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17.09.2016 DJK-Zeltlager
„Eine Reise durch die Zeit“ Das diesjährige Zeltlager der DJK Dom Minden führte die 51 Teilnehmer und Betreuer wie bereits in den Jahren 2013 und 2014 auf den Zeltplatz nach Neuenheerse, in der Nähe von Paderborn. Traditionell wurde am ersten Abend der Fahnenmast mit der Zeltlagerfahne aufgestellt.
Thematisch stand das Zeltlager unter dem Motto „Zeitreise“. Jeder Tag war von einer anderen bedeutenden Epoche der Geschichte geprägt.
Am Lagerfeuer sangen die Teilnehmer und Betreuer jeden Abend bekannte Lieder aus der Mundorgel. Die Tage wurden jeweils von einem geistlichen Impuls am Morgen und Abend umrahmt, außerdem feierte die Zeltlagergemeinschaft zusammen einen Gottesdienst, der von verschiedenen Gruppen vorbereitet wurde. So wurde ein Kreuz gebastelt, eigene Fürbitten formuliert und ein Anspiel passend zum Evangelium vorgetragen. Weitere Höhepunkte im Lager waren die Nachtwanderung, die Besuche im Freibad und der Bunte Abend mit dem Thema „Schlag die Leiter“.
Am letzten Tag gelangte das Zeltlager dann wieder in die Gegenwart. Auch nächstes Jahr sind wieder alle Neun- bis Dreizehnjährigen zum Sommerzeltlager eingeladen.
17.09.2016 Messdieneraufnahme
Am Sonntag, 11.09.2016, wurden in einem feierlichen Gottesdienst 16 Mädchen und Jungen in den Kreis der Messdienerinnen und Messdiener unseres Pastoralverbundes aufgenommen. Danke, dass ihr euch bereiterklärt, diesen Dienst am Altar zu übernehmen.
Herzlich Willkommen und Gottes Segen für ihren Ministrantendienst!
10.09.2016 Kindergartenkinder und Lamas im Altenheim St. Michael
Es ist 15:30 Uhr im Kindergarten. Noch sind nicht alle Kinder abgeholt. „Habt ihr Lust, unseren Essenswagen ins St. Michaelshaus zu bringen, damit die Küche uns wieder etwas Leckeres kochen kann?“ Die Kinder sind immer ganz begeistert, wenn wir den Wagen wegbringen und anschließend noch mit dem Fahrstuhl auf die Stationen fahren, um dort die Bewohner zu begrüßen.
An diesem Tag sahen wir an der Pinnwand auf einem Plakat zwei Lamas. „Die Lamas kommen ins St. Michaelshaus“ , und das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Auf unsere Frage hin, ob wir dazukommen dürfen, bekamen wir eine herzliche Einladung. Also machten wir uns am Mittwoch, 24.08.2016, mit 17 Kindern auf den Weg. Es war wieder nur schön, die leuchtenden Augen der Bewohner und der Kinder zu sehen, als sie die Lamas auch noch mit Möhren füttern durften!
Gemeinsam mit den Kindergartenkindern sangen Bewohner, Helfer und Mitarbeiter des Wittekindshofes noch ein Abschlusslied bei den Lamas Hugo und Horst. Wir sind dann gegangen, für die Bewohner ging die Begegnung mit den Lamas noch weiter. Dem St. Michaelshaus sagen wir Danke für die herzliche Einladung. Es war ein toller Nachmittag für Groß und Klein, Jung und Alt. R. Schröder, Domkindergarten
03.09.2016 Zukunft des Pastoralen Raumes – Der Erzbischof hat entschieden
Liebe Schwestern und Brüder im Pastoralverbund Mindener Land,
am Montag, dem 29.08.2016, hat Erzbischof Hans- Josef Becker nach Rücksprache mit Generalvikar Alfons Hardt die Entscheidung bezüglich der zukünftigen Struktur unseres Pastoralen Raumes getroffen.
Nach einem halben Jahr mit Informationsveranstaltungen und Beratungen in den Gremien habe ich die Beratungsergebnisse Ende Juni an den Erzbischof gesandt.
Die Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte für die Domgemeinde, St. Mauritius und St. Paulus haben sich für eine Fusion zu einer Gesamtpfarrei ausgesprochen. Die Gremien von St. Ansgar und St. Maria haben sich für das Modell Domgemeinde als Pfarrei, alle anderen Pfarreien als Pfarrvikarie ohne eigene Vermögensverwaltung und die Gremien von St. Johannes Baptist für die unveränderte Beibehaltung der bisherigen Strukturen ausgesprochen.
In meinem Anschreiben an den Erzbischof habe ich ihn gebeten, sich auf Grund dieser Beschlusslagen, für das Modell Pfarrei / Pfarrvikarien zu entscheiden, weil ich denke, dass damit alle Beteiligten am ehesten leben können.
Im Erzbistum Paderborn werden wir der erste Pastorale Raum sein, der dieses bisher nur in der Theorie existierende Modell in die Wirklichkeit umsetzt. Nachdem der Erzbischof im Sinne dieser Bitte entschieden hat, wird dieses Modell ab dem 01. Januar 2017 in unserem Pastoralen Raum Wirklichkeit werden. Konkret bedeutet dies zum einen, es gibt für alle Gemeinden insgesamt nur noch einen Kirchenvorstand, zum anderen bleibt in allen Gemeinden ein gewählter Pfarrgemeinderat als Struktur vor Ort erhalten.
Wie das Zusammenspiel der Gremien und die Besetzung des Vermögensverwaltungsrates als Übergangsgremien bis zur Kirchenvorstandswahl im November 2018 aussehen wird, muss in den nächsten Monaten noch beraten werden. Zeitgleich laufen die abschließenden Arbeiten und Beratungen an der Pastoralvereinbarung, d.h. die Festlegung, wie wir in der kommenden Zeit die Seelsorge in unserem Bereich gestalten wollen. Dazu findet am 08. Oktober eine Klausurtagung mit den Vertretern aller Gremien des Pastoralverbundes statt. Hier können Ergänzungsvorschläge zu der ihnen vorgelegten Textfassung eingebracht werden.
Klar ist, die Gremien und Strukturen sind dazu da, um der Seelsorge in allen Bereichen des Pastoralen Raumes Pastoralverbund Mindener Land zu dienen. Ich bin davon überzeugt, dass diese vom Erzbischof getroffene Entscheidung die bestmöglichen Bedingungen dazu schafft.
In Verbundenheit
Roland Falkenhahn, Propst, und Leiter des Pastoralverbundes Mindener Land
27.08.2016 Ferienspiele mit Kinderdomführung und Turmbesteigung
Auch in diesem Jahr genossen 22 Kinder sechs Tage lang die Ferienspiele im Haus am Dom, ausgerichtet von der DJK Dom Minden e.V. Die teilnehmenden Kinder erfuhren ein buntes und sehr vielfältiges Programm. Neben Spiel und Spaß tobten sich die Kinder z.B. beim Schwimmen im Melitta Bad aus, wilde Wasserspiele waren sehr beliebt.
Die Führung durch den Mindener Dom mit Pastor Sebastian Schulz sowie die anschließende Turmbesteigung war für die Kinder lehrreich und spannend. Auch das Backen leckerer Waffeln, Kekse, Muffins oder pikanter Leckereien gehörte zu den Aufgaben der Ferienspielteilnehmer. Als Erinnerung konnten die Kinder am Ende der Woche ein selbstgebasteltes Insektenhotel mit nach Hause nehmen, für das Füllmateriealien wie z.B. Blätter und Gräser im Glacis gesammelt wurden.
Zum Abschluss der Woche fuhr die Gruppe in den Mindener Potts Park. Hier hatten die Kinder die Chance, sich bei der Vielzahl an Fahrgeschäften und Attraktionen auszutoben. Zurück im Haus am Dom bereiteten die Kinder alles für die Übernachtung vor. Nach dem anstrengenden Tag im Freizeitpark wurde vergnügt gegrillt und gegessen. Anschließend gab es die lange traditionelle Filmnacht.
Am Samstagmorgen waren die Eltern zum gemeinsamen Frühstück und Fotos anschauen ins Haus am Dom eingeladen. Hier erzählten alle Kinder aufgeregt und begeistert und freudestrahlend von den Erlebnissen aus der vergangenen Woche. Mit manchmal traurigen Gesichtern, dass die Woche bereits vorbei ist, verabschiedeten sich Kinder und Eltern von den Betreuern.
Die DJK Dom Minden e. V. verabschiedet mit großem Bedauern Sandra Kurze als Leitung der Ferienspiele, verbunden mit einem Dank für die professionelle Organisation in all den 10 Jahren und für die liebevolle Betreuung.
26.06.2016 Sommerfest der DJK
Fair Play im Stadion und im Leben:Eine tolle Stimmung herrschte Mitte Juni beim traditionellen Sommerfest der DJK Dom Minden im Weserstadion. Das gute Wetter lockte über 1.800 Besucher zum Fest und ließ die Gäste voll auf ihre Kosten kommen.
Der Tag begann mit einer Familienmesse unter freiem Himmel, zelebriert von Pfarrer Udo Tielking aus Herford, zum Thema Fairplay und Teamgeist, passend zum Beginn der Fußball- Europameisterschaft, und sorgte für einen gelungenen Start in einen langen Tag. Mitfiebern, mitfeiern, mitfreuen oder mittrösten: selten liegen Freude und Hoffnung, Trauer und Angst so nah beieinander wie beim Fußball. Ob beim Zuschauen oder Mitspielen – mit Sport können wir ein Gemeinschaftsgefühl besonderer Art erleben und Parallelen zum Glauben erkennen und damit Herausforderungen des Alltags sportlich meistern. Am Keyboard sorgte Christine Wagner für eine lebendige, musikalische Gottesdienstbegleitung.
Sportler, Fußballfans, Zuschauer und Gemeindemitglieder feierten ein buntes Sommerfest. Ohne ehrenamtliche Helfer, die Zeit und Energie aufbringen, läuft nichts. Vielen Dank an Jeden. Alle Teilnehmer des Tages, sind Lichter der Freude und Begeisterung „Spuren Gottes in der Welt“.
18.06.2016 Kolpingwallfahrt nach Werl
Unter dem Leitwort „Liebe schlägt Gesetz“ machte sich eine Gruppe von Wallfahrern am letzten Sonntag auf zur Kolpingwallfahrt nach Werl.
Alle fünf Jahre lädt der Diözesanverband Paderborn alle Kolpingsfamilien aus dem Bistum zu diesem traditionellen Wallfahrtsort ein. In diesem Jahr war es eine Besonderheit, im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit hierher zu kommen. Neben Paderborn hat auch Werl als einzige Basilika im Bistum eine Heilige Pforte öffnen dürfen.
Generalvikar Dominik Meiering aus Köln war zu Gast und feierte ein festliches Hochamt in der vollbesetzten Basilika. Für die Mindener Kolpinger war es eine Freude, dass ihr Präses Pastor Sebastian Schulz sie an diesem Tag begleitete und den Gottesdienst mit zelebrierte. So war es eine gute Gelegenheit, ihm an seinem alten Schulort zu seinem 10jährigen Priesterjubiläum zu gratulieren.
Nach dem feierlichen Hochamt fanden sich alle teilnehmenden im Kreuzgang ein. Sie konnten wählen zwischen Anbetung, Meditation, Beichtgespräch und Taizégebet oder sie ließen es sich einfach bei Kaffee und Kuchen und vielen Begegnungen gut gehen. B. Viermann, Kolpingsfamilie
18.06.2016 Neuer Spielplatz im Kindergarten St. Paulus
„Das Warten hat ein Ende!“ Nach drei langen Wochen war es endlich soweit, der neue Spielplatz konnte eingeweiht werden.
Aufgrund großer Sicherheitsmängel musste das gesamte Spielgerät, inklusive Kletterturm und Überschlagstangen einem neuen Modell weichen. Für die kleinen und großen Kinder des Kath. Kindergarten St. Paulus war dies ein ganz besonderer Tag. Die Eingewöhnung des neuen Spielturmes verpackt in ein kleines Fest, beginnend mit einer Dankandacht, einem gemeinsamen Frühstück draußen, frisch gebackenen Waffeln und erfrischendem Eis zum Nachtisch, war ein voller Erfolg. Vier der Schulanfänger’16 durchschnitten um 10 Uhr feierlich das Absperrband mit einer Schere und die Kinder stürmten los und eroberten das „Neue“.
Mit strahlenden Augen und glücklichen Gesichtern ging der Vormittag auch schnell zu Ende. Ein gelungener Tag für die Kinder und Erzieherinnen des Kindergarten St. Paulus. „Kinder beschrieben diesen Tag als den schönsten Tag in ihrem Leben!“ Anna Blas , Kindergarten St. Paulus
04.06.2016 Silbernes Priesterjubiläum
Am Dreifaltigkeitssonntag (22. Mai) durfte ich im großen Kreise mit vielen Familienangehörigen, Freunden, Mitbrüdern, Wegbegleitern aus den vorherigen Gemeinden und Ihnen allen mein silbernes Priesterjubiläum feiern. Es war eine wunderschöne, feierliche Hl. Messe mit einer beeindruckenden Musikdarbietung der russischen Kammerphilharmonie St. Petersburg gemeinsam mit dem ‚Projektchor‘ – geleitet von unserem Domorganisten Peter Wagner. Die launige und inhaltsreiche Predigt meines lieben Freundes und Conpropstes Michael Feldmann aus Werl wird sicher allen noch lange in Erinnerung bleiben.
Das Fest für alle im Kreuzgang und Garten des St. Michaelshauses bei sonnigem Wetter, liebevoll gestaltetem Ambiente und gutem Essen schloss sich an. Die Begegnung miteinander stand hierbei im Vordergrund.
Von Herzen danke ich Ihnen für all die vielen Glück- und Segenswünsche, Geschenke, lieben Worte und zahlreichen Spenden für die Domschatzkammer und Pater Benedict in Recife. Besonders danken möchte ich den zahlreichen Helfern im Hintergrund, durch die das Gelingen der Feier erst möglich war. Es war ein toller Tag – schön, dass Sie dabei waren!
Ihr Roland Falkenhahn, Propst
04.06.2016 St. Ansgar feiert Frühlingsfest mit Flüchtlingen
Die katholische Kirchengemeinde St. Ansgar setzt sich mit mehreren Projekten für die Integration der Flüchtlinge in unserer Gesellschaft ein. In diesem Sinne war auch das Frühlingsfest geplant und wurde ein voller Erfolg. Über 60 kleine und große Gäste konnte das Team der „Flüchtlingswerkstatt St. Ansgar“ im Pfarrheim begrüßen. Zahlreiche Familien mit ihren Kindern waren der Einladung gefolgt und bei Essen und Getränken genoss man gemeinsam die Beiträge mit Volksliedern und einem kleinen Klavierkonzert, vorgetragen von Thomas Pesall. Auch von Seiten der Gäste folgten u. a. eine musikalische Darbietung von einem Lied „Über das Leben“. Zwei junge Damen sangen und wurden von einer Tanbur, einem lautenähnlichen Saiteninstrument, begleitet. Auch eine kleine Gruppe von Kindern gaben, unter herzlichem Applaus, ein landestypisches Lied zum Besten. Während die Erwachsenen noch mit Sprachschwierigkeiten zu kämpfen hatten, war das für die Kinder kein Thema – auch wenn sie teilweise erst seit Kurzem in Deutschland sind, beherrschen sie die deutsche Sprache schon sehr gut.
Höhepunkt des Festes war sicherlich das gemeinsam vorbereitete Buffet, zusammengestellt aus den unterschiedlichsten Speisen aus den Heimatländern der zugewanderten Menschen. Am Ende war man sich einig: Das Fest war ein gelungener Beitrag zum gegenseitigen Kennenlernen und Verstehen der geflüchteten Menschen. Monika Meinert vom Kirchenvorstand sprach auch noch einmal die weiteren Projekte des Teams der Flüchlingswerkstatt an, wie etwa die Fahrradwerkstatt, die Ausgabe von Kleidung und Möbeln und den Fahrradausflug zusammen mit den Migranten. Ermöglicht wurden diese Aktionen über die Aktion „Flüchtlingshilfe“ des Erzbistums Paderborn, dessen Schirmherr Erzbischof Hans-Josef Becker ist. W. Bauch
04.06.2016 Forscherfest im Domkindergarten
Ich habe eine Maus geseh‘n, die wollt auf Forscherreise geh‘n! Am Samstag, 04.06.2016, feierte der Domkindergarten bei sonnigem Wetter sein Forscherfest. Frau Loddewig (stellvertretende Leitung), die Mitarbeiter, Eltern und Kinder fanden, dass es ein gelungenes Fest mit viel Spiel, Spaß und guten Gesprächen war.
Das macht unseren Kindergarten aus. Keiner ist für sich alleine. Wir arbeiten zusammen für unsere Kinder, ob im Alltag, in Gottesdiensten oder auch bei Festen und Feiern.
Auch Propst R. Falkenhahn versuchte sich an den Forscherspielen und hatte seine Freude dabei. Solche Begegnungen sind in unserem Alltag so wichtig. Sie fördern das Vertrauen, das Wohlbefinden und das Gemeinschaftsgefühl in unserem Kindergarten aber auch in unserer Gemeinde. Ein Kind bedankte sich ganz ausdrücklich bei Frau Loddewig mit den Worten: „Danke Frau Loddewig, es war ein schönes Fest. „
Ein Sprichwort sagt uns: „Kindermund und tut Wahrheit kund.“ DANKE Die Gäste
28.05.2016 Polenreise der DJK Dom Minden
In der ersten Maiwoche machten sich 14 Reiselustige der DJK Dom Minden und des Pastoralverbundes Mindener Land auf den Weg nach Südpolen.
Die Reise begann in der Kulturstadt Breslau. Dort wurde die Stadt mit einem E-Mobil besichtigt. Die Fahrt ging an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Breslaus entlang. An dem ein oder anderen Gebäude wurde Halt gemacht, um es auch zu Fuß zu erkunden. An den weiteren Tagen hieß es dann: die Stadt unsicher machen. Für alle bestand die Möglichkeit sowohl allein einige Ecke zu erkunden als auch in kleinen Gruppen nochmal los zu ziehen. Abgerundet wurden die Abende immer mit einem typischen polnischen Abendessen.
Nach drei Tagen wurden dann die Koffer gepackt, und es ging in die Berge. Mit einem Zwischenhalt in Krakau, wo der berühmte Wawel besichtigt und bestaunt wurde, ging es dann nach Zakopane. In einem Spa-Hotel durften die letzten drei Tagen verbracht werden. Wer wollte konnte auch noch ein Ausflug in die Tiefen der Berge machen. Mit der Kutsche ging es vorbei an der slowenischen Grenze zum “Molskie Oko“ einen See, der im Tatra Gebirge liegt. Zurück im Tal konnte man sich bei einigen Saunagängen und ein paar Runden im Pool wieder entspannen bevor es dann letztendlich am Samstag wieder nach Minden ging.
Es war eine sehr schöne und interessante Reise. Wir freuen uns auf die nächste. Jasmin Czaja
14.05.2016 Fahrradwerkstatt und Mehr
RAD & TAT – Eine Kooperation der Kolpingsfamilie Minden und des Caritasverbandes Minden e.V.
Zusammen mit dem Caritasverband Minden e.V. wird die Kolpingsfamilie Minden ab Mai 2016 das Projekt „RAD & TAT – Fahrradwerkstatt und Mehr“ starten. In einem Ladenlokal in der Ritterstraße 3 haben Flüchtlinge die Möglichkeit, die Wartung und das Reparieren der eigenen Fahrräder zu erlernen. Die damit erworbene Eigenverantwortung für die Fahrräder stärkt bei den Menschen das Selbstwertgefühl und vor allem die Mobilität, z.B. um vom Wohnort zu den Stätten der Sprachkurse zu gelangen. Daneben wird in den gleichen Räumen Kaffee oder Tee angeboten. Die Begegnung mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern baut somit Sprachbarrieren ab und fördert die Integration.
Gute Erfahrungen mit einer Fahrradwerkstatt haben bereits engagierte Gemeindemitglieder der St. Ansgar Gemeinde gemacht.
Einige ehrenamtliche Helfer haben sich bereits gefunden, mit denen das Projekt in wenigen Tagen beginnen kann. Damit dieses auch gelingt, brauchen wir noch viel tatkräftige Unterstützung: Menschen, die Zeit spenden wollen, geschickte Fahrradbastler, Helferinnen und Helfer in der Kaffee- und Teeküche.
Des Weiteren benötigen wir Sachspenden zur optimalen Einrichtung: Vor allem Fahrräder!, Werkzeug für die Werkstatt, Mobiliar für die Teeküche, z.B.: Bistrotisch mit Stühlen, Schreibtisch…
Gern nehmen wir auch Spendengelder für die laufenden Kosten entgegen.
Alle Unterstützer dieser Aktion stehen in guter Reihe mit unserem Erzbischof Hans-Josef Becker, der von diesem Projekt bereits wohlwollend Kenntnis genommen hat und aus dem Flüchtlingsfonds des Erzbistums Fördergelder bereitgestellt hat.
Gemäß den Worten Adolph Kolpings: „Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist“ wollen wir dieses Projekt starten und hoffen auf Eure / Ihre tatkräftige Unterstützung. Alle, die sich hiermit angesprochen fühlen oder von jemandem wissen, der oder die sich mit einbringen kann und will, möge sich bitte melden bei Carsten Viermann von der Kolpingsfamilie.
23.04.2016 DJK-Ausflug nach Ströhen
Tierischer Ausflug für 36 Kinder des Pastoralverbundes: Anfang April machte die DJK Dom Minden mit insgesamt 36 Kindern des Pastoralverbundes Mindener Land einen Ausflug in den Tierpark Ströhen. Nach einer kurzen Busfahrt erwarteten uns schon die Tiere und begrüßten uns bei bestem Wetter. Angefangen mit Lamas über Affen bis zum Tiger wurde eine bunte Tierwelt geboten.
Ein großes Highlight waren die beiden Babykattas, die sich am Bauch der Mutter festklammerten. Nachdem der Tierpark erkundet war, ging es zum Araber Gestüt Ismer, welches Teil des Tierparks ist. Dort konnten die jungen Fohlen bestaunt und die Pferde gestreichelt werden. Eine weitere Attraktion war der neue Seelöwe Andrew, der sein Können mit einigen Kunststücken unter Beweis stellte. Auf der anderen Seite des Tierparks hieß es dann austoben.
Auf dem großen Spielplatz konnten die Kinder nochmal ihre letzten Reserven rauslassen, während es im Streichelzoo nebenan für die Ziegen und Schafe viele Streicheleinheiten gab. Am Ende des Tages ging es dann erschöpft und mit vielen tollen Eindrücken zurück nach Minden.
06.02.2016 Karneval im Haus am Dom
Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft“ feierte die Kolpingsfamilie am Samstag, 06.02.2016, den Gemeindekarneval im Haus am Dom. Professor Brown, Fluxpompensator, Zeitmaschine, Rathausuhr und die Mode der 1950-er Jahre – alles war vertreten. Nach dem Unterhaltungsprogramm wurde bis früh in die Morgenstunden hinein getanzt.
Auch das Pastoralteam hat sich (fast unerkannt) unter die Karnevalsgesellschaft gemischt. B. Viermann
26.01.2016 Fusion unserer Kirchengemeinden
Seit dem Neujahrsempfang am Samstag vor dem ersten Advent 2015 wird das Thema des Zusammenschlusses unserer Gemeinden zu einer Pfarrei in den Gremien und Gruppen unserer Gemeinden und darüber hinaus auch im privaten Kreis besprochen.
Am Dienstag, dem 26.01.2016, hatten wir Pfarrer Hubert Maus aus Bielefeld-Brackwede zu Gast sowie Gemeindeberater G. Landschütz als Moderator. Die Gemeinden von Pfr. Maus im Bielefelder Süden und Sennestadt hatten sich zum 01.01.2015 zu einer Gesamtpfarrei zusammengeschlossen. Er referierte über den Weg zu diesem Zusammenschluss, Fragen und Bedenken, die in diesem Zusammenhang auftauchten, und über die ersten Erfahrungen mit der neuen Gesamtgemeinde. Zu diesem Abend eingeladen waren alle Mitglieder der Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte unseres Pastoralverbundes sowie alle Interessierten. Rund 65 Gemeindemitglieder nutzten die Gelegenheit zur Information, zu kritischen Nachfragen und persönlichen Anmerkungen.
Der Hintergrund für unsere Überlegungen ist zum einen die Erfahrung bei der Kirchenvorstandswahl im letzten Herbst, dass es in allen Gemeinden nur unter größten Mühlen möglich war, genügend Kandidaten zu finden, damit überhaupt eine Wahl zustande kommen konnte. Zum anderen haben wir in unserem Pastoralverbund bei ca.11.800 Katholiken in der jetzigen Konstitution 12 Gremien (fünf Kirchenvorstände, fünf Pfarrgemeinderäte, einen Pastoralverbundsrat und einen Finanzausschuss). Bei einem Zusammenschluss bzw. der Rückpfarrung zur Domgemeinde würden daraus ein Kirchenvorstand und ein Pfarrgemeinderat.
Im Hinblick auf die Personalentwicklung: Im Jahre 2004 war unser Gebiet mit neun Vollzeitstellen für Priester und Gemeindereferenten besetzt, derzeit sind es noch vier, und der Pastoralplan 2024 sieht nur noch zwei Priester und einen Gemeindereferenten/in vor. Es erscheint daher nicht sinnvoll, dass die Priester weiterhin einen so hohen Anteil ihrer Arbeitszeit für Sitzungen aufwenden. Das eigentliche Ziel dieser Veränderung ist neben einer Verwaltungsvereinfachung aber, dass wir Zeit, Energie und andere Ressourcen für die eigentliche Seelsorge und für neue pastorale Projekte freibekommen wollen.
In der nächsten Zeit werden wir zu Treffen mit den Hauptabteilungen Recht, Finanzen und Pastoral aus dem erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn einladen. Auch diese Veranstaltungen sollen neben den gewählten Gremienvertretern für Interessierte offen sein.
Es ist fester Wille, keine Kirche zu schließen. Nach wie vor ist es wichtig, dass es Leben vor Ort gibt. Ferner sehen wir die Notwendigkeit, dass es einen Ansprechpartner oder einen Ausschuss vor Ort gibt.
Nachdem wir nun schon je nach Gemeinde zwischen fünf und elf Jahren miteinander auf dem Weg sind, hoffe ich, dass wir auch die nächsten Schritte für die Weitergabe und Lebendigerhaltung des Glaubens und der Kirche im Mindener Land miteinander gehen können.
Ihr Roland Falkenhahn, Propst










