lagerfeuer.  Christine Wagner

     

    26.10.2018 25 Jahre Caritas Sozialstation

    Am 28. September feierte die Caritas Sozialstation an ihrem ersten Wirkungsort in St. Ansgar ihr 25 jähriges Bestehen. Nach einem Dankgottesdienst mit Propst Falkenhahn fand die Feier für und mit den Aktiven der Sozialstation im Pfarrheim statt.

    Neben der Begrüßung durch die Geschäftsführerin Frau Leimbach und einer Zeitreise mit der ersten Pflegedienstleitung Frau Ayturan und dem früheren Geschäftsführer Herrn Ellerhorst für damals und Frau Leimbach und Herr Gralla für heute, sprach Herr Menke aus Paderborn zu dem Thema: „Zukunftsbild Pflege“. Als tänzerischer Höhepunkt zeigte die vielfache deutsche Meisterin und Kollegin Frau Irina Rabenhorst, was sie und ihr Tanzpartner unter „Bollywood Klassik“ tänzerisch verstehen; Perfektion pur! Ehrungen verdienter Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen rundeten das harmonische Bild an diesem Tag ab, das mit Fingerfood und Erfrischungen abschloss.

    Am Samstag sagten wir von der Sozialstation unseren Patienten Danke mit einem musikalischen Kaffeetrinken in St. Ansgar. Zur Unterhaltung und zum Mitsingen spielte das Mandolinen- und Gitarrenorchester 1924 eV auf. Die zwei Stunden an diesem Nachmittag endeten mit einem Segenswort, und alle Patienten wünschten eine baldige Wiederholung dieses Nachmittages.

    Weiterhin 25 erfolgreiche Jahre, ein harmonisches Team und viele zufriedene Patienten.
    Thomas Laubersheimer

    26.10.2018 Viele Herzen für „Vida Nova“

    Menschen, die Herz zeigen und sich für andere in ihrem Umfeld einsetzen, sind unersetzlich und wertvoll für die Gesellschaft. Vom 14.9. bis 22.9.2018, der offiziellen Woche des bürgerschaftlichen Engagements, rief der dm-drogerie markt in der Bäckerstrasse dazu auf, zwischen zwei lokal engagierten Spendenempfängern abzustimmen und sich so für eine lokale Organisation einzusetzen. Der dm-drogerie markt spendet eine großzügige Summe an das Projekt mit den meisten Herzen.

    Die DJK Dom Minden sammelte in dieser Zeit Herzen für das Projekt „Vida-Nova"-Straßenkinder in Brasilien. Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Helfer-Herzen, die für unser Projekt abgestimmt haben und uns ermöglicht haben die Spendensumme zu erhalten. Wir bedanken uns bei allen für Ihr Engagement.
    Riccarda Coloci

    Weitere Info zu dem Projekt: http://www.djk-dom-minden.de/vida-nova/

     

    13.10.2018 DJK-Kindergarten St. Paulus sagt „Danke“

    Der DJK-Kindergarten St. Paulus und die Kolpingsfamilie Minden feierten am 23.09.2018 gemeinsam ein Apfelfest, bei dem das Uchter Saftmobil 100 Liter Saft für den Kindergarten presste und ein von der Kolpingsfamilie geschenkter Apfelbaum zusammen mit den Kindern gepflanzt wurde.

    Kindergartenkinder und -mitarbeiterinnen möchten auf diesem Wege nochmals ein herzliches Dankeschön sagen an alle Mitglieder der Kolpingsfamilie und alle anderen Helferinnen und Helfer, die im Vorfeld Äpfel gepflückt, gesammelt und gespendet oder Kuchen gebacken haben. Auch am Festtag selbst waren viele fleißige Hände zur Stelle, um alles vorzubereiten, die Gäste mit Leckereien und Getränken zu bewirten und am Saftmobil oder anderswo zu helfen.

    Sie alle haben dazu beigetragen, dass es – trotz der nicht gerade idealen Wetterbedingungen – ein gelungenes Fest wurde.

    Mit dem Apfelbaum hat uns die Kolpingsfamilie ein Geschenk gemacht, von dem auch zukünftige Kindergartengenerationen noch profitieren werden.

    Die Kinder haben viel Freude daran, ihren Baum „Gerlinde“ zu hegen und zu pflegen, damit er bald erste Früchte trägt, die dann (hoffentlich) wieder zu leckerem Saft verarbeitet werden können. Dorothea Bögner

    13.10.2018 Andacht mit suchtkranken Menschen

    In der Reihe "An-ge-dacht -Impulsgottesdienst an besonderen Orten" fanden sich die Mitglieder der Kolpingsfamilie, Gäste und Patienten der Praxis Dr. Stephan Rapp am Freitag, 07.09., zu einem besonderen Gottesdienst in der Suchtmedizinischen Praxis in Neesen ein.

    Die Sehnsucht nach Leben treibt uns alle voran. Jeder und Jede von uns ist von seiner ganz eigenen Sehnsucht gerufen oder auch getrieben.

    Von dieser Sehnsucht nach Leben spürte man an diesem besonderen Ort in ganz besonderer Weise. Menschen kommen hierher, weil ihre Sehnsucht nach Leben zur Sucht geworden ist. Sie suchen Hilfe, Halt und noch viel mehr. Sie suchen den Weg ins Leben.

    Substitution - der Weg ins Leben?

    Kann die kontrollierte Gabe von Opiaten Hilfe sein, oder muss nicht vielmehr geholfen werden, von der Sucht ganz loszukommen? Wie kommen Menschen überhaupt in diese Situation, dass sie nur mithilfe von Drogen lebensfähig sind? Wie sieht die Gesellschaft aus, in der Menschen an den Rand gedrängt werden, die eigentlich die Hilfe dieser Gesellschaft brauchen?

    Dr. Stephan Rapp berichtete liebevoll und wertschätzend von Menschen, die, durch Gewalt, Missbrauch und Ausgrenzung in die Sucht getrieben, in der Praxis Hilfe suchen. Er erzählte von Lebenswegen, die erschütternd sind. Beeindruckend erzählte er von seiner Arbeit und man spürte, dass er diese aus ganzem Herzen tut.

    Brigitte Viermann, geistliche Leiterin der Kolpingsfamilie Minden, führte durch eine berührende Andacht, die suchtkranke Menschen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ärzte in das Gebet einschloss. Norbert Brosig begleitete mit wunderbarer Gitarrenmusik die Lieder, die Texte des Evangeliums und die Gebete und Fürbitten.

    Mit der Bitte um den Segen für alle, die in dieser Praxis Hilfe suchen, die an diesem Ort arbeiten, und alle, die an diesem Abend zusammen gekommen sind, endete zwar der besondere Gottesdienst an einem ganz besonderen Ort, aber der Austausch und das Gespräch setzten sich noch lange fort. Kolpingsfamilie

    15.09.2018 Stephan Berkenkopf, ab 01. Oktober neuer Pastor im Pastoralen Raum Mindener Land

    Liebe Mitchristen, herzlich grüße ich Sie mit diesen Zeilen als neuer Seelsorger der Domgemeinde und des Pastoralen Raumes Mindener Land. Zum 1. Oktober 2018 bin ich mit dieser Aufgabe betraut, und freue mich darauf, Sie bald persönlich kennen zu lernen. Vor meiner Bewerbung auf die hiesige Stelle eines Pastors im Pastoralverbund hatten mich meine Wege erst zwei Mal nach Minden geführt. Beide Male waren es zwar nur kurze, aber sehr schöne Aufenthalte, die ich in guter Erinnerung habe. Ich bin mir sicher, dass Minden mir recht bald zur neuen Heimat werden wird. Schließlich habe ich mich mit meiner Bewerbung bewusst für den Pastoralen Raum Mindener Land entschieden.

    Gebürtig komme ich aus dem sauerländischen Hallenberg, einem Marienwallfahrtsort am anderen Ende unseres Erzbistums. Nach dem Abitur habe ich in Paderborn und Eichstätt Katholische Theologie studiert und wurde im Jahr 2000 von Erzbischof Degenhardt zum Priester geweiht. Meine erste Vikarstelle hatte ich in der Nähe des Biggesees, in St. Antonius Einsiedler in Heggen. Von 2004 bis 2007 war ich als Vikar im Pastoralverbund Sintfeld-Diemeltal tätig, der seinerzeit aus vier Ortsteilen der Stadt Marsberg bestand. Danach wurde ich in den Pastoralverbund Bad Wildungen-Waldeck versetzt. Hier sind meine Aufgabenschwerpunkte die Gemeindeseelsorge in St. Maria Himmelfahrt Waldeck sowie die Kur- und Klinikseelsorge in Bad Wildungen.

    Als Primizspruch habe ich mir damals einen Vers aus Psalm 73 gewählt: „Gott ist der Fels meines Herzens und mein Anteil auf ewig." Diesem Vers habe ich in der Gestaltung meines Primizkelches, dessen Fuß aus Stein gearbeitet ist, einen sichtbaren Ausdruck verliehen. Beides, der Vers und der Kelch, begleitet mich bis heute. Von dem Gott, der uns trotz manchem Unverstandenen nicht fallen lässt, möchte ich auch weiterhin Zeugnis geben.

    Ihr Pastor Stephan Berkenkopf

    01.09.2018 „Gottes Haus hat viele Steine“ – Diözesaner Kinderchortag in Paderborn

    Etwa 400 Kinder von Kinder- und Jugendchören des gesamten Erzbistums trafen sich am Samstag, den 23. Juni 2018, in Paderborn – und unsere Jugendchorgruppe der Dekanatssingschule DJK Dom Minden war mitten drin!

    Wir hatten bereits lange Zeit vorher eifrig die Lieder des dafür herausgegebenen Chorheftes einstudiert und waren so bestens für die gemeinsamen Proben unter der Leitung von Domkantorin Gabriele Sichler-Karle vorbereitet.

    Nach einem Eröffnungsgottesdienst im Hohen Dom, bei dem die vielen jungen Sänger/innen sich zum ersten Mal hörten und erlebten sowie sich mit der Akustik des Doms vertraut machten, wurden wir eingeladen, die ersten Besucher der lebendigen Dombauhütte im ehemaligen Klostergarten des Abdinghofklosters, heute Garten des neuen Stadtmuseums, zu sein. Diese wurde anlässlich des 950. Weihe-Jahrestages des Paderborner Doms an diesem Tag eröffnet. Die Kinder tauchten ein in real nachgestellte Szenen aus der mittelalterlichen Dombauhütte, sie sägten und hämmerten mit, schauten einem Steinmetz zu und lauschten einer Drehleier…

    Im weiteren Verlauf des Tages bekamen die Kinder ein abwechslungsreiches Programm geboten: Eine Domführung mit Besuch der Schatzkammer alternierte mit Spielangeboten (ganz tolle Hüpfburgen etc.) und Stimmproben oder einer Angelus-Matinée mit in eine Geschichte eingebundenen Klangbeispielen, um die Domorgel kennen zu lernen.

    Zum Abschluss feierte die große Sängerschar ein Pontifikalamt mit Erzbischof Hans-Josef Becker, gestaltet mit den vielen gemeinsam erarbeiteten Stücken, die unter der Leitung von Domkantorin Sichler-Karle, mit Orgel und anderen Instrumenten verstärkt, musiziert wurden. Darunter natürlich auch das schwungvolle Motto-Lied „Gottes Haus hat viele Steine“. Was für ein ergreifendes (Klang-)Erlebnis!

    Der Erzbischof betonte mehrmals seine Freude, Dankbarkeit und Anerkennung dafür, dass so viele junge Menschen da waren, die ihre Singstimme in einem Kinderchor zur Ehre Gottes einsetzten. So wie der Paderborner Dom vor über 950 Jahren aus vielen Steinen mühevoll und so extrem kunstvoll erbaut worden sei, so seien wir, die Menschen, es, die sich aus lebendigen Steinen zu einem Haus aufbauen ließen. Denn nichts anderes bedeute das Wort „Kirche“: zum Herrn, zu Jesus gehörig.
    Christine Wagner

    01.09.2018 Ferienspiele 2018 Spiel, Spaß und Spannung

    Auch in diesem Jahr genossen insgesamt 28 Kinder sechs Tage lang die Ferienspiele im Haus am Dom, ausgerichtet von der DJK. Unter der Leitung von Ina Krumnow und einem Team von insgesamt 7 Helfern erfuhren die teilnehmenden Kinder ein buntes und sehr vielfältiges Programm. Neben Spiel und Spaß tobten sich die Kinder z.B. beim Schwimmen im Sommerbad aus, wilde Wasserspiele waren sehr beliebt. Auch das Backen leckerer Waffeln, Muffins oder pikanter Leckereien gehörte zu den Aufgaben der Ferienspieler. Als Erinnerung konnten die Kinder am Ende der Woche selbstgebastelte Müslischalen mit nach Hause nehmen. Zum Abschluss der Woche fuhr die Gruppe in den Potts Park. Nach dem anstrengenden Tag wurde am Haus am Dom vergnügt gegrillt und gegessen, die lange traditionelle Filmnacht veranstaltet und übernachtet.

    Am Samstagmorgen waren die Eltern zum gemeinsamen Frühstück und Fotos anschauen ins Haus am Dom eingeladen.

    Weitere Info (Fotogalerie): http://www.djk-dom-minden.de

    06.07.2018 Kolumbarium am Pauline-von-Mallinckrodt-Platz

    Mit der Vorabendmesse und der Segnung ist das neue Kolumbarium in der St. Mauritiuskirche am Pauline-von-Mallinckrodt-Platz am Samstag seiner Bestimmung übergeben worden.

    Stellvertretende Bürgermeisterin Ulrieke Schulze (M.) erinnerte
    gemeinsam mit Propst am Dom Roland Falkenhahn (r.) und
    Pastor Andreas Kreutzmann an die Bedeutung des neuen
    Kolumbariums im Kreuzgang der St. Mauritiuskirche.
    Foto: privat

    Propst Roland Falkenhahn erinnerte in seiner Begrüßung im Kreuzgang von St. Mauritius an die veränderte Bestattungskultur. Die Domgemeinde habe diese Veränderung aufgenommen und das Kolumbarium mit zunächst 120 Plätzen für Urnen an einem Ort geschaffen, der schon zu Zeiten des Benediktinerklosters an dieser Stelle im Mittelalter von besonderer Bedeutung gewesen sei. Hier hätten sich die Benediktinermönche zum Gebet und zur Einkehr getroffen. An diesem Ort werde nun auch den Trauernden die Möglichkeit geboten, sich ihrer Verstorbenen in Ruhe und im Gebet zu erinnern.

    Stellvertretende Bürgermeisterin Ulrieke Schulze betonte vor zahlreichen Gästen der Einweihung des Kolumbariums, wie wichtig es sei, trauern zu können. Sie verwies dabei auf das Kompetenzzentrum Trauerpastoral, das mit dem Kolumbarium in St. Mauritius eingerichtet worden ist. „Viele Hinterbliebene haben in der heutigen Zeit die Kompetenz verloren, nach dem Verlust eines ihnen lieben Menschen zu trauern.“ Daher sei das Angebot der Domgemeinde, an dieser Stelle die Trauer- und Begräbniskultur zu fördern, von großer Bedeutung.

    Nach Worten von Pastor Andreas Kreutzmann, der das Kompetenzzentrum betreut, gehört dazu im Wesentlichen, die christliche Auferstehungshoffnung zu verkünden, sie lebendig zu halten, für eine lebensfreundliche Bestattungs- und Trauerkultur zu sensibilisieren und sie zu ermöglichen. Im Anschluss an die Segnung des Kolumbariums informierte Pastor Kreutzmann viele Interessierte über die unterschiedlichen Beisetzungsformen in der neuen Grabstätte im Kreuzgang von St. Mauritius, die auf bis zu 300 Urnenplätze erweitert werden kann. Gabriele Jacob

    Weitere Info: Kolumbarium St. Mauritius unter -> Angebote     Website des Kolumbariums: www.kolumbarium-minden.de

    06.07.2018 Rapsgelber BONI-Bus für Minden

    Zum zweiten Mal in diesem Jahr hat das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken in Paderborn BONI-Busse an katholische Kirchengemeinden vergeben. Die neuen rapsgelben Fahrzeuge gingen an Gemeinden in Baden-Württemberg, Brandenburg, Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

    Monsignore Georg Austen (v. l.), Martin Sobota,
    Stephan Kurze, Propst Roland Falkenhahn

    Minden ist die Kommune mit dem geringsten Katholikenanteil in NRW. Weite Strecken sind zu überbrücken, wenn man alle Gemeindemitglieder erreichen will. Darum freut sich die katholische Domgemeinde in Minden über ihren ersten BONI-Bus. Propst Roland Falkenhahn, Rendant Stephan Kurze und Martin Sobota vom Pfarrgemeinderat haben das rapsgelbe Fahrzeug gestern aus Paderborn abgeholt. „Unsere Gemeinden sind dabei, zusammenzuwachsen. Dafür brauchen wir Fahrzeuge“, sagt der Priester bei der Übergabe des VW-Busses.

    Das Bonifatiuswerk unterstützt die Anschaffung eines BONI-Busses mit zwei Drittel der Anschaffungskosten. Sie werden eingesetzt in Gebieten, wo nur wenig katholische Christen leben und große Entfernungen zu überbrücken sind.

    Gesamtgruppe der neuen BONI-Bus-Besitzer.
    Fotos: Sr. Theresita M. Müller

    „Die Verkehrshilfe ist neben der Glaubenshilfe, der Kinder- und Jugendhilfe und der Bauhilfe ein wichtiges Element unseres Dienstes für die Menschen in der Diaspora. Die mehr als 600 BONI-Busse, die zurzeit auf deutschen Straßen unterwegs sind, helfen, ein lebendiges Gemeindeleben zu unterstützen“, sagt Monsignore Georg Austen, der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, bei der Übergabe der VW-Busse.

    Die Fahrzeugsegnung für den neuen Boni-Bulli wird beim Pfarrfest in St. Ansgar am Sonntag, 15. Juli stattfinden.
    Gabriele Jacob

    06.07.2018 „I GOD-Apps für‘s Leben“

    Am 22.06. machten sich 30 Messdiener und Messdienerleiter auf den Weg nach Paderborn zur diesjährigen Messdienerfreizeit. Unter dem Motto „I GOD-Apps für‘s Leben“ wurde die ganze Messdienerfreizeit gestaltet. An einem gemeinsamen „Spiriabend“ wurde gemeinsam mit den Kindern geguckt, welche von unseren Handy-Apps auch zu Gott passen und wie er uns durchs Leben führt.

    Am Samstag ging es dann in die Paderborner Innenstadt. Im Zuge einer Geocaching-Tour wurden die Spuren des heiligen Liborius erforscht und erkundet. Am Nachmittag erhielt die Gruppe noch eine Führung durch den Paderborner Dom. Abschluss der Freizeit war dann am Sonntag ein Gottesdienst, der noch einmal alle Themen der Freizeit zusammenfasste. Natürlich kamen auch Spiel und Spaß nicht zu kurz. Immer wieder gab es das ein oder andere Gemeinschaftsspiel, bei dem Kinder und Leiter all ihre Energie rauslassen konnten. Letztendlich kamen alle wieder glücklich und erschöpft am Dom an. Jasmin Czaja

    06.07.2018 Glaube und Bewegung im Mindener Weserstadion

    Bei bestem Wetter waren am 17. Juni über 2.000 Besucher zu Gast beim bunten Sommerfest der DJK Dom Minden. Eröffnet wurde der Tag mit einem Freiluftgottesdienst, zelebriert von Pastor Kreutzmann. Passend zur Fußball-Weltmeisterschaft war auch im Gottesdienst das Thema Sport vertreten.

    Anschließend hatten die Besucher die Qual der Wahl: Was esse ich zu Mittag? Pommes, Pizza, Suppe, Crèpes oder vielleicht doch eine Bratwurst? Ebenfalls lockten Waffeln, Kuchen, Eis oder Zuckerwatte. Zeitgleich startete das große Fußballturnier der Hobbymannschaften für Kinder und Erwachsene. Ein wildes Finale legten die Gruppen „Haus der Jugend“ und „DJK“ hin, letztendlich gewann die Mannschaft „Haus der Jugend“.

    Das Bühnenprogramm am Nachmittag, moderiert von Ulla Hensel, war vielfältig. Die Jüngsten, die Kinder der DJK Kindergärten St. Ansgar, St. Michael und St. Paulus sangen Lieder. Danach überzeugte die Aerobic- Tanzgruppe mit stimmungsvollen Tanzeinlagen. Weiter ging es mit orientalischen Tänzen. Für Begeisterung sorgte auch die Anfang des Jahres gegründete Hip-Hop Gruppe mit ihren Tanzeinlagen. Auch die Tanzeinlage der DJK-Kinder-Tanzgruppe durfte natürlich nicht fehlen.

    Auch der DJK-Infoanhänger war wieder im Einsatz. Viele Helfer mischten Cocktails, verkauften kühle Getränke und informierten die Besucher des Sommerfestes über den Verein, seine Veranstaltungen und vieles mehr. Für einen besonderen Gaumenschmaus sorgte ein Koch des Porta-Küchentrucks. Hier konnte man leckeres Tomatenbrot und Obst-Joghurt probieren. Die Stände vom St. Michaelshaus, Skyracer und den DJK-Kindergärten boten ein abwechslungsreiches Angebot für Jung und Alt.

    Ein weiteres Highlight für die Kleinen waren die Bambini- und Kinderläufe mit über 150 Kindern. Hier konnten Kinder in ihrer jeweiligen Altersklasse zeigen, wie schnell sie sind. Sportler, Fußballfans, Zuschauer und Gemeindemitglieder feierten ein buntes und aufregendes Sommerfest.

    Ohne ehrenamtliche Helfer, die Zeit und Energie aufbringen, läuft nichts. Vielen Dank an Jeden. Alle Teilnehmer des Tages sind Lichter der Freude und Begeisterung - Spuren Gottes in der Welt.
    Jasmin Czaja für die DJK

    Weitere Info (Fotogalerie): http://www.djk-dom-minden.de

    17.06.2018 Fronleichnam in Lahde

    Da am eigentlichen Fronleichnamsfest in Minden die große Feier und Prozession für die Mindener Gemeinden sattfindet, wurde die Fronleichnamsfeier für den „Nordkreis“ traditionsgemäß am Sonntag nach Fronleichnam - in diesem Jahr in St. Maria Lahde - durchgeführt.

    Bei herrlichem Sonnenschein wurde der festliche Gottesdienst mit Pastor Sonntag im Kirchgarten gefeiert. Anschließend führte die Prozession mit dem Allerheiligsten durch die anliegenden Straßen.

    Für den Einzug in die Kirche war ein festlich geschmückter Blumenteppich vorbereitet.

    Nach der Prozession wurde das Gemeindefest im Kirchgarten gefeiert. Neben den Gemeindemitgliedern aus Lahde und Petershagen waren auch viele Gäste aus Minden angereist. Ebenfalls aus Minden waren die „Ansprechbar“ und der DJK-Getränkewagen vor Ort.

    Allen, die sich bei der Vorbereitung des Festes, beim Blumenteppich, bei Salat- und Kuchenspenden und beim erfolgreichen Ablauf beteiligt haben, gilt unser herzlicher Dank.
    Für den Pfarrgemeinderat, Hugo Lüke

    Weitere Info: Bericht im Mindener Tageblatt vom 06.06.2018 (MT+, kostenpflichtig)

    12.05.2018 „Murmel-Predigt“ im Familiengottesdienst

    Der Pfarrgemeinderat von St. Paulus hatte eine Idee. Pastor Kreuzmann und der Familiengottesdienstkreis nahmen sie auf, die sogenannte „Murmel-Predigt". Jetzt habe ich es direkt vor meinen Augen, Stirnrunzeln und fragende Blicke, was ist eine „Murmel-Predigt“? Ganz einfach, ein vorgegebenes Thema wird mit den anwesenden Gottesdienstbesuchern erarbeitet und anschließend präsentiert. Das Thema war schnell in der Vorbereitung gefunden. Was lag näher, als im Monat Mai über Maria, der Gottesmutter, zu reden und nachzudenken? Das Thema wurde von Pastor Kreutzmann kurz angerissen und dann an die Anwesenden zur Diskussion und zur Erarbeitung freigegeben. Vorgabe war, mit seinem Nachbarn oder Nachbarin in der Bank zu einem Meinungsaustausch zu kommen. Ich sah sie, die fragenden und erstaunten Blicke, dann aber ging es los. Man rückte zusammen, Pastor Kreutzmann hatte 5 Minuten als Zeitlimit gesetzt. Es wurde gemurmelt ohne Ende. Die Zeitvorgabe wurde überzogen, so intensiv setzte man sich auseinander. Anschließend bat Pastor Kreutzmann um einzelne Wortmeldungen zu dem Thema. Ob junge oder ältere Gottesdienstteilnehmer, es gab tolle Wortmeldungen. Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes gab es immer wieder Aktionen oder Hinweise auf das Thema „Gottesmutter Maria". Ein gelungenes Experiment und wunderbar vorbereitet vom Familiengottesdienstkreis der St. Paulus-Gemeinde.

    Nach dem Gottesdienst ging es auf dem Kirchvorplatz weiter. Pastor Kreutzmann, Gemeindereferentin Frau Schelte und der PGR standen für Fragen zur Verfügung. Dazu gab es aus dem Piaggio, der Ansprechbar, heraus Gebäck und Kaffee. Ergebnis der Diskussion: Diese Art der Gottesdienstgestaltung ist nichts für jeden Sonntag, aber doch hin und wieder wäre es schön.

    Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben!!!!!!
    Für den Pfarrgemeinderat, Hansi Walden

    12.05.2018 Dr. Wolfgang Kessler: „Eine gerechtere Welt ist möglich“

    Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer, ein Mangel an regulären Jobs führt Arbeitnehmer immer mehr in eine Situation zu einem Leben als „Arbeitsnomaden“, die globale Erderwärmung, Flüchtlingsproblematik, die Veränderung im Finanzwesen....

    Die ganze Palette der aktuellen Wirtschaftsproblematik präsentierte Dr. Wolfgang Kessler zu Beginn seines Vortrags im vollbesetzten Saal im Haus am Dom.

    Das Kath. Bildungswerk und die ev. Erwachsenenbildung haben in Kooperation mit verschiedenen Verbänden des Pastoralverbundes eingeladen. Zu dem Thema: „Eine gerechtere Welt ist möglich – Gelebte Modelle einer fairen und nachhaltigen Welt“ sprach Wirtschaftsjournalist und Chefredakteur von Publik Forum und befindet sich mit seiner Anklage an die Wirtschaft nicht allein. Er bezieht sich auf die Aussage von Papst Franziskus: „Diese Wirtschaft tötet!“

    Kessler berichtet von interessanten Alternativen, von Kommunen, die bei allen öffentlichen Ausschreibungen soziale, menschenfreundliche und ökologische Kriterien einbeziehen, von Banken, die alternative Konzepte fahren, von fairen Smartphones, etc.

    Er fordert von der Regierung eine stärkere Besteuerung des Reichtums und eine Finanztransaktionssteuer. Er berichtet von Erfahrungen mit der Zahlung eines bedingungslosen Grundeinkommens.

    Er appelliert an jeden einzelnen, sich seines Handelns bewusst zu machen, allen voran an die christlichen Gemeinden: Erstaunlicherweise wird nur in 10% der evangelischen Gemeinden konsequent fair gehandelter Kaffee getrunken, von katholischen Gemeinden gibt es nicht einmal eine Studie. Er machte Mut zu einem verantwortlichen Leben.

    Musikalisch umrahmt wurde diese Veranstaltung von der Musikgruppe Saitenwind. Der Weltladen Minden versorgte die Gäste mit Getränken und einem Angebot an fairen und nachhaltigen Produkten und die Kolpingsfamilie stellte den neuen Taticokaffee vor.
    B. Viermann, Kolping

    28.04.2018 Pfarrgemeinderat von St. Paulus zur Klausurtagung im Kloster

    Vielleicht war es die besondere Atmosphäre der alten Gemäuer, vielleicht war es die absolute Stille im Stift Obernkirchen, die die Teilnehmer der Klausurtagung inspirierte.

    Unter der Leitung von Martin Decking (Dekanat Herford-Minden) und Pastor Andreas Kreutzmann blickten wir auf unsere Gemeinde. Daher wurde der Blick zurück in die Vergangenheit der letzten 50 Jahre nicht gescheut.

    In den gemeinsamen Stunden diskutierten wir, staunten über die Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten und überdachten Möglichkeiten und entwickelten ein Konzept. Lobend stellten wir Teilnehmer fest: die Bereitschaft neue Ideen und Konzepte anzugehen ist sehr groß. Selbst am freien Abend und auf der Rückfahrt wurden Aktionen durchgesprochen und kreativ weiter gedacht. Ein weiterer Pluspunkt dieses Wochenendes: Seit vielen Jahrzehnten kennt man sich schon, trotzdem war dieses Seminar eine Bereicherung gerade auch untereinander und miteinander. Ein Höhepunkt!
    Hansi Walden

    14.04.2018 Schnee und Eis halten uns nicht auf

    Ende März veranstaltete die DJK Dom Minden den jährlichen Dom-Land-Lauf vom Mindener Dom bis nach Lahde. Trotz Schnee und Wind machten sich 24 Walker, Nordic Walker und Läufer auf den Weg entlang des Weserradweges.

    Die Veranstaltung begann mit der Hl. Messe im Dom, zelebriert von Pastor Dr. Marcus Falke-Böhne. Im Mittelpunkt stand das Thema: „Schuhe und ihre Vielfalt“. Dies spiegelte auch der Segensspruch wieder, der auf jede Urkunde für alle Mitläufer gedruckt wurde. Nach Spendung des Segens gab Pastor Falke-Böhne den Startschuss für die Walker, Nordic Walker und Läufer.

    In diesem Jahr konnte die Strecke wegen der schwierigen Wetterbedingungen kurzfristig auf 5 km gekürzt werden. Diese Änderung stieß bei vielen Teilnehmern auf Zuspruch. Dank der Unterstützung der Johanniter fühlten sich alle Aktiven gut betreut. Das Ziel, das Pfarrheim St. Maria, wurde von allen Sportlern erschöpft, aber zufrieden erreicht. Im Pfarrheim gab es dann für alle eine leckere heiße Suppe und Getränke. So konnte man sich in geselliger Runde noch über das ein oder andere Erlebnis auf der Strecke austauschen. Danach erhielten alle Teilnehmer aus den Händen der stellv. Vereinsvorsitzenden Sophia Kämmerling eine Urkunde als Erinnerung und als Dankeschön für den Einsatz. Per Bustransfer ging es zurück nach Minden. Der Erlös fließt dem DJK-Missionsprojekt „Vida Nova - Straßenkinder in Recife“ zu. Jasmin Czaja

    Weitere Info (Fotogalerie): http://www.djk-dom-minden.de

    14.04.2018 Kontinuität in der Vereinsentwicklung

    Die diesjährige Jahreshauptversammlung der DJK Dom Minden e.V. stand ganz im Zeichen von Kontinuität und Aufbruch. In den einzelnen Berichten der Vorstandsmitglieder wurde dieses deutlich. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Stephan Kurze und dem geistlichen Wort von Pastor Dr. Marcus Falke-Böhne erfolgten die Jahresberichte. So konnte wiederum auf qualitativ hohen inhaltlichem Niveau im Musik-, Sport- und Eltern-Kind-Bereich ein weiterer Mitgliederzuwachs verzeichnet werden. Insgesamt erfreut sich der Verein wachsender Beliebtheit und wird demnächst das 1.500 Mitglied begrüßen können.

    Der Höhepunkt im Vereinsleben in diesem Jahr war die Übernahme der Trägerschaft der Kindergärten St. Paulus und St. Michael sowie die bauliche Erweiterung des Kindergartens St. Ansgar. Ein weiteres Highlight ist das „Wassergewöhnung-Schwimmen in der Kita“, die in allen drei Kindergärten angeboten wird. Mit Beschluss in der letzten Vorstandssitzung wurde der Bereich Eltern-Kind neustrukturiert.

    Auch in diesem Jahr plant die DJK wieder, einen Mühlengottesdienst sowie ein Sommerfest mit Fußballturnier an der Weser durchzuführen. Schließlich wurden zum Abschluss des offiziellen Teils langjährige Mitglieder geehrt. Mit einem kleinen Imbiss und interessanten Gesprächen endete die diesjährige Jahreshauptversammlung der DJK. Jasmin Czaja

    Weitere Info: http://www.djk-dom-minden.de